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Diese Fünf Multiplayer-Shooter des Sommers solltet ihr ausprobieren

Das Shooter-Genre gehört vermutlich zu einem der gängigsten und beliebtesten in der Gaming-Szene. Waren es doch schon vor Urzeiten Counter-Strike oder Rainbow Six, welche Genre-Liebhaber ewig lang, mit einem einfachen Gameplay vor die hiesigen Monitore und Fernseher gefesselt haben. Vor allem in einem festen Team, wo man sich gut absprechen konnte und immer wieder neue Taktiken, wie auch Mechaniken ausklügelte, waren solche Spiele besonders spaßig. Heutzutage ist das Shooter-Genre breit gefächert und reicht von besagten Angreifer gegen Verteidiger-Shooter wie Counter-Strike, über Battle Royals wie Playerunknown’s Battleground oder Fortnite, bis hin aberwitziger Fun-Shootern wie Splatoon oder Plants vs. Zombies. Damit ihr auch dieses Jahr ausreichend versorgt seid, wollen wir fünf solcher Shooter einmal in unser Spotlight fassen, die das Potenzial haben, um das bekannte Sommerloch gut zu überbrücken.


Rocket Arena – Ein Fun-Shooter mit einem großen Knall

Rocket Arena

Anfangen möchten wir dabei mit dem ungewöhnlichen Shooter aus dem Hause Electronic Arts. In Rocket Arena könnt ihr in die Haut verschiedener Charaktere schlüpfen und habt das Ziel alle anderen Gegenspieler, wie der Name schon vermuten lässt, mit verschiedenen Arten von Raketen aus der Arena zu befördern. Jede Figur hat dabei seine eigenen Stärken und Schwächen. Während sich einer der Helden beispielsweise als Wasserpfütze schneller über die Karte bewegen kann und beim Auftauchen einen Wasserzyklon erscheint, der den Gegner in die Luft schleudert, greift ein anderer Charakter auf eine mächtige Ankerrakete oder Schockwelle zurück. Mit jedem Treffer, erhöht sich der entstandene Knockback. Anders gesagt, umso öfter ihr den Gegner trefft, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er aus der Arena geschleudert wird. Dies klingt ein wenig nach Nintendos Super Smash Bros., jedoch lässt sich bei Rocket Arena anhand einer Leiste deutlicher absehen, wann der Gegner genügend Schaden kassiert hat, um euch mit dem nächsten Treffer einen Punkt zu bescheren. Ist besagte Anzeige nämlich komplett gefüllt, fliegt euer Feind ab einem weiteren erfolgreichen Angriff von euch aus der Arena.

Rocket Arena
Mit unterschiedlichen Charakteren könnt ihr euch in das hitzige Gefecht begeben!

Neben den Kosten die für den Erwerb des Spiels nötig sind, es gibt hier eine Standard- und eine Deluxe-Edition, besteht die Möglichkeit einen ergänzenden Premium Blast Pass zu kaufen. Der Blast Pass an sich steht für einen Battle Pass, wie man es auch schon von anderen Shootern kennt. Der Pass von Rocket Arena birgt einige Herausforderungen, mit welchen ihr schnell in den Stufen aufsteigt und somit unter anderem neue Skins für die einzelnen Figuren freischaltet. Ach so, Crossplay zwischen Xbox One, PlayStation 4 und PC bietet der Shooter übrigens auch.

Rocket Arena
Der Fun-Shooter hält verschiedene Spielmodi für euch bereit.

Um den Spielspaß so lange und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, dürft ihr auf verschiedene Spielmodi zurückgreifen. Die Trainingsschule eignet sich zum Beispiel hervorragend um das Spiel kennenzulernen, erfahrene Spieler hingegen dürfen sich im Ranglisten-Modus bis auf Rang 50 nach oben spielen. Außerdem gibt es mit dem Raketenbot-Angriff noch einen Koop-Modus und verschiedene Fun-Modi. Bei Letzteren gilt es dann zum Beispiel mehr Münzen als alle anderen auf der Karte zu sammeln oder einen Raketenball aufzunehmen und diesen im besten Fall im gegnerischen Tor einzunetzen.


