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Super Animal Royale im Test

Fortnite, Apex Legends, PUBG oder Warzone um mal auf Anhieb die bekanntesten Ableger des Genres zu nennen. Jetzt möchte ein weiteres Battle Royale mitmischen, welches schon seit längerer Zeit im Early Access auf dem Markt war, jetzt aber seinen richtigen Release feiert. Wobei, so richtig mitmischen, zumindest in dem Battle Royale-Konkurrenzkampf will der Titel dann doch nicht. Denn das knuffige Super Animal Royale macht dann doch trotz dem ähnlichen Spielprinzip so einiges anders als seine Genrekollegen. Die erste Besonderheit stellt dabei schon direkt die Kameraperspektive dar. Nicht wie bei den anderen Mitstreitern steuert ihr die quirligen gezüchteten Tierchen nämlich in der First- bzw. Third-Person, sondern übernehmt die Kontrolle in einer Top-Down-Perspektive. Doch auch spielerisch unterscheidet sich Super Animal Royale in so mancher Mechanik.

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Von Fuchs bis Igel

Ihr schlüpft in die Rolle verschiedener Tiere, die ihr dank erspielter DNA weiter freischalten und ausbauen könnt. So lassen sich zum Beispiel verschiedene Fuchs-, Hunde- oder Vogelarten freispielen. Einige der Skins sind dabei sogar anderen Spieleikonen, wie zum Beispiel der epische Skin „Super Speedy Hedgehog“, na wer kann das wohl sein, nachempfunden.

Gut ist dabei, dass ihr jeden Skin mit etwas Geduld einfach durchs Spielen freischalten könnt. Demgegenüber gibt es aber auch einen Ingame-Shop, wo ihr sowohl erspielte Ingame-Währung, sowie eine Echtgeld-Währung reinbuttern könnt.

Super Animal Royale
Alles beginnt mit einem Absprung aus dem großen Vogel.

Insgesamt bietet das Spiel über 300 Rassen und mehr als 600 kosmetische Anpassungsgegenstände. Wer sich für den Kauf der SAR Super Edition für rund 20 € entscheidet, bekommt ein kleines Startup in Form vier Super-Tiere (Skins), verschiedene kosmetische Gegenstände, doppelte Carl Münzen-Drop-Rate für eine limitierte Zeit (reguläre Spielwährung) und 1000 S.A.W. Tickets (Premium-Währung) spendiert.


Herausforderungen und Battle Pass für zusätzliche Motivation

Letzteres lässt sich entweder für Kosmetik im angesprochenen Ingame-Shop ausgeben oder besser noch in dem für jede Season vorhandene Battle Pass. Dieser war zumindest in der Season wo wir das Spiel gespielt sogar recht fair aufgestellt, sodass ihr den Pass einmal gekauft habt und die Echtgeld-Währung innerhalb des Passes zurückbekommt, sofern ihr alle Stufen durchgezogen habt. Ansonsten ist der Pass natürlich vollgestopft mit zusätzlichem kosmetischen Stuff. Darunter fallen Waffenskins, Grabsteine oder Kleidungsstücke für euren Charakter.

Super Animal Royale
Das Giftgas symbolisiert sie umgangssprachliche Zonenbegrenzung.

Überdies schaltet ihr weitere kosmetische Accessoires nach Abschluss von Herausforderungen frei, wenn ihr als letztes Tier einer Runde überlebt oder euer Profil ein Level aufsteigt. Die Herausforderungen sind dabei so unterteilt, dass ihr zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an Kills mit einer Waffe machen müsst, auf der Spielkarte besondere Ereignisse triggert oder so banale Sachen macht, wie nach Absprung aus dem Flieger zehn Mal ohne Gleitobjekt auf dem Boden aufklatscht.

Zusätzlich erwarten euch jeden Tag neue Daily-Challenges, sowie Weekly-Challenges die Cosmetics oder ordentlich Erfahrungspunkte bringen.


