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Vorschau Wii U

Angespielt: Mario Maker

Ihr wolltet schon immer einmal eigene Level in Super Mario Bros. entwerfen und dafür keine halbgaren Tools aus dem Internet verwenden? Dann kommt mit dem Mario Maker eure Chance. 2015 wird auf der Wii U jeder zum Leveldesigner und kann seine selbsterstellten Mario-Welten mit der gesamten Welt teilen.

Verrückt, intuitiv, vielversprechend

Die Ankündigung des Mario Makers ging auf der E3 etwas unter. Umso gespannter war ich darauf das Tool in Frankfurt selber ausprobieren zu dürfen. In der angespielten Demo hatten wir die Möglichkeit drei vorgefertigte Level auszuprobieren und unsere Kreativität im Editor zu beweisen.

Mario Maker NSMBU Stil

Letzterer bietet dabei zahlreiche Möglichkeiten. Über den Touchscreen des GamePads platziert ihr zahlreiche typische Mario-Objekte in dem zunächst recht kargen Level. Angefangen bei Gumbas, Koopas und Piranha-Pflanzen, über Münzblöcke und bewegliche Plattformen bis hin zu Röhren und Itemboxen gibt es alle wichtigen Levelelemente aus der Mario-Bros.-Reihe. Eurer Fantasie sind nur wenige Grenzen gesetzt. Egal ob ein meterhoher Gumba-Turm oder fliegende Piranha-Pflanzen, bereits in der aktuellen Demo sind zahlreiche verrückte Ideen möglich, die in der fertigen Version weiter ausgebaut werden sollen. Jede Änderung innerhalb der Level könnt ihr sofort ausprobieren und selber testen, der Editor fühlt sich dadurch sehr flüssig an und ist erfreulich leicht zu bedienen. Cool ist die Möglichkeit zwischen dem klassischen Mario-Bros.-Design vom NES und dem New-Super-Mario-Bros.-U-Design der Wii U hin und her zu wechseln – so kann jeder den Stil wählen, der ihm am meisten zusagt. Leider unterscheidet sich das Gameplay je nach Theme nicht. Das heißt der Mario im neuen Design kann keinen Wandsprung, Stampfattacken oder den Drehsprung, da sein NES-Pendant diese ebenso nicht beherrscht. Ob das im fertigen Spiel noch angepasst wird, ist nicht bekannt.

Unser Gameplay-Video zum Spiel:

Zudem soll man im späteren Spiel selbst die Melodien anpassen und vermutlich aus weiteren Designs wählen können, sodass auch das Auge mit abwechslungsreichen Szenarien versorgt wird.

Neben dem eigenen Erstellen von Leveln, konnten wir auch drei vorgefertigte Level anspielen. Diese strotzten nur so vor verrückten Ideen. Mal begegneten wir einer meterhohen Flut an Gumbas, während an anderer Stelle ein Koopa-Panzer geschickt eingesetzt werden musste, um den Weg freizuräumen. Jedes Mal wenn ihr im Level sterbt, seht ihr anhand von Silhouetten, welchen Weg ihr beschritten habt und könnt so mögliche Fehler analysieren und diese beim nächsten Versuch ausmerzen.

Mario Maker MB Stil

Mario Maker bietet aktuell schon einige nette Spielereien, die im fertigen Spiel hoffentlich noch deutlich umfangreicher ausfallen werden. Gerade bei den Werkzeugen zum Erstellen der Level versprechen wir uns noch mehr Abwechslung, sodass wir uns auf abgedrehte Community-Level freuen können. Apropos Community: von dieser wird auch der Reiz des Spiels abhängen, denn ohne ausreichend Nachschub an innovativen Level, könnte das Spiel sonst auch schnell wieder in der Versenkung verschwinden.


Tendenz: Gut

Die Demo zu Mario Maker ermöglichte einen schönen Einblick in die Möglichkeiten des Spiels. Auch wenn die aktuelle Auswahl an Werkzeugen und Level-Bausteinen etwas gering ausfällt, gehen wir davon aus, dass sich dieses Manko im fertigen Spiel nicht wiederholen wird und wir uns auf ein abwechslungsreichen Baukasten für alle Mario-Fans freuen können. Wer schon immer seine eigenen Mario-Welten erschaffen wollte, ist hier genau richtig.


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