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Unsere Spiele des Jahres 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Man wird ruhig und nachdenklich. Man blickt zurück und entdeckt viele erstklassige Games, welche man nun über die vielen freien Tage endlich zu Ende bringen kann. Außerdem erinnert man sich vielleicht auch an die persönlichen Lieblingsspiele des Jahres. So jedenfalls geht es uns. Natürlich wollen wir euch diese nicht vorenthalten. Daher präsentieren euch im Folgenden all unsere Redakteure ihre Spiele des Jahres 2018.


Michael – Der schießwütige Pirat mit Hang zum Drama

1. Sea of Thieves
Sea of Thieves

Unangefochten auf Rang 1 meiner Lieblingsspiele 2018 steht Sea of Thieves. Denn seine weit über 500 Spielstunden, die ich 2018 in dieses Spiel gesteckt habe kommen nicht nur durch den frühen Release im Jahr zustande. Die offene Welt, die vollkommene Freiheit sich in dieser zu bewegen und zu agieren wie ich möchte, die vielen kleinen Details. All dies macht dieses Spiel für mich so einzigartig. Dies, und natürlich die unglaubliche Darstellung der Meere. Die fortwährende Erweiterung um neue Elemente und Bedrohungen, Aufgaben, sogar um ein ganz neues Kartengebiet haben ihr übriges getan um mich bis heute bei der Stange zu halten. Auf die nächsten 500 Stunden.

2. Call of Duty: Black Ops 4
Call of Duty: Black Ops 4

Ich muss zugeben: Ich habe einen Hang zu Call of Duty. Somit ist es diesem Spiel nicht ganz so schwer gefallen mir zuzusagen, wie anderen Titeln vielleicht. Eine so hohe Platzierung in meinem Jahresranking hätte ich allerdings im Vorfeld selbst nicht erwartet. Für mich ist es nach einigen schwächeren Jahren der beste Franchise-Ableger seit Black Ops 2. Nicht nur die Tatsache, dass endlich ein technisch gutes Battle Royale mit Blops 4 auf Konsolen kam hat daran ihren Anteil. Auch die etwas angepasste Multiplayer-Ausrichtung mit klaren Anleihen an Helden-Shootern wie Overwatch hat mich nochmals frisch begeistert. Hätte es auch noch eine vernünftige Kampagne, dann wäre der zweite Platz kein knapper gewesen. So allerdings schon.

3. Life is Strange2: Season 1

Rang 3 in diesem Ranking hatte einige heiße Kandidaten. Und sicher lässt sich über meine letztendliche Wahl auch vorzüglich streiten. Der Grund, weshalb es letztendlich Life is Strange 2 wurde ist schnell erklärt. Es gibt keinen anderen Titel, auf dessen Fortsetzung ich dermaßen gespannt warte. Die Story ist herzzerreißend, spannend und dramatisch und ich möchte im Januar endlich erfahren wie es weiter geht. Da ich ja eigentlich gar nicht primär der Story-Spieler bin, sondern meist im Multiplayer fest hänge hat Life is Strange 2 Season 1 etwas sehr seltenes geschafft. Es gab mir eine Story, die ich unbedingt zu Ende erleben will.


Dennis – Rocketeer mit Liebe zu Retro Rollenspielen

1. Octopath Traveler

Octopath TravelerIn einer Direct sah ich Octopath Traveler im letzten Jahr und meine Aufmerksamkeit wurde sofort geweckt. Das 16-Bit RPG fanzinierte mich dermaßen, dass ich direkt die Collectors Edition vorbestellte und gespannt auf die Ankunft wartete. Eine liebevoll gestaltete Welt und ein unfassbar toller Soundtrack machen neben den Charakteren das Komplettpaket eines Rollenspielfans nahezu perfekt. Ein super Rundenbasiertes Kampfsystem ist ebenfalls mit von der Partie und die Bosskämpfe fühlen sich definitiv wie Kämpfe an. Octopath Traveler’s Soundtrack hat es sogar in die Playlist meiner Pen and Paper Rollenspielgruppe geschafft und wird begeistert gehört. Ich hoffe auf eine baldige Ankündigung eines zweiten Teils.

2. Pokemon Let`s Go

Pokémon Let's GoAls Pokémonfan der ersten Stunde war ich auf die neuen Let’s Go Ableger der Serie natürlich sehr gespannt. Anfang November war es dann endlich so weit und ich hielt die Evoliversion in meinen Händen. Ich wurde entgegen der Erwartung aller „Fans“ nicht enttäuscht. Pokémon Let’s Go setzt genau das um was das Ziel war. Pokèmon Go Spieler für sich gewinnen und alte Hasen in Erinnerungen schwelgen lassen. Features welche sich damals jedes Kind wünschte – Freilaufende Pokémon und „richtiges“ werfen eines Pokéballs – wurden super umgesetzt und somit steht Platz 2 fest.

