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Testbericht: Mario Power Tennis

Während sich die internationalen Tennisstars zuletzt erst beim Grand Slam Turnier in Wimbledon miteinander messen durften, ist es jetzt an der Reihe auf der Wii U Virtual Console auszufechten wer im Pilzkönigreich der beste Tennisspieler ist. Wie sich Mario Power Tennis heute noch so macht, das erfahrt ihr hier in unserem Test!

Die erste Überraschung lässt nicht lange auf sich warten! Anstatt mit einem der Nintendo–Helden den Karriere-Modus bestreiten zu dürfen, erwartet euch ein wackeres Figürchen im Manga-Look! Zu Beginn wählt man, ob man Rechts- oder Linkshänder ist, das Geschlecht und verpasst letztendlich dem virtuellen Alter-Ego einen Namen. Los geht’s!

Mario Power Tennis 1

Von nun an gilt es, stärker zu werden und in der Rangliste aufzusteigen bis man letztendlich zum Tennischampion wird. Dies erledigt man solo oder auch ab und zu in einem Doppelmatch. Zwischendurch gibt es auch immer mal wieder Story-Abschnitte, in denen man sich vom letzten Match etwas erholen kann und wieder etwas mehr über die „mysteriösen und maskierten fünfzehn Herausforderer“ erfährt, welche es auch noch zu schlagen gilt.

Bereits hier merkt man deutlich den Rollenspiel-Aspekt, der es ins Spiel geschafft hat. Kein Wunder wenn der Entwickler des Titels Camelot heißt. Dies sollte aber eher als Kompliment aufgefasst werden, denn dadurch erlangt das Spiel genügend Langzeitmotivation um sich auch länger an die Kampagne zu binden.

Mario Power Tennis2

So gilt es, auch hier stets eine Möglichkeit zum Level-Up zu suchen, um seine Werte wie Aufschlag, Volley, Topspin oder Slice zu verbessern. Hierzu kann man sich entweder an der Akademie an verschiedene Herausforderungen heranwagen, (Übungs-) Matches auf dem Court bestreiten oder einige Minispiele absolvieren.

Wer lieber mit den altbekannten Nintendo-Charakteren loszocken will, kann dies natürlich auch tun. Im Hauptmenü kann man unter „freies Spiel“, entweder im Solo oder im Doppel auf vier verschiedenen Plätzen mit den BigN-Helden ein paar Bälle schlagen. Allerdings stehen einem am Anfang nur acht verschiedene Figuren zur Verfügung. Weitere werden erst im weiteren Verlauf des Karrieremodus freigespielt.

Mario Power Tennis 3

Das Gameplay an sich ist sehr arcadig angelegt, aber so sollte auch ein typisches „Mario Sport“-Game sein. Man findet sich schnell ein, begreift schnell die Steuerung und feiert auch relativ schnell die ersten Erfolge. Wer allerdings auch auf den höheren Schwierigkeitsstufen bestehen will, muss sich auch auf die Feinheiten des Spiels einlassen.

Mario Power Tennis 4bronze-groß

So gibt es neben den Standartschlägen wie schnelle Bälle, Lobs, Stoppball, Hechten usw. auch noch für jeden Charakter ein individuelles Spezialmanöver.

An der Grafik und den Animationen gibt es absolut nichts auszusetzen. So bieten vor allem die Powerschläge in denen Mario und Co. auf unrealistische aber sehr spektakuläre Weise den ein oder anderen Ball retten, ein optisches Highlight.


Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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