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Tims gamescom-Tagebuch: Samstag

Ich weiß, eigentlich könnte ich mir das Tagebuch vom Samstag vermutlich sparen, jetzt ist die gamescom eh vorbei, aber der Vollständigkeit halber, will ich aus meinen Notizen dann doch noch schnell was machen.

Der Tag begann bei Tekken, weniger wegen dem Spiel selbst und mehr wegen Merchandise für unser Gewinnspiel, ich hatte nämlich mitbekommen, dass die da ein paar ganz nette Sachen bereithielten und tatsächlich waren die Mitarbeiter am Stand dann auch sehr spendabel.

Danach schaute ich mir die Präsentation zu Dishonored 2 an. Der Vorgänger ist aus meiner Sicht einer der interessantesten Titel, den es in den letzten Jahren im Shooter-Genre gab, deshalb freut es mich, dass nun auch ein Nachfolger kommt. Mit im Paket war dann auch gleich Prey, welches für mich unerwarterweise zu einem Highlight der gamescom wurde.

Im Gegensatz zu den vergangen Tagen war am Samstag dann ein wenig Schlange stehen angesagt, doch ich hab nirgendwo länger als eine Stunde warten müssen – selbst im Europapark hat man mitunter längere Wartezeiten. Vielleicht hatte ich aber auch nur Glück, dass die Spiele, für die ich mich entschieden hatte, nicht ganz so überlaufen waren.

For Honor ist mehr oder weniger was passieren würde, wenn Call of Duty mit allerleichtesten Dark-Souls-Einflüssen, im Mittelalter stattfinden würde. Commander Shepard höchstselbst, Jennifer Hale, als Sprecherin der weiblichen Kämpferin, mit der ich mich durch die Burg schnetzelte, war aber ein absoluter Bonus.

Steep war auf der E3 Ubisofts großes „And one more thing“, welches dann aber zumindest in meiner Filterblase keinen echten Hype aufbauen konnte. Beim Ausprobieren erwies sich die Wintersportsause aber tatsächlich als sehr spaßig.

Und auch Sea of Thieves war ein Titel, an den ich nach der E3 keine großen Erwartungen hatte, gemeinsam mit einem Team ein Piratenschiff zu manövrieren, Kämpfe zu bestehen und Löcher im Bug zu reparieren, bevor der Kahn vollläuft, war dann aber doch sehr packend.

Natürlich musste ich als Indie-Freund auch bei ID@XBox reinschauen, wo mich dann Monster Boy and the Cursed Kingdom richtig gepackt hat und auch das Adventure Thimbleweed Park kommt vielversprechend daher.

Kurzer Abstecher zu Sony, wo ich in Bound als elegante Ballerina durch eine sehr stimmig gestaltete Welt tanzte, bevor es mich zur Halle 10 zog, wo ich mir bei der Indie Arena Gonner und Airships: Conquer the Skies anschaute. Gleich um die Ecke präsentierten sich bei The Italian Collective Super Canemagic Zero und Forma.8, insgesamt hatten aus meiner Sicht insbesondere die italienischen Entwickler dieses Jahr viele spannende Projekte am Start.

Bei Snow Cannon Games gab es dann zwei Spiele, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Klang, ein fordernder Rhythmusplattformer mit richtig geilem Elektro-Soundtrack, und Frostrune, ein Point’n‘-Click-Adventure inspiriert von nordischer Mythologie.

Wieder ging es ein paar Meter rüber zur Indie Arena, wo Lost Ember meine Aufmerksamkeit erregte, ein Spiel, in dem man als Wolf versucht, das Geheimnis der Welt zu lösen, in der man gerade aufgewacht ist.

Auf Empfehlung meiner Freundin Lis ging es dann zu Ysbryd. Dort wurden das an Earthbound erinnernde YIIK: A Postmodern RPG und der Puzzler She Remembers Caterpillars gezeigt, bei der Indie Arena sprach ich dann mit den australischen Entwicklern von The Incredible Journey of You And I und dem niederländischen Team hinter Herald: An Interactive Period Drama.

Mit Super Paperman, das ich mir eigentlich schon am Mittwoch anschauen wollte, aber dann bis Samstag nie dazu kam, endete die Messe für mich. Noch ein paar Bilder in den Hallen und der Retro-Ausstellung, dann war’s nach vier anstrengenden aber richtig guten Tagen auch genug. Ein riesiges Merchandise-Paket für unser Gewinnspiel wird heute noch rausgehen, damit Christian alles vorbereiten kann. Ich gehe jetzt erstmal Wäsche aufhängen. 😉

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