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Special: Die Mario Kart Serie im Wandel der Zeit

Kommende Woche erscheint mit Mario Kart 8 ein Titel für die Wii U, auf den vor allem Nintendo-Fans sehnsüchtig warten. Gleichzeitig gilt der Fun-Racer wohl als wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft der Wii U, dementsprechend große Hoffnungen macht sich Nintendo mit der wilden Raserei rund um Mario, Yoshi, Prinzessin Peach und Co. das Ruder herumreißen zu können und die Verkäufe der Konsole wieder anzuheizen.

Die Chancen für dieses Vorhaben stehen dabei gar nicht schlecht. Ist Mario Kart doch schon immer ein Garant für erstklassige Unterhaltung gewesen, der jung und alt an den TV-Bildschirm locken konnte und für spannende Mehrspieler-Schlachten sorgte.

History-Trailer der Mario Kart-Reihe:

Der Startschuss:

Über 20 Jahre ist es schon her, als Anfang 1993 der Startschuss zu Mario’s ersten wilden Kart-Abenteuer Super Mario Kart auf dem Super Nintendo fiel. Dank des Einsatzes des sogenannten „Mode 7“, war es Nintendo möglich ein dreidimensionales Spielerlebnis trotz zweidimensionaler Charaktere zu ermöglichen und so ein grafisch, als auch spielerisch anspruchsvolles Spiel abzuliefern. Der Einstand der Reihe konnte auch gleich einen riesigen Erfolg verzeichnen und wanderte insgesamt über acht Millionen mal über die Ladentheke.

Spielerisch legte Nintendo damals schon den Grundstein für die bis heute beibehaltene Erfolgsgarantie. In vier Cups zu je fünf Rennen stiegen acht Helden aus dem Pilzkönigreich in ihre Karts, um herauszufinden, wer der beste Racer im Königreich ist. Dabei gab es schon damals drei Geschwindigkeitsklassen und abgedrehte Items, die euch das Leben auf den Pisten erschwerten. Dennoch war Super Mario Kart durchaus schwerer als heutige Ableger der Reihe. Das lag zum einen daran, dass ihr die Rennen unter den ersten vier Fahrern beenden musstet. Gelang dies nicht, hat man ein Leben verloren und musste einen neuen Versuch auf der Piste starten. Darüberhinaus gab es auch schon damals die Münzen auf den Strecken, die euch schneller machen konnten und erst Jahre später in Mario Kart 7 wieder regelmäßig zum Einsatz kamen.

Den wahren Reiz von Mario Kart zeigte der Titel aber erst im Mehrspielermodus, der schon damals stundenlang an die Konsole fesselte. Zu zweit konnte man sich hier im Grand Prix- und Battlemodus austoben und entweder um den Sieg fighten oder aber die Ballons vom Kart ballern. Bis heute ist Super Mario Kart ein absoluter Klassiker, der immer noch unglaublich viel Spaß macht und spielenswert ist.

Super Mario Kart start

Nun auch zu viert!

Den nächsten Schritt zum Mehrspieler-König wagte Nintendo mit Mario Kart 64 im Jahr 1997. Auf dem N64 war der Titel nun in einer schicken 3D-Polygon-Optik möglich, was abgedrehte Strecken ermöglichte, die uns noch heute in bester Erinnerung sind. Yoshi’s Valley und die Königliche Piste gehören bis heute zu meinen absoluten Favoriten der Reihe und meine Vorfreude auf Mario Kart 8 war umso größer, als ich erfuhr, dass der Titel beide Retrostrecken beinhalten würde.

Am eigentlichen Gameplay änderte sich auf dem N64 nicht viel. Noch immer war der Grand Prix-Modus das Herzstück des Spiels. Diesmal gab es allerdings nur 16 Pisten in vier Cups zur Auswahl, was dem Spielspaß aber keinen Abbruch tat. Neben dem Grand Prix-Modus gab es noch das Zeitfahren, um die Langzeitmotivation für Solisten aufrecht zu erhalten. Freischaltbare Extras wie Fahrer oder Retro-Pisten gab es damals allerdings noch nicht.

Dafür sorgte der neue Vier-Spieler-Modus für langanhaltende Freude. Zwar konnte der Grand Prix nur zu zweit bestritten werden, doch die Rennen zu viert sind bis heute ein Spaßbringer und vor allem die gelungenen Battle-Arenen gelten bis heute zu den besten Arenen in der Mario Kart Reihe.

Mario Kart 64

Mobile Raserei

Mario Kart Super CircuitMit Mario Kart: Super Circuit erwartete uns nicht nur das erste mobile Mario Kart, sondern auch das bislang umfangreichste Spiel der gesamten Serie. Diese Aussage beruht allerdings auf der bloßen Anzahl der Pisten. Denn neben 20 „neuen“ Pisten, gab es in der Game Boy Advance Fassung des Spiels auch alle 20 „alte“ Pisten aus dem SNES-Ableger der Reihe zum freischalten.

Auch das Spiel fühlte sich ähnlich wie auf dem Super Nintendo an, weshalb es kein Wunder war, dass auch hier die Münzen auf den Pisten eine Rückkehr feierten. Allerdings fiel das Fahrerfeld mit gerade einmal acht Fahrern recht klein aus und es gab erneut keine Piloten zum Freischalten. Technisch begeisterte der Titel trotz geringer Leistung des Game Boy Advance mit einer pfeilschnellen Optik, bunten Farben und einem flüssigen Spielgefühl.

Sogar an einen Mehrspielermodus hatten die Entwickler gedacht, der mittels Link-Kabel möglich war.

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