Hyper Scape – Vertikales Battle Royale um Kronen

Hyper Scape

Es ist noch gar nicht so lange her, da ist Entwickler Ubisoft mit Hyper Scape auf den Battle Royale-Zug mit aufgestiegen. Auch wir konnten uns ein Bild über den sehr schnellen Shooter machen und haben ein paar Runden in der momentan laufenden öffentlichen Beta absolviert. Hyper Scape ist nur bedingt mit anderen Spielen des Genres vergleichbar. Wenn man es sich aber mit einem anderen Battle Royale auseinandersetzen müsste, dann vermutlich mit Apex Legends aus dem Hause EA. Beide Spiele haben ein ungefähr ähnlich schnelles Gameplay, auch wenn nach unserem Empfinden Hyper Scape sogar noch einen Zacken dynamischer und schneller ist. Die große Stärke bei Hyper Scape ist außerdem, dass sich die Schusswechsel nicht nur auf dem Boden abspielen, sondern man sich oftmals auch über den Dächern der recht eintönigen Spielwelt die Klinke in die Hand gibt.

Hyper Scape
Zu Beginn einer Runde entscheidet ihr, wo ihr mit eurer „Raumkapsel“ in New Arcadia landen wollt.

Dafür nutzt man die auf dem Boden befindliche Jump-Pads oder sogenannte Hacks. Diese findet ihr überall auf der Map. Jeder Spieler hat die Möglichkeit zwei Hacks gleichzeitig mit sich zu führen, kann diese aber im laufenden Match immer wieder austauschen. Diese Hacks sind eines der Alleinstellungsmerkmale von Hyper Scape und geben euch beispielsweise die Möglichkeit unsichtbar zu werden, hilfreiche Barrieren aufzustellen oder euch für einen mächtigen Slam in die Luft zu katapultieren. In Kombination mit dem Waffenarsenal, welches von Minigun, über Granaten- und Raketenwerfern bis hin zur obligatorischen Sniper reicht, fühlen sich die Gunfights unheimlich intensiv an. Hyper Scape erinnert durch das schnelle Gameplay fast schon an einen großen Arena-Shooter, wie man es beispielsweise aus Unreal Tournament oder Quake gewohnt ist. Wer denkt, er könnte sich mit einer Sniper und einem Thermalvisier auf die Lauer legen, der wird bei Ubisofts Battle Royale nur bedingt gute Karten haben. Am Ende einer Runde erscheint zudem eine Krone, welche alternativ den Sieger ermitteln soll. Dadurch bleibt das Spiel bis zum Schluss dynamisch. Wer diese Krone einsammelt und schafft diese über eine gewisse Zeit mit sich zu tragen ohne zu sterben, gewinnt das Match.

Wenn wir übrigens schon über Loot und Alleinstellungsmerkmale sprechen, dann dürfen wir das Lootsystem von Hyper Scape natürlich nicht unkommentiert lassen. Anders wie in anderen Spielen des Genres, wo ihr bessere Waffen einfach auf dem Boden oder in Kisten findet, könnt ihr die Waffen in eurem Besitz aufwerten. Das macht ihr ganz einfach dadurch, indem ihr die Waffe oder den Hack ein weiteres Mal aufsammelt. Folglich erhöht sich der Schaden eurer Waffe oder die Abklingzeit eures Hacks wird verringert. Solltet ihr außerdem im Squad-Modus spielen, heißt der Tod nicht gleich das Ende. Auch hier hat Hyper Scape seinen eigenen Weg gefunden um damit umzugehen. Während ihr bei Call of Duty: Warzone im Gulag noch eine zweite Chance erspielen könnt, werdet ihr hier zu einer Art Geist. Als besagtes Gespenst dürft ihr euch noch normal über die Karte bewegen und eure Mitspieler durch Spots über Gegner in Kenntnis setzen. An, wir nennen es mal Rekonstruktionsstationen, dürft ihr dann schließlich wieder aktiver ins Kampfgeschehen eingreifen. Vorausgesetzt einer der Mitspieler flickt euch in diesem Moment wieder zusammen. Bereits wurden auch die Konsolen mit einer Version von Hyper Scape bedient und spielt sich ähnlich hervorragend wie es schon am PC der Fall war.

Hyper Scape
Ziel des Spiels ist es die am Ende eines Matches auftauchende Krone so lange wie möglich in seinem Besitz zu halten.

