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Battlefield 1 Review – Der erste echte Anti-Kriegsshooter

EA und DICE eröffnen mit Battlefield 1 die Shooter-Saison 2016 und zeigen eindrucksvoll, wie man einen Kriegsshooter präsentieren muss. Wir haben uns mitten in die Schlachten gestürzt und klären in unserem Test, warum der Titel seine Sache dabei deutlich besser macht, als viele seiner Konkurrenten zuvor.


Battlefield 1 zeigt die dunkle Seite des Krieges

Battlefield 1 versetzt uns zurück in die Geschehnisse des ersten Weltkrieges zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eines der düstersten und grausamsten Kapitel der Menschheit, welches in seiner enormen Brutalität als Mahnmal in die Geschichte einging.

Battlefield 1 erzählt mehrere packende Geschichten des grausamen Krieges
Battlefield 1 erzählt mehrere packende Geschichten des grausamen Krieges

Zu Beginn der Einzelspielerkampagne weisen uns entsprechende Einblendungen auf die grauenhaften Geschehnisse der Schlachten rund um den Erdball hin. Kurz darauf finden wir uns selbst bereits mitten im Geschehen wieder.

„Du wirst diese Schlacht vermutlich nicht überleben“, gibt uns der Shooter mit auf den Weg. Ha, na das wollen wir doch erstmal sehen.

Umringt von herannahenden Feinden lautet unsere erste Aufgabe, die Stellung zu halten. Lange halten wir durch und wehren Angriffswelle um Angriffswelle ab, während um uns herum unsere Kameraden reihenweise das Zeitliche segnen. Die Lage scheint aussichtslos. Die Munition wird knapp.

Benommen vom fortwährenden Feindbeschuss schwindet langsam aber sicher unsere Kraft. Das Spiel sollte recht behalten. Wir werden diese Schlacht nicht überleben.


Abwechslungsreiche Missionen

In den weiteren Kapiteln des Prologs zu Battlefield 1 sieht die Lage kaum besser aus. So schlüpfen wir nach und nach in die Haut mehrerer tapferer Kämpfer und müssen uns einem schier aussichtslosen Kampf stellen.

Die Brutalität des Krieges wird jederzeit spürbar
Die Brutalität des Krieges wird jederzeit spürbar

Doch auch weiterhin bringt uns das Spiel die Gräueltaten des Krieges mit einer noch nie dagewesenen Brutalität nahe. Wir überleben keine der Schlachten, an welchen uns Battlefield 1 anfangs teilhaben lässt.

Nach dem Erfolgreichen Abschluss des Auftaktes lässt uns der Shooter die Wahl zwischen mehreren Kampagnen. Diese lassen uns beispielsweise in die Haut eines Panzerfahrers in Frankreich, eines Meldegängers oder eines gepanzerten schwer bewaffneten Infanteristen in Italien schlüpfen.

Die Kampagnen kommen dabei für das Shooter-Genre enorm abwechslungsreich daher. So kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.
Da uns das Spiel zudem stets die Wahl lässt, welchem der Charaktere wir folgen wollen, entscheiden wir jederzeit selbst, worauf wir denn gerade Lust haben.

Die Kampagnen sind abwechslungsreich ausgefallen, das Missionsdesign eher weniger
Die Kampagnen sind abwechslungsreich ausgefallen, das Missionsdesign eher weniger

Ob wir zunächst einmal eine Mission in Italien absolvieren, welche auf Wunsch nahtlos bis zum Ende der Kampagne in die nächste übergeht, oder wir danach in ein Kampfflugzeug steigen wollen, entscheiden wir also stets selbst.


Mehr als nur namenlose Schachfiguren

Eines haben dabei aber alle Kampagnen von Battlefield 1 gemeinsam. DICE gelingt es nämlich, allen Figuren derart gut ein Gesicht zu verleihen, wie dies im Genre der Kriegsshooter nur selten zuvor gelang.
Das beginnt bereits bei unseren zahlreichen Ableben im enorm starken Prolog. Durch die simple Einblendung des Namens, sowie Geburtsjahres und Datum unseres Todes verleiht der Shooter den Figuren ein Gesicht.

