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Testbericht: Wario Land 4

Nachdem Wario erstmals seinen großen Auftritt in Super Mario Land 2: 6 Golden Coins feiern durfte, folgten daraufhin zahlreiche Nachfolger. Einer davon landete vor kurzem in der Game-Boy-Advance-Abteilung der WiiU Virtual Console. Die Rede ist natürlich von Wario Land 4. Wir haben mal einen genaueren Blick auf das Game geworfen und verraten euch, ob es auch heute noch begeistern kann.

Gold, Geld, Schätze und Reichtum! Man könnte fast sagen, Wario ist der Dagobert Duck des Nintendo-Universums und ähnlich wie der Erpel aus Entenhausen lässt sich der gute Wario keine Chance entgehe,n um an neue Schätze zu gelangen. So erblickt er eines Tages in der Tageszeitung einen Artikel, in dem es um eine neu entdeckte Pyramide geht, welche wohl bis oben hin mit allerlei Reichtümern bestückt sein soll. Da lässt sich Wario natürlich nicht zweimal bitten und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Wario Land 4 Pyramide

Zu Beginn des Spiels wird man zunächst in ein kleines Tutorial-Level geworfen, in dem einem die doch etwas umfangreichere Steuerung erklärt wird. Denn neben dem bekannten laufen und springen, hat Wario noch so manch anderes auf dem Kasten. So kann er per Druck auf die B-Taste seine Gegner mit einem gekonnten Bodycheck umhauen oder mit dieser Attacke auch Steine zerschmettern. Des Weiteren kann Wario mit halten der R-Taste Geschwindigkeit aufnehmen und somit auch größere Felsbrocken zerstören, die sich ihm während der Erkundungstour in den Weg stellen. Auch die altbewährte Stampfattacke ist wieder mit an Bord. Besonders ist auch, dass unser Held dieses mal Gegenstände aufnehmen kann und diese auch wieder wegwerfen kann. So lassen sich nicht nur aus sicherer Distanz einige Gegner besiegen sondern auch neue Wege freilegen.

Wario Land 4 Kopf durch die Wand

In 18 verfügbaren Leveln, welche allesamt sehr schön designt und durchaus fordernd sind, liegt die Hauptaufgabe zunächst darin, einen kleinen weißen Vogel Namens Keyzer zu finden, welcher die Form eines Schlüssels hat. Denn nur durch ihn kann man dass nächste Level betreten. Neben allerlei versteckten Münzen, Kristalle und Diamanten gilt es auch noch vier Juwelenteile pro Level zu finden, welche am Schluss zu einem großen Juwel zusammengesetzt werden. Denn nur wenn man vier große Juwelen sein eigen nennen darf, bekommt man die Berechtigung, sich auch mit dem Bossgegner der jeweiligen Welt messen zu dürfen.

Wario Land 4 Kampf

Sollte euch ein Bossgegner mal zu sehr ärgern, so findet ihr auf der Map immer mal wieder Item Shops, mit deren Hilfe sich die Bosskämpfe um Einiges erleichtern lassen. Natürlich wird einem auch hier nichts geschenkt, denn die Items muss man sich erst einmal verdienen. Amüsant hierbei ist, dass dies in Wario-Ware-ähnlichen Minispielen geschieht. Zwar stehen hierfür nur drei verschiedene Minigames zur Auswahl (Wario’s Homerun Derby, The Wario Hop und Wario’s Roulette), diese sind aber allesamt recht nett.

Schade ist bloß, dass man selbst als gelegentlicher Jump’n’Run-Spieler schon relativ schnell nach wenigen Stunden das Game beendet hat. Allerdings wartet für hartgesottene Spieler noch ein Hard-Modus.


Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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