Wer sich zudem noch nicht selber ins Getümmel traut, der kann seinen Battle Pass auch über das Verfolgen von ausgewählten Streams auf Twitch schon vorab einmal leveln. Hier ist es möglich pro Tag 400 Exp für den Pass nur durch das Zuschauen zu erhalten. Im Klartext also täglich zwei Stufen nur dafür, dass ihr euch das Gameplay von jemanden anschaut, vorausgesetzt der Streamer hat die Twitch-Erweiterung „Crowncast“ aktiviert. Ohnehin möchte Ubisoft Streamern mit Hyper Scape eine neue Plattform geben. Über besagtem Crowncast könnt ihr dementsprechend nicht nur in eurem Fortschritt passiv voranschreiten, sondern auch noch Einfluss auf das Spiel nehmen. Anders gesagt gibt es mitten in einer Runde immer wieder Events, wie zum Beispiel geringere Gravitation oder Unendlich Munition. Als Zuschauer dürft ihr abstimmen, welches Event als nächstes aktiviert wird. Diese Events gelten jedoch für jeden Spieler auf der Karte, sodass wirkliche Vorteile für den Einzelnen daraus nicht hervorgehen.


Rogue Company – Ein Underdog mit Potenzial und Aufwind

Rogue Company

Bis vor kurzem noch ein wenig unter dem Radar vor sich hinfliegend, scheint Rogue Company von Hi-Rez Studios, unter anderem bekannt für erfolgreiche Free2Play Spiele wie Smite oder Paladins, jetzt einen echten Aufschwung zu haben. Kürzlich die Alpha-Phase verlassen, befindet sich der Titel zurzeit in der Closed-Beta. Einen Beta-Code kann man über verschiedene Art und Weise ergattern. Wer zum Beispiel auf dem PC spielen will, der kann auf sein Glück per Twitch Drop hoffen. Die andere Möglichkeit ist, sich einfach auf der Seite für einen Beta-Code anzumelden oder für einen garantierten Zugang eines von drei Gründerpaketen zu kaufen. Diese beinhalten neben dem sicheren Zugang auch noch die direkte Freischaltung einiger Charaktere und Skins. Ziemlich cool: Wenn ihr von Hi-Rez zur Beta eingeladen werdet, erhaltet ihr meistens noch einen zweiten Key für einen Freund direkt dazu.

Rogue Company
Explosionen stehen bei dem Charakter Dima an der Tagesordnung.

Rogue Company ist noch relativ am Anfang und beinhaltet zum jetzigen Stand neben dem Tutorial zwei Spielmodi. Bei dem Spielmodus Strikeout gilt es eine Stellung unter Berücksichtigung einer bestimmten Anzahl von Team-Leben zu halten. Wenn alle Leben des Teams weg sind oder die Zone eingenommen ist, endet die Runde. Jedes Match geht so lange, bis ein Team drei Runden gewonnen hat. Im Modus Zerstörung hingegen gibt es keine Respawns. Ganz klassisch muss hier ein Team zwei Areale verteidigen, während das Angreiferteam versucht eine Bombe zu legen. Aufgrund der Tatsache, dass man eben nicht mehr ins Spiel eingreifen kann, sobald man tot ist, wirkt dieser Modus deutlich taktischer und findet seine Zielgruppe wohl eher bei Spielern die schon etwas Erfahrung sammeln konnten.

Bevor ein Match anfängt, bekommt ihr die Chance zwischen einem von zahlreichen Charakteren zu wählen. Wie in einem Helden-Shooter hat jede Spielfigur eigenständige Fähigkeiten und Ausrüstung. Während sich Sprengstoffexperte Dima im Getümmel beispielsweise auf einen Cluster-Granatenwerfer verlässt, greift Supporter Saint auf eine nützliche Drohne zurück, die niedergerungene Verbündete reanimiert. Wenn ihr die Wahl eures Heldens abgeschlossen habt, befindet ihr euch nach einer kurzen Teamvorstellung auch schon mitten im Spiel.

Rogue Company
Jede Figur hat eigene Fähigkeiten und Ausrüstung.