In der eigentlichen Kampagne geht dies allerdings noch deutlich weiter. Eingeleitet werden diese nämlich durch ein stimmiges Filmchen, welches die menschliche Seite der Hauptfiguren hinterleuchtet. Bei vielen anderen Genrekollegen stellen diese doch zumeist nur namenlose Schachfiguren dar.

Battlefield 1 hinterleuchtet auch die menschliche Seite der Figuren
Battlefield 1 hinterleuchtet auch die menschliche Seite der Figuren

Unser eingangs erwähnter Infanterist berichtet so beispielsweise seiner Enkelin von den grausamen Geschehnissen, welchen er in Italien beiwohnen musste und der schier aussichtslosen Suche nach seinem Bruder. Unser Panzerfahrer Danny Edwards hingegen arbeitete Zuhause als Chauffeur.

In der Schlacht um Frankreich muss er ohne jegliche Vorkenntnisse mit einem Kettenfahrzeug den Weg für die Fußsoldaten ebnen.

Was die einzelnen Figuren dabei innerhalb ihrer in sich abgeschlossenen Geschichten erleben, präsentiert Battlefield 1 auf bedrückende und wahnsinnig gut inszenierte Art und Weise. So gelingt dem Shooter, was nahezu allen anderen Ego-Shootern nur schlecht bis gar nicht gelang. Battlefield 1 fühlt sich an wie der erste echte Anti-Kriegsshooter.

Der Titel versucht, allen Personen ein Gesicht zu geben. Das gelingt auch in großen Teilen
Der Titel versucht, allen Personen ein Gesicht zu geben. Das gelingt auch in großen Teilen

Herausragende Präsentation

Denn die Einzelspielerkampagne des Spieles setzt auf Emotionen indem es selbst den Gegnern versucht, ein Gesicht zu verleihen. Besonders in den ruhigen Schleichmomenten lassen sich mitunter hervorragend inszenierte Gespräche der „Fritz“ betitelten deutschen Soldaten belauschen.

Besonders gelungen ist dabei die Einflechtung der Zwischensequenzen ausgefallen. Beispielsweise wenn wir mit unserem Panzer ein von Feinden besetztes Dorf gesichert haben und uns langsam auf einen nebligen Wald zubewegen, um den Angriff vorantreiben zu können.

Plötzlich bleibt unser Fahrzeug nämlich im tiefen Matsch stecken. Von allen Seiten stürmen Gegner auf uns zu, welche vermutlich nicht auf einen netten Plausch aus sind. Die letzte Rettung ist die Entsendung einer Brieftaube, um im Hauptquartier Artillerie-Unterstützung anzufordern.

Flieg Täubchen, flieg!
Flieg Täubchen, flieg!

Innerhalb des Panzers kommt es zum Gerangel. Unsere Kameraden fürchten durch die Entsendung der Taube unseren sicheren Tod. Doch da dies die einzige Möglichkeit ist, überhaupt lebend aus dieser Sache herauszukommen, entscheiden wir uns dafür.

Wenig später steuern wir das Vögelchen dann höchst selbst in Richtung Hauptquartier. Während wir von oben die grauenhafte Schlacht überblicken können. Neben uns stürzen reihenweise brennende Flugzeuge vom Himmel, explodieren Panzer und fallen Soldaten.


Battlefield 1 ist ein technisches Meisterwerk

Diese enorm dichte Atmosphäre und herausragende Präsentation wird zudem durch ein technisches Gewand gestützt, welches sich gerade in der Einzelspielerkampagne keinerlei Fehler leistet.

Battlefield 1 punktet mit herausragender Technik und starker Präsentation
Battlefield 1 punktet mit herausragender Technik und starker Präsentation

Battlefield 1 sieht schlichtweg bombastisch aus. Die abwechslungsreichen Umgebungen bestechen durch scharfe Texturen und einem enormen Detailreichtum. Gerade die Effekte sorgen aber dann dafür, dass einem regelmäßig die Kinnlade herunter klappt. Wenn neben uns ein Flugzeug abstürzt, am Horizont eine Geschützstellung in die Luft fliegt und wir auf dem Hügel vor uns im Sonnenuntergang mehrere Feinde beharken, sieht das schlichtweg atemberaubend aus.