Viele Parallelen und doch einzigartig

Bevor ihr euch ins Getümmel schmeißt, könnt ihr zwischen verschiedenen Spielmodi auswählen. Eure erbrachten Leistungen lassen sich übrigens in für jeden Spielmodus unterteilte Statistiken einsehen. Ja, darunter auch die KD/A für all jene Spieler unter euch, die darauf besonderen Wert legen. Neben dem standardmäßigen Solo-, Duo- oder Squad-Modus, gibt es das ein oder andere Mal auch einen Sondermodus, welcher euch zum Beispiel in größeren Gruppen gegeneinander kämpfen lässt oder andere Modifikationen mit ins Spiel bringt.

Der Beginn einer Runde sieht im Standard-Modus aber wie folgt aus. Ähnlich wie bei PUBG, findet ihr euch in einem großen Transportflugzeug wieder, welches auf einer vorgegebenen Linie einmal über die Karte fliegt. Per Knopfdruck lasst ihr euer Tierchen schließlich an dem gewünschten Punkt abspringen, wo ihr den Landepunkt mit der Hilfe eines Gleiters, diese gibt es in verschiedenen Formen wie Regenschirme oder gar riesige Blätter, noch weiter beeinträchtigen könnt. Die Besonderheit ist hierbei übrigens, dass ihr das komplette Spiel in der Top-Down-Perspektive spielt. Das hat zwar auf dem ersten Anschein den Vorteil, dass ihr weitaus mehr Überblick habt, dennoch schafft Super Animal Royale es hierbei ziemlich gut, euch dennoch genügend Möglichkeiten zum Anschleichen, Campen und Regenerieren zu ermöglichen. Große Bäume oder Gebäude können zum Beispiel je nach Blickwinkel eures Charakters einen Feind verdecken. Anders gesagt, müsst ihr trotz der Ansicht von Oben, weiterhin etwas dreidimensional denken.

Super Animal Royale
Höhlen, Wüste oder Schneegebiet: Die Areale auf der Map sind allesamt verschieden und warten mit einer ganzen Menge Loot auf euch.

Auch ein Schleichen ist per Knopfdruck möglich. Denn wie in anderen „Shootern“ ist auch bei Super Animal Royale euer Gehör enorm wichtig. Durch das Schleichen bewegt ihr euch leise durch hohes Gras oder dämpft eure Ausweichrolle soweit ab, dass man sie fast nicht mehr hört. Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass sich Modus Games und Entwickler Pixile also durchaus viele Gedanken gemacht haben, wie man das Genre der unkonventionellen Perspektive anpasst. 


Loot, Shoot, Repeat!

Wie erwähnt, bevor wir den roten Faden aufgrund der Kameraperspektive verloren haben, beginnt jedes Match mit dem Absprung aus dem Flugzeug. Seid ihr dann schließlich gelandet und die Luft ist rein, gilt es sich natürlich erst mal richtig auszustatten. Denn nur mit einem Nahkampfgegenstand, welche im Übrigen ebenfalls mit verschiedenen Skins, wie ein Tanzverbots-Schild aufwarten, lässt sich nicht wirklich ein umgangssprachliches Chicken Dinner gewinnen. Apropos Tanzverbot: Ja, es gibt auch verschiedene Emotes. Darunter Tänze und verschiedene andere Gesten.

Jedenfalls durchkämmt ihr nach dem Landen die Gegend und findet dabei immer wieder Rüstungsteile in Form von Panzerweste + Helm oder Waffen. Das Waffenarsenal ist dabei recht vielseitig und reicht vom leisen Bogen bis hin zur wuchtigen Minigun. Auch Wurfobjekte wie Handgranaten, Stinktierbomben die ein kleines Gebiet verpesten oder gar Bananen warten darauf von euch genutzt zu werden. Den richtig guten Stuff bekommt ihr hier vom Maulwurf, der immer mal auftaucht und eine besondere Lootbox hinterlässt.