3. Labyrinth of Refrain: Coven of Dusk

Labyrinth of Refrain: Coven of Dusk war für mich eine neue Erfahrung was Rollenspiele angeht. Doch ich wurde positiv überrascht, die Charaktere haben überzeugt und auch der Zeichenstil war sehr ansprechend. Ebenfalls war die Idee mit den Marionetten äußerst interessant und mit der Erstellung dieser auch total Abwechslungsreich. Die Story weiß natürlich auch zu überzeugen und ist mit vielen vollvertonten Gesprächen und Sequenzen passend umgesetzt. Ein gewagtes JRPG das trotzdem überzeugt auf Platz 3


Philipp – Von antiken Cowboys und neuen Göttern

1. God of War

God of War

Zugegeben: Der Abstand auf Platz 2 ist relativ gering, aber für mich ist das Spiel des Jahres ziemlich eindeutig das neue God of War. Mit der nordischen Mythologie hat Kratos‘ neuestes Abenteuer bei mir eh schon einen Stein im Brett, aber auch aus spielerischer Sicht stellt das Spiel einen absoluten Ausnahmetitel dar.

Nicht nur, weil God of War absolut unglaublich aussieht oder weil das Kampfsystem hervorragend funktioniert, nein. Vor allem, weil das Spiel eine unglaublich emotionale und faszinierende Geschichte erzählt. Immerhin war Kratos nicht unbedingt als tiefsinniger Charakter bekannt, doch den Santa Monica Studios gelingt es hier auf unnachahmliche Weise, dem wütenden Gott des Krieges ein Gesicht zu verleihen. Als frischgebackener Vater empfinde ich die Beziehung zwischen Kratos und Atreus als enorm faszinierend und es ist spannend zu sehen, wie Kratos als Vater seinem Sohn Werte vermittelt und ihm Empathie lehrt. Das Script von God of War sucht seinesgleichen und Atreus ist vielleicht der beste KI-Kamerad, den ich je gespielt habe. Hier stimmt einfach alles. God of War ist vielleicht das Spiel, an dem sich künftig alle anderen Singleplayer-Titel messen müssen.

2. Red Dead Redemption 2

Red Dead Redemption 2

Bereits das erste Red Dead Redemption habe ich geliebt und meiner Meinung nach ist der Vorgänger (oder Nachfolger?) sogar das etwas bessere Spiel. Das ändert allerdings nichts daran, dass Red Dead Redemption 2 ein absolutes Meisterwerk geworden ist. Nicht unbedingt wegen der Story, die zwar auch auf einem enorm hohen Niveau rangiert oder wegen der atemberaubenden Technik. Sondern, weil RDR 2 das Genre der Open World-Spiele nachhaltig verändert hat. Es ist die realistischste offene Welt, die ich je gesehen habe und das Spiel kann es sich erlauben, einige Gameplayaspekte sperrig zu präsentieren, eben weil das Überleben im Wilden Westen nicht immer Spaß macht.

Ich muss essen, muss mich um mein Pferd kümmern, muss mit Gedanken um meine Freunde machen. Das macht nicht immer „Spaß“ im klassischen Sinne und ist doch unglaublich motivierend. Arthur Morgan ist für mich eine der stärksten Hauptfiguren, die ich seit vielen Jahren auf ihrer Reise begleiten durfte und Red Dead Redemption 2 ist wieder eines dieser wenigen Spiele, bei denen ich sogar Tränchen verdrücken musste. Genial.

3. Assassin’s Creed Odyssey

Assassin's Creed Odyssey

Ich bin ein Assassin’s Creed-Fan der ersten Stunde und habe bisher jeden Ableger gespielt. Doch Assassin’s Creed Odyssey ist für mich mit Abstand der beste Teil, in dem ich mittlerweile über 150 Stunden lang unterwegs war. Warum? Weil das Spiel auf unnachahmliche Weise die klassischen Tugenden der Serie mit modernen Spielelementen würzt. Das Schleich-Gameplay ist wieder deutlich präsenter als noch in Origins und die neuen Rollenspielelemente fügen sich hervorragend in das Spielgeschehen ein. Zudem begrüße ich es sehr, dass mir das Spiel die Geschlechterwahl endlich komplett frei überlässt.

Odyssey fördert abhängig von den Talenten drei komplett unterschiedliche Spielstile, die noch dazu allesamt hervorragend funktionieren. Das gestaltet die gelungene Jagd auf die Kultisten oder den spannenden Kampf gegen die Söldner noch einmal motivierender. In Kombination mit einer unglaublich detaillierten und lebendigen Welt und spannenden Missionen ergibt sich für mich ein einzigartiges Spielkonstrukt, in dem ich mehr Zeit verbracht habe, als in allen anderen Spielen dieses Jahr. Für mich ein absolutes Meisterwerk.


 

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