Der hervorragende und treibende Soundtrack tut dann in Kombination mit den gewohnt knackigen Soundeffekten sein Übriges. Auch die deutsche Synchronisation überzeugt. Das alles sorgt dafür, dass der Titel nicht weniger als eine audiovisuelle Meisterleistung darstellt. Welche noch dazu jederzeit angenehm flüssig über den Bildschirm flimmert.


Nicht konsequent genug

Auf Dauer gesehen gelingt es Battlefield 1 dann aber leider doch nicht so ganz, allen Figuren ein Gesicht zu verleihen. Gerade wenn es auf dem Bildschirm so richtig zur Sache geht, verkommen die eigentliche gelungenen Charaktere eben doch leider zum massenmordenden und fast schon übermenschlich starken Soldaten.

Das Pferd dient zur schnellen Fortbewegung in engeren Gebieten
Das Pferd dient zur schnellen Fortbewegung in engeren Gebieten

Im Sekundentakt schicken wir dank dämlicher KI Gegner um Gegner ins Jenseits. Zerstören wichtige Befestigungen oder jagen gegnerische Fahrzeuge in die Luft. Ganz so, wie man es aus dem Genre der Kriegsshooter eben gewohnt ist.

Immerhin versuchen sie sich zu verschanzen oder unsere Position zu flankieren. Selbst auf dem mittleren der drei Schwierigkeitsgrade schießen sie sogar mehr als passabel. Allerdings stürmen sie oftmals einfach unvermittelt auf uns zu oder gehen direkt vor uns und damit auf der falschen Seite einer Deckungsmöglichkeit in die Hocke.

Schade, denn so sind sie eben nicht mehr, als charakterlose Schießbudenfiguren, welchen DICE eben doch nur in den ruhigen Momenten Leben einhauchen kann.

Auch das eigentliche Missionsdesign bedient dabei weitestgehend den Genrestandard. Zerstöre die Geschütze, verteidige die Kirche, sichere das Dorf. Das hat man so oder so ähnlich schon in allen anderen Konkurrenzprodukten gesehen.


Fazit zum Einzelspieler von Battlefield 1

Trotz der Kritik und einiger Fehler präsentiert Battlefield 1 seine Einzelspielerkampagne aber weitaus besser, als es fast allen seiner Kollegen jemals gelang. Die Möglichkeit, die einzelnen Missionen nach eigenem Gusto zu absolvieren, tut dem Titel spürbar gut.

Battlefield 1 spielt sich wie ein typisches Battlefield. Die Kampagne gefällt, ist aber nicht fehlerfrei
Battlefield 1 spielt sich wie ein typisches Battlefield. Die Kampagne gefällt, ist aber nicht fehlerfrei

Auch wenn das eigentliche Missionsdesign kaum nennenswerte Neuerungen bietet, kommt die Kampagne doch mit einem ordentlichen Variantenreichtum daher. Zudem deckt sie mit Boden-, Fahrzeug- und Flugmissionen quasi alles ab, was man in dem Szenario erwarten würde.

Battlefield 1 beweist ein Händchen dafür, im richtigen Moment das Spieltempo zu drosseln und emotionale Geschichten in die Gräueltaten des Krieges einzuflechten. In der Form ein Novum für das Genre.

Dank der herausragenden Inszenierung und der atemberaubenden Technik ist der Einzelspielermodus des Shooters jedenfalls deutlich stärker, als man es erwartet hätte und aus den Vorgängern gewohnt ist.

Doch die wahre Bestimmung eines Battlefield-Spieles liegt eben im Multiplayermodus. Und der hat es wirklich in sich.