Je nach Gebiet geht es ordentlich zur Sache.

Ansonsten liegen überall auf der Map noch Medipacks und Rüstplatten herum, die wie üblich Leben oder Rüstung wiederherstellen. Richtige Survival-Experten dürfen zudem die im Wald wachsenden Pilze fressen oder an Lagerfeuer rasten um ihr Leben wieder aufzufüllen.


Mit Zugänglichkeit auf den Spuren unentdeckter Geheimnisse

Die Steuerung funktioniert dabei wie man es von einem Top-Down-Shooter kennt. Mit dem linken Stick bewegt ihr euer Tierchen, während ihr den rechten Stick zum Zielen mit der Waffe nutzt und mit dem Trigger den Abzug betätigt. Per Knopfdruck wechselt ihr eure Waffe oder greift auf den Wurfgegenstand zurück. Bei Letzterem müsst ihr euch entscheiden, welchen ihr bevorzugt. Ihr könnt nicht alle gleichzeitig mit euch führen. Findet ihr zum Beispiel im laufenden Spiel Stinktierbomben, habt aber bereits Bananen dabei, so werden die Bananen aus eurem Inventar abgeworfen, sobald ihr die Stinktierbomben aufsammelt.

Nicht nur bei Tag versucht ihr ein begehrtes „Chicken Dinner“ zu gewinnen.

Des Weiteren warten immer wieder kleine Geheimnisse darauf von euch entdeckt zu werden. So öffnet ihr zum Beispiel ein geheimes Forschungslabor inmitten einer Pyramide, wenn ihr die entsprechenden Bodenplatten betätigt, bringt der heiligen Banane eine Opfergabe vorbei oder könnt am Strand mit Krabben tanzen. Meist sind diese Sachen an eine der angesprochenen Challenges geknüpft, weswegen man sie zumindest einmal aufsuchen sollte.


Bis das letzte Tier übrig bleibt

Gewinner der Runde ist der oder das letzte Team, welches am Ende übrig bleibt. Um die einzelnen Spieler zusammenzutreiben, wird die sichere Zone wie bei anderen Ablegern immer kleiner. Außerhalb der Zone sterbt ihr zwar nicht direkt, bekommt aber kontinuierlich Schaden. Dieser Schaden erhöht sich, umso länger die Spielrunde geht.

Es passiert schon mal, dass ihr die Zone und die Zeit, wann sie sich zusammenzieht, aus den Augen verliert. Glücklicherweise habt ihr mit der schnellen Ausweichrolle ein gutes Pendant zum langsamen Schleichen in der Hinterhand. Die Rolle eignet sich hervorragend zum Fortbewegen. Egal ob ihr in einen Kampf reingehen, euch schnell in Sicherheit bringen müsst oder einfach nur versucht der Todeszone zu entkommen. Reiht Rolle um Rolle mit dem richtigen Timing aneinander, bekommt ihr einen Geschwindigkeitsschub. Ersichtlich dadurch, dass ihr für einen kurzen Augenblick anfangt zu „funkeln“.

Die Top-Down-Ansicht bietet zwar deutlich mehr Übersicht als andere Perspektiven, dennoch kann euer Blickwinkel je nach Umgebung gestört werden.

Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit schnell in das sichere Gebiet zu kommen. Hamsterbälle und reitbare große Emus. Ein Hamsterball kann nur von einem Tier geführt werden, hält ein paar Schüsse aus, eignet sich dementgegen jedoch gut um andere Spieler zu überrollen. Der Emu kann bis zu zwei Spieler tragen und verfügt über einen Nahkampfangriff mit seinem Schnabel. Das Reittier hält mehr Schüsse aus und lässt sich im Vergleich zum Hamsterball leichter kontrollieren, ist dafür allerdings etwas langsamer.


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