Zu Beginn jeder Runde habt ihr eine bestimmte Anzahl an Credits zur Verfügung. Mit diesen könnt ihr Ausrüstung, Waffen und Perks kaufen. Jeder Spezialist hat zwei Primärwaffen, eine Sekundärwaffe, eine Nahkampfwaffe, verschiedene Gadgets wie Granaten und eine ganze Menge Perks zur Verfügung. Die Besonderheit im Vergleich zu anderen Shooter dieses Genres ist, dass ihr zum einen das Spielgeschehen aus der Third-Person-Perspektive erlebt und somit um Ecken schauen könnt, ohne euch zu zeigen, zum anderen aber auch, dass ihr einmal erworbenes Equipment bis zum Ende einer Partie behaltet. Ist es doch in Counter-Strike oder in den später noch erwähnten VALORANT und Warface Breakout der Fall, dass man nach seinem Tod alles Gekaufte verliert. Außerdem könnt ihr bereits gekaufte Gegenstände mit einem erneuten Kauf aufwerten, um den Schaden und Zuverlässigkeit eurer Waffen zu verbessern oder den Sprengradius von Granaten zu erweitern.


Warface Breakout – Eine mögliche Counter-Strike-Alternative auf Konsolen?

Warface Breakout

Weiter im Programm geht es mit Warface Breakout. Dieser Shooter ist ein Spinoff vom Free2Play-Spiel Warface, bei welchem unter Anderem Crytek ihre Finger mit im Spiel haben. Anders als das Originalspiel, schlägt dieses mit 19,99 Euro zu Buche.

Das Spielprinzip ist denkbar einfach. Am Anfang einer Spielrunde dürft ihr erst Mal einkaufen und euer Cash in verschiedene Waffen, Granaten oder Panzerung investieren. Sterbt ihr, müsst ihr eure Ausrüstung anders als in Rogue Company neu kaufen. Die jeweils fünfköpfigen Teams unterteilen sich in Warden und Reaper. Ein Team muss versuchen eine Bombe zu legen und die Gegenspieler versuchen dieses Vorhaben zu unterbinden oder die Bombe nach dem Platzieren zu entschärfen.

Warface Breakout
Im Team, bestehend aus jeweils fünf Spieler, gilt es eine Bombe zu platzieren oder das angreifende Team davon abzuhalten.

Im Grunde genommen könnte man das Spiel oberflächlich betrachtend wie ein modernes Counter-Strike für die Xbox One und PlayStation 4 ansehen. Warum moderner? Das liegt vor allem an den erweiterten Möglichkeiten der Steuerung. Während ihr bei Counter-Strike lediglich zwischen normalen Laufen und langsamen Gehen, abgesehen der Möglichkeit des Duckens, und dem Hüftfeuer beschränkt, seid ihr bei Warface Breakout in der Lage über Kimme und Korn zu zielen und dürft züsätzlich zu dem angesprochenen Bewegungsmuster zu einem schnellen Sprint ansetzen. Respawns gibt es keine, wer also während einer Runde stirbt, der muss zuschauen. Die Partie gewinnt das Team, welches als erste 13 Runden gewonnen hat. Sollte es zu einem 12:12 kommen, wird so lange weitergespielt, bis ein Team zwei Runden infolge gewonnen hat.

Warface Breakout
Für Nachschub wird gesorgt.

Übrigens, solltet ihr Spiele gewinnen und steigt dadurch eine Stufe auf, dürft ihr euch über eine Lootbox mit zahlreichen möglichen kosmetischen Gegenständen, zum Beispiel Waffen- oder Charakterskins, freuen. Ein Ranking-System ist ebenfalls vorhanden und ermöglicht euch im Ranglistenmodus die „Karriereleiter“ steil empor zu klettern.

Aber ist diese Modernisierung des Gameplay auch gleichzeitig besser? Nicht unbedingt. Das Treffer-Feedback bei Warface Breakout ist durchwachsen. Auch hapert es den Konsolenfassungen immer wieder an Stabilität, wodurch es manchmal in Feuergefechten zu nervigen Rucklern kommen kann. Das ist wiederum aber auch nicht so schlimm, wie es gerne mal hingestellt wird. Außerdem sind die Entwickler stets bemüht das Spiel mit zeitnahen Updates in Sachen Gameplay und Performance zu optimieren.


Valorant – Riots Kampfansage im kompetitiven Shooter-Bereich

Valorant

Zu guter Letzt möchten wir den Fokus noch auf den vermutlich größten Ableger unserer Top-Liste legen. Valorant ist Riot Games Einstieg in die kompetitive Shooter-Szene auf dem PC und ist obendrein noch Free2Play. Man merkt schon recht schnell, dass der Entwickler des beliebten League of Legends bereits reichlich Erfahrung mit sich bringt und diese eben auch versucht in ihrem taktischen Shooter einzubauen.