Abwechslungsreiche Karten 

Die Einzelspielerkampagne kann also schon einmal überzeugen, doch wie sieht es mit dem Multiplayer aus?
Nochmals besser, denn hier überzeugt Battlefield 1 auf ganzer Linie.

Im Multiplayer zeigt Battlefield 1 seine wahre Stärke
Im Multiplayer zeigt Battlefield 1 seine wahre Stärke

Bis zu 64 Spieler können, je nach Spielmodus, an den Schlachten teilnehmen. Dabei sind die Karten diesmal besonders abwechslungsreich ausgefallen und überzeugen durch einen enormen Detailgrad. Vom Kampf in den italienischen Alpen, über die Eroberung einer französischen Stadt bis hin zur Wüstenschlacht in der sengen Hitze gibt es fast keine Umgebung, die es im Spiel nicht gibt.

Dabei ist es den Entwicklern hervorragend gelungen, das Spielgefühl an die jeweilige Karte anzupassen. In den engen Häuserkämpfen dominieren entsprechend Maschinengewehre und MPs das Geschehen, Fahrzeuge sieht man nur selten.
Ganz anders verhält sich dies dann auf den weitläufigeren Maps, auf denen mit Scharfschützen, Panzern, Kampfflugzeugen und sogar Booten an allen Ecken Gefahren lauern.

Die Kämpfe sind bombastisch inszeniert
Die Kämpfe sind bombastisch inszeniert

Das typische Battlefield-Gefühl

Vom eigentlichen Spielgefühl her orientiert sich Battlefield 1 trotz frischem Szenario an seinen Vorgängern. Und genau das steht dem Spiel sehr gut zu Gesicht, denn die Infanterieschlachten über kurze, beziehungsweise mittlere Distanzen, gespickt mit spektakulären Fahrzeug-Gefechten überzeugen noch immer auf ganzer Linie.

Das Teamplay und die richtige Zusammensetzung des eigenen Squads entscheidet dabei mitunter über Sieg und Niederlage. Einzelgänger kommen auf Kurz oder Lang jedenfalls nicht weiter.

Auch Battlefield 1 bietet das typische Spielgefühl, welches die Serie auszeichnet
Auch Battlefield 1 bietet das typische Spielgefühl, welches die Serie auszeichnet

Damit das gewährleistet ist, kann man sich im Spiel für eine von vier Klassen entscheiden. Der Medic setzt auf Einzelschuss-Waffen und heilt seine Kameraden, der Supporter versorgt die Mitstreiter mit Munition und die Assault-Klasse richtet sich eher an Kämpfe auf kurzen Distanzen und verfügt über Fahrzeugabwehr-Granaten. Zuletzt wäre dann da noch der Sniper, der über große Entfernungen die Gegner beharkt.

Hinzu gesellen sich an bestimmten Stellen im Spiel aufnehmbare Spezial-Klassen, welche uns einen entsprechenden Vorteil für bestimmte Situationen bieten. So lassen sich damit beispielsweise Häuser mittels Flammenwerfer sichern oder in Form der Panzerjäger-Klasse wuchtige Kettenfahrzeuge aushebeln. Erfreulicherweise wurden diese, genauso wie die Reiter, gegenüber der Beta von Battlefield 1 spürbar abgeschwächt und scheinen nun nicht mehr übermächtig.

Die Karten kommen optisch und spielerisch enorm abwechslungsreich daher
Die Karten kommen optisch und spielerisch enorm abwechslungsreich daher

Allgemein überzeugt Battlefield 1 mit einem überaus stimmigen Balancing der einzelnen Klassen und Fahrzeuge. Man hat nicht das Gefühl, dass irgendeines der Spielelemente zu mächtig ausgefallen ist.


Abwechslungsreiche Spielmodi

Auch in Sachen Spielmodi bleibt der Shooter seinen Vorgängern treu. Rush, Eroberung oder Team-Deathmatch dürften daher allen Battlefield-Veteranen bestens bekannt sein. Gerade der Eroberungs-Modus sorgt dabei auf den teils riesigen Karten für jede Menge Spielspaß.

