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PS4 Switch Vorschau Xbox One

Trials Rising in der Vorschau

Mit Trials Rising erscheint im Februar 2019 ein neuer Ableger der Trials-Reihe für PC, Xbox, PS4 und die Switch. Wir konnten den Motorradracer von Ubisoft vorab in der Beta anspielen. Wie uns der Spagat zwischen Renn- und Geschicklichkeitsspiel gefallen hat, verraten wir euch anhand unserer Preview.


Was ist Trials?

Der Name stammt aus dem englischen Sprachraum und beschreibt nicht nur die Sportart an sich, sondern bedeutet übersetzt auch so viel wie Versuch, Probe oder schwere Prüfung. Grundlegend geht es darum mit einem Motorrad (oder einem anderen Vehikel) eine vorgeschriebene Strecke fehlerfrei und so schnell wie möglich abzuschließen. Schlüssel zum Erfolg stellen dabei verschiedene Sprünge mit eurem Gefährt dar, bei denen nicht immer nur Geschwindigkeit zählt. Wenngleich der Schwierigkeitsgrad irgendwann ansteigt, müsst ihr nämlich vermehrt auf verschiedene Techniken zurückgreifen. Darunter fallen zum Beispiel Bunny Hops, Gewichtsverlagerungen oder das Anspringen. Auf dem Weg passiert ihr immer wieder Checkpoints, an welchen ihr wahlweise per Knopfdruck oder nach einem Sturz neu einsteigt. Geahndet wird dies allerdings mit Fehlerpunkten, welche sich am Ende des Laufs auf eure Zeit auswirken.

Achterbahnfahrt mit Flashevents

Was ist neu?

Trials Rising bietet eine Art Karriere in der unser Profil Stufe um Stufe aufsteigt und ihr goldene Zahnräder (Währung) verdient.  Außerdem schalten wir durch das Abschließen von Prüfungen Kleidungsstücke für unseren Fahrer frei. Dazu gehören neben verschiedenen Helmen, auch noch Shirts, Hosen, Jacken und Handschuhe.

Desweiteren lassen sich mit 1000 Zahnrädern sogenannte Crates (Lootboxen, Beutekisten) erwerben, welche logischerweise ebenfalls diverse Gegenstände enthalten. Darunter fallen, neben den erwähnten Anpassungsgegenständen, beispielsweise auch Anbauteile und Sticker für eure Vehikel. Leider konnten wir in der Beta allerdings nur den Fahrer anpassen. Die Möglichkeit des Tunens der Bikes lässt uns aber eine Art Need for Speed-Feature vermuten, was das ganze sehr individuell macht. Verschiedene Emotes lassen sich ebenfalls erspielen. Diese spielt ihr zu Beginn oder Ende einer Online-Session ab und ließen uns stellenweise in Erinnerungen an den Online-Modus von GTA V schwelgen. Der eine applaudiert, ein anderer zeigt Daumen nach unten und der Gewinner verhöhnt seine Gegenspieler durch das Tätscheln seines Gesäßes.

Unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten

Prognose: Solide

Wir hatten mit Trials Rising in jedem Fall Spass, die neuen Elemente der Individualisierung fühlen sich gut an und verprechen Potenzial. Nach dem dritten Rennen in der Kampagne fanden wir zwar einen Fehler, der das weiterkommen verhinderte, was allerdings auch Absicht sein könnte um den Verlauf nicht komplett offen zu legen. Vorstellbar für uns sind zudem weitere Beutekisten, wie in Rocket League. Diese könnten euch beispielsweise neue Bikes, Felgen, Sticker und Kleidung einbringen. Momentan sind diese zwar durch Ingamewährung kaufbar, eventuell gesellen sich aber schon bald Premiumkisten gegen Echtgeld oder Schlüssel, um bei Rocket League zu bleiben, hinzu. Eine Art Battle-, Rocket- oder Event Pass würde dem Spiel bestimmt ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Wir freuen uns auf Februar um die Endfassung zu testen.

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