Dementsprechend haben sie mit Vanguard zum Beispiel direkt zum Start ein sehr strenges Anti-Cheat-Programm entwickelt. Das klappt auch an für sich ganz gut, steht auf der anderen Seite aber aufgrund von Datenschutzgründen in der Kritik, weil es immer im Hintergrund mitläuft. Dazu ist es an manchen Stellen etwas zu streng, weswegen es passieren kann, dass man durch den Gebrauch von individuellen von bestimmten Tastaturen und Mäusen ermöglichten Makros eben auch gesperrt werden. Und wir reden hier lediglich davon, die Belegung der Tasten ein wenig zu ändern. Wenn man sich daraufhin aber mit dem Support auseinandersetzt, wird der Account wieder entsperrt und bekommt ein paar mahnende Worte. Anders ist es bei echten Cheatern. Da ist Riot gnadenlos und gibt so gut wie keine Möglichkeit noch jemals an den Account zu kommen. Sehr löblich, denn wer schummelt, der muss eben auch die Konsequenzen tragen.

Das Gameplay ist ungefähr vergleichbar mit dem von Warface Breakout und Rogue Company. Zwei Teams bestehend aus fünf Spielern treten in den Häuten verschiedener Charaktere gegeneinander an und müssen den sogenannten Spike (Bombe) entweder platzieren oder dafür sorgen, dass dies eben nicht passiert. Bei Valorant ist es unverkennbar, dass man sich ganz offensichtlich in Sachen Gameplay, Karten und Spielgeschwindigkeit an dem von uns schon genannten Pendant Counter-Strike orientiert hat.

Dennoch fühlt sich der Shooter aufgrund der unterschiedlichen Charakter-Fähigkeiten und der daraus entstehenden taktischen Möglichkeiten erfrischend einzigartig an. Der düstere Omen ist demnach in der Lage sich über kurze Strecken zu teleportieren, während sich gute Seele Sage um das Wohlbefinden ihrer Kollegen kümmert und Laufwege mit einer großen zerstörbaren Kristallmauer versperrt. Jeder Agent besitzt eine Signatur-Fähigkeit, die sich nach bestimmten Kriterien wieder auflädt. Zusätzlich greifen sie auf zwei weitere Fähigkeiten, die man zu Beginn einer Runde neben seinen Waffen einkaufen kann und einem Ultimate-Skill. Um diesen aufzuladen muss man Punkte sammeln. Das macht man entweder durch das Töten von Spielern, dem Platzieren-/Entschärfen vom Spike oder dem Aufsammeln schwarzer auf der Map verteilten Kügelchen.

Valorant
Jeder Charakter kommt mit eigenen Fähigkeiten daher.

Valorant ist kostenlos, bietet aber einen Ingame-Shop der es in sich hat. Und wir reden hier nicht von 20 Euro für eine komplette Palette an Skins. Bei Valorant kann so ein Paket an Waffenskins…. WAFFENSKINS!!!…. gut einen Wert zwischen 70 und 90 Euro mit sich bringen. Für rein kosmetische Anpassungen ist das natürlich unglaublich teuer, auch wenn jeder selber entscheiden muss, was er bereit ist auszugeben. Ein einzelnes Messer zum Beispiel kostet schon alleine knapp 40 Euro. Dazu gibt es noch den obligatorischen Premium-Battle-Pass für welchen man dann auch gerne noch mal mit 10 Euro an die Kasse gebeten wird. Und wisst ihr was? Die entsprechende Währung lässt sich innerhalb des Passes nicht mal für den nachfolgenden Pass erspielen, wie es zum Beispiel bei anderen Spielen der Fall ist.

Das Fazit daraus sagt also, dass Valorant vom Gameplay, bis auf ein paar serverspezifischer Kleinigkeiten, absolut gelungen ist und man sich direkt an alte Tage aus Counter-Strike zurückerinnert. Gemixt mit einer Prise Overwatch auf die man sich einlassen muss, wenn man wirklich Spaß mit dem Spiel haben will. Der Ingame-Shop hingegen ist mit den überzogenen Preisen eine absolute Katastrophe, vor allem, da es bisher keine Möglichkeit gibt, beispielsweise über Lootboxen, die verschiedenen Skins auch ohne ausreichend Cash zu bekommen.


 

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