Neu hingegen sind die Modi Kriegstauben und Operationen. Gerade letzterer stellt eine Innovation für die Serie dar und überzeugt auf ganzer Linie. Denn in diesem Modus erstrecken sich die Schlachten gleich über mehrere Karten.

Die neuen Operationen erstrecken sich über mehrere Karten - Ein Highlight!
Die neuen Operationen erstrecken sich über mehrere Karten – Ein Highlight!

Grundsätzlich stellen die Operationen eine Kombination aus den Modi Rush und Eroberung dar. Die Angreifer versuchen also, mehrere Zonen auf einer Karte einzunehmen während die Verteidiger dies natürlich verhindern müssen.

Der Clou: Insgesamt drei Runden lang hat die Offensive dafür Zeit. Gelingt es ihnen nicht auf Anhieb, erhalten sie mächtige Unterstützung, beispielsweise in Form eines Zeppelins oder Schlachtschiffes. Diese mächtigen Behemoths können dank ihrer dicken Panzerung und enormen Durchschlagskraft durchaus das Blatt wenden.

Nicht zuletzt dank unzähliger Boni und wahnsinnig intensiver Gefechte hat der Modus damit das Zeug zum All-Time-Favorite für Fans der Serie.


Battlefield 1 – Keine Abstriche im Multiplayer

Auch aus technischer Sicht überzeugt die Mehrspielerkomponente von Battlefield 1 auf ganzer Linie. Abstriche gegenüber der Kampagne muss man jedenfalls keine in Kauf nehmen.

Die enorm detailreichen Umgebungen sehen schlichtweg atemberaubend aus. Zudem kommt es selbst bei hohem Gegner- und Effektaufkommen zu keinen nennenswerten Slowdowns oder Rucklern. Battlefield 1 läuft, auch von der Qualität der Verbindung her, spürbar besser als seine Vorgänger. Was natürlich dem Spielspaß zu Gute kommt.

Technisch auch im Multiplayer eine Wucht.
Technisch auch im Multiplayer eine Wucht.

Auch die Vertonung leistet sich keine Fehler und überzeugt mit druckvollen Waffensounds und wahnsinnig starken Effekten. Wenn wir auf einem Hügel stehen und die Kameraden unter lautem Geschrei den Berg hinab rennen, neben uns ein Panzer auf eine Befestigung schießt, dann klingt das schlicht bombastisch.

Dank unzähliger freischaltbarer Waffen und Extras, Herausforderungen und sammelbarer Dog-Tags überzeugt Battlefield 1 auch im Bezug auf die Langzeitmotivation und dürfte Shooter-Fans monatelang vor den Bildschirm fesseln.


Fazit:

awardMeine Erwartungen an Battlefield 1 waren groß. Und der Shooter hat sie alle mit Leichtigkeit übertroffen. 
Normalerweise bin ich kein Fan von Einzelspielerkampagnen in diesem Genre, doch was EA und DICE hier auf die Beine gestellt haben, lässt fast alles andere in diesem Bereich alt aussehen. 
Die Figuren haben ein Gesicht und durch die geschickte Inszenierung und Einflechtung von stimmigen Zwischensequenzen gelingt es den Entwicklern tatsächlich, Emotionen hervorzurufen.

Doch gerade die anfangs etwas chaotische Mehrspieler-Komponente überzeugt auf ganzer Linie. Die Maps sind wahnsinnig abwechslungsreich und gerade im neuen Operationen-Modus unglaublich spannend ausgefallen. Das Balancing fühlt sich darüber hinaus hervorragend an. Dank unzähliger freispielbarer Extras ist Spielspaß auch Monate nach dem Erscheinen garantiert.

Auf technischer Ebene gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Battlefield 1 sieht schlicht und ergreifend bombastisch aus. Ob es nun die enorm detailreichen Umgebungen, die schicken Charaktermodelle oder die herausragenden Effekte sind. Auch bei der Vertonung leistet sich der Titel keine Schwächen. Ein wahrer Meilenstein des Shooter-Genres, welches sich niemand entgehen lassen sollte.


Vielen Dank an EA für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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