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Razer Kraken Hypersense V3 Gaming Headset im Test

Mit dem Razer Kraken Hypersense V3 will der Hersteller Immersion auf ein neues Level heben und verspricht man könne „auch fühlen was zu hören ist“ und somit seine Gaming Session „mit allen Sinnen erleben“. Und zwar auf allen Systemen, außer der Xbox. Und bei Nintendos Switch nur im Docked Modus, da der USB-Anschluss des Docks benötigt wird. Da waren wir natürlich neugierig und mussten unseren eigenen Test auf den Weg bringen.

Razer Kraken Hypersense V3


Razer Kraken Hypersense V3 – Vibration auf die Ohren

Mehr Immersion. Dieses Versprechen macht Razer beim Razer Kraken Hypersense V3 durch Vibrationsmotoren wahr, die im Headset eingearbeitet sind und einen ähnlichen Effekt erzeugen, wie beispielsweise die Controller Vibration bei eurer Xbox oder Playstation. Der Effekt lässt sich in verschiedenen Intensitätsstufen regeln. Von der leichten Vibration bei lauten Geräuschen bis hin zur intensivsten Stufe, die euch nicht nur sprichwörtlich mit den Ohren schlackern lässt.


Ist das Kunst, oder kann das weg?

Die Vibration ist nicht neu, aber das erste Mal in der Kraken Baureihe vertreten. Dabei funktionierte das im Test situationsabhängig mal besser und mal schlechter. Mal erschien es sinnvoller, mal weniger sinnvoll. In manchen Situationen vibrierte das Razer Kraken Hypersense V3 auch in Videosequenzen mit tiefen, sonoren Stimmen. Auch beim einfachen Videokonsum auf YouTube schlackerten unsere Ohren tatsächlich munter mit dem Sprecher mit. Hier empfanden wir dies als eher störend. In anders abgemischten Situationen, etwa in actionreichen Zwischensequenzen, wo Stimmen eher im Hintergrund sind und Explosionen und Schüsse im Vordergrund wussten wir zumindest, worauf das Hypersense V3 hinauswill, mit seiner Immersion.

Einen regelrechten Nutzen entdeckten wir im Shooter Gameplay. Richtig eingestellt, also eben nicht zwangsläufig auf der höchsten Stufe nach dem Motto „Weil ich es kann!“ konnte das Razer Kraken Hypersense V3 unsere Schritte ignorieren und nicht mit vibrieren, uns die Richtung aus der geschossen wird aber zusätzlich durch Vibration verdeutlichen. Wer also schon immer Probleme hatte immer klar zu erkennen aus welcher Richtung im Battle Royale denn jetzt schon wieder geschossen wird, dem kann das Razer Kraken Hypersense V3 unter Umständen sogar ganz real helfen. Die Frage, ob dies Kunst ist, oder ob das weg kann beantworten wir demnach mit einem eindeutigen: Ja!

Die Frage, ob dies Kunst ist, oder ob das weg kann beantworten wir demnach mit einem eindeutigen: Ja!


Gemütlich, leicht und sicher – Das Razer Kraken Hypersense V3 sitzt sehr gut

Während der Vibrationseffekte nebenbei tatsächlich auch gewöhnungsbedürftig sind, sich aber abschalten lassen, ist der restliche Komfort des Razer Kraken Hypersense V3 ohne Zweifel großartig. Schon beim ersten Tragen sitzt das Hypersense V3 angenehm auf Kopf und Ohren. Mit seinen 344 Gramm Gewicht wirkt das Headset trotz seines robusten Aussehens federleicht. Die Ohrmuscheln drücken nicht und sind tatsächlich atmungsaktiv genug, um einen unangenehmen Wärmestau auch bei längeren Sessions zu vermeiden. Die Passgenauigkeit dürfte sich dank Memory Foam mit der Zeit eher noch erhöhen. Hier zeigt sich Razer von seiner besten Seite.

Das Nikrofon des Razer Kraken Hypersense V3 ist natürlich abnehmbar

So klingt das Razer Kraken Hypersense V3

Klang ist immer auch Geschmackssache. Wer euch etwas anderes erzählt, der will euch für Klicks hinters Licht führen. Lediglich eindeutige Schwächen, etwa wenn ein sehr günstiges Gerät blechern klingt oder dergleichen sind allgemeingültig. Beim Razer Kraken Hypersense V3 war dem natürlich nicht so. Uns persönlich konnte der Klang sogar beim ersten Einstecken ab Werk direkt überzeugen. Für alle anderen Wünsche gibt es Equalizer. Der Klang erschien uns klar und Tiefen und Bässe kamen dennoch gut zur Geltung. Auch der 7.1 Surround Sound konnte uns jederzeit überzeugen. Hier gibt es absolut nichts zu kritisieren. Die technischen Daten hierzu haben wir euch direkt bei Razer selbst zusammen gesucht:

  • FREQUENZGANG: 20 Hz – 20 kHz
  • IMPEDANZ: 32 Ω (1 kHz)
  • EMPFINDLICHKEIT: 96 dBSPL / mW @ 1 KHz (HATS)
  • TREIBERGRÖSSE – DURCHMESSER (MM): 50 mm
  • TREIBERTYP: Razer™ TriForce Titanium
  • OHRMUSCHELN: Ovale Ohrpolster
  • DURCHMESSER INNERE OHRMUSCHEL: 62 mm x 42 mm
  • OHRMUSCHEL-MATERIAL: Wärmeleitendes Material / Kunstleder / Memory-Schaumstoff
  • RAUSCHUNTERDRÜCKUNG: Passive Rauschunterdrückung

Wenn dieses Headset eine Schwäche hat, dann das Mikrofon

Wer etwas zu kritisieren sucht, und dies ist nunmal die Aufgabe eines Testberichts, der findet frühestens beim Mikrofon einige Kleinigkeiten. Dieses bietet zwar eine klar verständliche Wiedergabe, sodass eure Mates euch auf jeden Fall immer deutlich vernehmen, die sonstigen Qualitäten könnten aber noch etwas auf die Spitze getrieben werden. Die Klangtreue der Stimme ist nicht ganz da, wo wir sie gerne hätten. Die Faustregel, dass Gaming Headsets entweder ein gutes Mikrofon oder guten Klang haben deshalb auf das Hypersense V3 anzuwenden, wäre etwas hart. Dennoch ist das Mikro das eindeutig schwächste Glied im Gesamtpaket. Hintergrundgeräusche werden allerdings erfreulich gut aus dem Voicechat ausgeschlossen.

Diesen Test gibt es wenn ihr nicht alles lesen wollt natürlich auch als Podcast. Und um zu verdeutlichen was wir meinen, haben wir diesen im letzten Teil einfach direkt über das Headset eingesprochen und auch einige Hintergrundgeräusche produziert. Zuvor verwenden wir im Vergleich das Siren X, ein Einsteiger Mikrofon, welches ebenfalls von Razer kommt:

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Natürlich hat Razer aber auch die technischen Daten zum Mikrofon des Kraken Hypersense V3 veröffentlicht, die wir euch nicht vorenthalten wollen:

  • MIKROFONTYP: Abnehmbares Razer HyperClear Kardioiden-Mikrofon
  • AUFNAHMEMUSTER: Unidirektional (aus einer Richtung)
  • MIKROFON-FREQUENZGANG: 100 Hz – 10 kHz
  • MIKROFON-EMPFINDLICHKEIT (BEI 1 KHZ): -42 ± 3 dB

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