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Nintendo PS4 Switch Tests

Valthirian Arc: Hero School Story im Test

In Valthirian Arc: Hero School Story werdet ihr zum Schulleiter einer Heldenakademie. Ihr bildet verschiedene Klassen aus und könnt mächtige Unterklassen freischalten. Durch Quests von Bürgern erlebt ihr Abenteuer, in die ihr euch als vierköpfiges Team stürzt, um im Anschluss Gebäude zu bauen oder Waffen und Rüstungen zu schmieden. Wie das Konzept umgesetzt wurde und ob das Versprochene gehalten wird erfahrt ihr in unserem Test.


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Werde der beste Direktor

Valthiria ist die Fantasywelt in der ihr euch bewegt. Die königliche Heldenakademie sucht einen neuen Leiter, um zukünftige Helden auszubilden. Genau hier kommt ihr ins Spiel, denn ihr sollt diesen Posten übernehmen und eine Elite ausbilden. Zusätzlich gilt es durch Hilfsgesuche in den Streit um die Thronfolge einzugreifen. Grundlegend erklärt sich das Spielprinzip wie folgt: Ihr nehmt neue Bewerber an, bildet diese aus und bekommt nach beendeter Ausbildung Ansehen und Geld. Diese Währungen investiert ihr wiederum in den Ausbau der Akademie.

Die Akademie von aussen

Mobile Gaming trifft Hack’n’Slay

Zu Beginn ist die Akademie selbstverständlich noch ziemlich klein und beherbergt nur wenige Schlafsäle, wie auch Klassenzimmer. Dies ändert sich allerdings mit der Zeit und dem Anstieg eures Rufes, wodurch ihr weitere Zimmer freispielt. Darunter zählen unter anderem Gehöfte, Labore oder eine Cafeteria. Dadurch erschafft ihr eine konstante Einnahmequelle, einen festen Zuwachs von Rufpunkten erzielt ihr hingegen mit dem Ausbau eures Gartens mittels Brunnen oder Parkanlagen. Andere Strukturen erhöhen außerdem noch eure Lebenspunkte und verbessern die anstehende Beute durch Exkursionen. Das war aber auch noch nicht alles, denn selbst bestehende Räume erfreuen sich nach und nach über das ein oder andere Upgrade. 

Immer auf die Mütze

Bildung ist Trumpf

In den Laboratorien und Quartieren schaltet ihr mithilfe verschiedener Mentoren neue Klassen frei. Diese Lehrmeister werbt ihr auf euren Exkursionen an. Als Lehrlinge starten eure Schüler in eurer Akademie. Jeder dieser Anwärter hat eine begrenzte Anzahl an Attributwerten, sowie Fertigkeiten. Durch die Ausbildung erwerbt ihr weitere Eigenschaften und entscheidet über eventuelle Klassenwechsel.

Ausgangspunkt sind Standardklassen, welche im laufenden Spielfortschritt weiter spezialisiert werden können. So macht ihr aus einem einfachen Späher/Bogenschützen irgendwann ein Harlekin oder einen Hakenschützen, Magi-Schülern teilt ihr die Klasse Medica oder Gelehrter zu oder führt den Ritter, welcher in keinem Rollenspiel fehlen darf, in das Stadium eines Paladins oder Arc Draconus. Die Bedingung hierfür ist das Erreichen der zehnten Charakterstufe ihrer aktuellen Profession. Insgesamt stehen euch 10 verschiedene Klassen zur Verfügung.

Studentenauswahl

Zu den Waffen

Wie schon Ritter, Magier oder Paladine, dürfen natürlich auch verschiedene Waffen in einem RPG nicht fehlen. Um eure Helden auszurüsten, bedient ihr euch einem umfangreichen Repertoire. Darunter fallen beispielsweise Schwerter, Messer und Zauberstäbe, aber auch Gewehre, Sensen oder Hämmer sind nutzbar. Eure Ausrüstung, zu der auch eine Rüstung zählt, kauft ihr entweder bei Händlern oder findet diese auf Exkursionen. Bei den fahrenden Kaufleuten ersteht ihr Blaupausen zur Herstellung eigener Ausrüstungsgegenstände. Zu euren Rohstoffen zählen lediglich drei Ressourcen. Durch dieses simple System stellt ihr quasi alles mögliche her. Accessoires um eure Werte zu verstärken sind natürlich ebenso vorzufinden.

Die Akademie von innen

Auf geht’s zum praktischen Training

Ihr bildet zu Beginn eine vierköpfige Gruppe aus, welche dann im aktiven oder passiven Modus auf Exkursion gehen. Im aktiven Modus spielt ihr die Gruppe selbst und könnt zwischen den Helden wechseln. Der passive Modus hingegen erlaubt es eine Gruppe ohne Spieler loszuschicken. Insgesamt können drei Gruppen simultan auf Tour gehen. Bei den Quests sind keine Schwierigkeitsgrade angegeben, man kann es lediglich anhand der jeweiligen Beschreibung entnehmen. Diese ist leider oft inakkurat und sorgt nicht selten für einige Überraschungen.

Die Schüler geben Meldung ab

Fazit:

Tolles Konzept, aber leider zu simpel. Die Idee eine Akademie aufzubauen und gleichzeitig mit Hack’n’Slay das nötige Kleingeld zu verdienen ist an sich toll. Durch die simplen Quests welche neben Eskorten, Monsterjagden und Materialien sammeln nicht sonderlich viel bieten, trübt auch der Schwierigkeitsgrad im weiteren Verlauf das Spielerlebnis allerdings merklich. Passiveinsätze fallen demnach zu schwer aus, wohingegen Aktiveinsätze viel zu einfach sind.

Die Ladezeiten werden ebenfalls immer länger, umso größer eure Akademie wird. Hinzukommt noch unschönes Screen Tearing auf der PlayStation 4. Sehr störend und sehr unschön anzusehen da man kein V-Sync wie am PC aktivieren kann. Auch hätte man das Touch-Pad am Controller gerade für den Baumodus unterstützen kann, um somit die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Die Übersetzung macht leider auch eher einen unterdurchschnittlichen Eindruck. 

Lebendig wirkt die Akademie allerdings trotzdem. Die Studenten laufen auf dem Campus umher und hauchen dem ganzen Leben ein. Wählt man sie an, kann man sie einfach umrüsten oder kleine Entscheidungen für Belohnungen treffen. Suchtpotenzial wird definitiv geboten, denn „Ein Level geht ja noch“.


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