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Spieleperlen ohne Erfolg! Teil 2: Sony PSP

Auf zum zweiten Teil unseres aktuellen Specials! Diesmal haben wir uns mit drei Titeln auf der PSP befasst, die spielerisch etwas ganz besonderes sind, aber dennoch kommerziell keinen Anklang fanden.

Echochrome

Perspektive ist alles. In Echochrome geht es darum, ein kleines Männchen zum Ziel zu führen. Das Problem dabei: Sackgassen und Abgründe sind überall und verhindern so das voran kommen. Um dennoch die einzelnen Abschnitte lösen zu können, dreht man also die schlicht designten Level hin und her, ganz nach dem Prinzip der unendlichen Treppe. Saubere schwaze Linien auf weißem Hintergrund und die Figur mitten drin. Wer über Abgründe kommen will, dreht das Level so, dass eine Säule davor steht. Was das Auge nicht sieht ist auch nicht da. So läuft die Spielfigur hinter der Säule über den nicht mehr sichtbaren Abgrund, als wäre dort nie einer gewesen. An den meisten Sackgassen liegt ein Loch. Angst vor dem freien Fall? Kein Problem! Man dreht das Level ein wenig weiter und schon liegt unter dem Loch eine weitere Plattform, die endlich zum Ziel führt. Puzzlefans werden schön gefordert, denn in jeder Situation die richtige Perspektive zu finden bevor das Männchen jene Hindernisse erreicht verlangt Köpfchen, ein gutes Auge und etwas Phantasie.

Archer Maclean’s Mercury

Und noch ein Puzzler für die PSP. Dieses Mal geht es um einen Quecksilber Tropfen, welcher sein Ziel erreichen möchte. Auch hier spielt Bewegung eine wichtige Rolle, allerdings Bewegung der anderen Art. Um den Quecksilber Tropfen nämlich in eine Richtung zu lenken muss man dieses Mal die einzelnen Level kippen. Je nachdem wie stark man das Controll-Pad in eine Richtung bewegt, desto schneller bewegt sich der Tropfen in Richtung Abgrund. Schmale Übergänge sind dabei nur eines, der vielen Hindernisse, die sich dabei einem in den Weg stellen. So lassen einige Übergänge den Spieler nur passieren, wenn der Tropfen die richtige Farbe hat. Und wie immer ist das Umfärbeobjekt schön weit vom Übergang entfernt. Auch kann der Tropfen sich in mehrere kleinere Tropfen aufteilen. Das erfordert ein gutes Auge, denn für den Levelabschluss benötigt man eine gewisse Menge an Quecksilber. Hat man also zu viel dem Abgrund überlassen und erreicht dennoch das Ziel, bedeutet dies, den Level neu zu beginnen. Herausforderung ist also garantiert!

Loco Roco

Noch ein Puzzler?! Die PSP hat wahre Puzzle Perlen an Land gebracht, die leider von viel zu wenig Spielern beachtet wurden. Das sehr simpel gehaltene Loco Roco hat aber dennoch eine eingeschworene Fangemeinde. Zu Recht. Eine kleine, japanische Lieder singende Kugel mit einem Lächeln auf dem Gesicht, will auch hier wieder ans Ziel kommen, wieder ist Bewegung wichtig, doch dieses Mal läuft alles in 2D ab. Die Farbenfrohen Level und der einfache Stil machen daraus einen Puzzler der besonderen Art. Auch hier neigt man die einzelnen Level, allerdings nur nach links oder rechts. Je nach Winkel rollt die fröhlich singende Kugel mal schneller, mal langsamer. Ist ein Weg mal zu schmal, kann sich auch diese Kugel auf Knopfdruck in mehrere kleine Vertreter aufteilen. Auf dem Weg sammelt man im Level verstreute Kameraden ein, die die große Kugel dann wachsen lassen, die selten platzierten Gegner tun das Gegenteil. Nebenbei wird noch eine nette Geschichte erzählt, so gelangt man beispielsweise im Verlauf des Hauptspiels in den Magen eines Wals und muss seinen Weg durch sein Körperinneres finden. Da dieses Spiel im Endeffekt dennoch recht einfach ist und die größte Herausforderung darin besteht, die teilweise sehr gut versteckten Kameraden zu finden, können auch Puzzle Einsteiger hier schnelle Fortschritte machen. Ein Leveleditor mit freischaltbaren Objekten, lässt dann auch das Bastler Herz höher schlagen.

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