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So holt man das Beste aus einem Spiel heraus

Wer sich für Computerspiele interessiert, möchte natürlich aus der Software das Beste herausholen können. Was das genau ist, muss jeder Spieler für sich selbst definieren. Aber damit ein Spiel so viel Spaß wie nur möglich macht, sind selbstverständlich auch die Entwickler gefragt. Sie sind dafür verantwortlich, dass ein Spiel nicht langweilig wird und die Spieler immer wieder neues zu entdecken haben. Dazu lassen sich die Entwickler aber auch immer wieder neues einfallen – zum Vorteil der Spieler. Die Ansätze dazu sind recht vielseitig.

Eine sehr wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang das Internet. Wer online spielt, profitiert oftmals von viel mehr Optionen, die dabei helfen können, das Spielerlebnis noch besser zu gestalten. Als Paradebeispiel gilt dabei Grand Theft Auto, gemeinhin natürlich unter der Abkürzung GTA bekannt. Die Macher von Rock Star Games haben dabei auf die spielerische Komponente gesetzt. Das GTA 5 Online Diamond Casino bietet dabei beispielsweise Online Blackjack, das auf ähnliche Art und Weise wie die Version im Online Casino funktioniert. Die Spielregeln sind einfach, denn um zu gewinnen, muss die eigene Hand lediglich die Hand des Dealers schlagen. Dabei gibt es drei verschiedene Gewinnmöglichkeiten: ein sogenanntes „Blackjack“ (die ersten beiden Karten ergeben 21), mehr Punkte als der Dealer, aber nicht mehr als 21 oder darauf hoffen, dass der Dealer in Summe mehr als 21 Punkte auf der Hand hat. Statt bares Geld für das Bankkonto kann man bei GTA allerdings einfach nur Spielwährung gewinnen. Diese lässt sich dann für eine bessere Ausrüstung im Spiel einsetzen.

Der Trend zu den Spielen, die wie GTA mit dem Internet verbunden sind, hat weitere positive Aspekte mit sich gebracht. So muss man die aktualisierte Software längst nicht mehr im Laden kaufen, sondern kann die Spiele bequem von zu Hause aus auf den neusten Stand bringen. Dies erlaubt zudem, in einem bestimmten Spiel auf jenem Stand oder auf jenem Level weiterzumachen, wo man sich vor dem Update befand. In Zeiten, in denen man je nach Spiel teilweise noch jährlich neue Updates installieren musste, war dies noch ganz anders. Mit der neuen Software musste man sich auch immer zuerst wieder neu einspielen.


Das Spiel im Spiel

Spiele im Rahmen von Spielen sind allgemein bei den Entwicklern sehr beliebt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass diese Spiele und Spielchen auch bei den Spielern sehr beliebt sind. Immer wieder gibt es neues zu entdecken und zu erfahren. Das unterhält die neugierigen Spieler bestens bei Laune. Denn während manche Klassiker möglichst nicht verändert werden sollten, gibt es auch Spiele, bei denen mit der Zeit eine Monotonie eintreten kann, die es aufzulockern gilt. Ein Mini-Game, mit dem man sich für das Hauptspiel eine bessere Ausgangslage verschaffen kann, spornt die Spieler dazu an, immer wieder ein wenig Zeit mit dem Spiel zu verbringen.

Wer beispielsweise bei den FIFA-Spielen von EA Sports den Eindruck hat, an Ort und Stelle festgefahren zu sein, findet immer wieder passende Mini-Games zur Auflockerung. Der Fußball als Hintergrund für das Spiel gibt sehr viel her, sodass sich die Entwickler zum Beispiel an den Legenden des Sports orientieren können. Die Stars von einst, die die Zuschauer vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren begeistert haben, sind immer noch Idole, selbst für die Spieler von heute. Messi, Ronaldo, Lewandowski oder Haaland mögen heute die allgegenwärtigen Stars sein. Doch auch mit Maradona, Beckham, Pirlo oder Gullit können sich immer noch viele Fußballfans identifizieren.


Der Blick fürs Detail lohnt sich

Bei vielen Spielen muss man heute sehr genau hinsehen. Es gibt längst nicht mehr einen Fortschrittsbalken oder einen einzigen Punktestand, der für den Fortschritt maßgebend ist. Heute hat jedes Spiel seine eigene Währung oder gleich mehrere davon. Und während das Hauptspiel genug von der einen Währung abwirft, ist man für andere dieser Währungen vielleicht halt eben auf die Mini-Games angewiesen. Das setzt eine gewisse Neugier voraus, denn man muss sich dafür wirklich jedes Mini-Game und jede Aktion genau ansehen, um zu erkennen, was man dabei herausholen kann.

Spieler an der Tastatur – © Quelle: Pexels

Mitunter gehen die Entwickler bei der Konzeption aber auch den einen oder anderen Schritt zu weit. Die sogenannten „Loot Boxes“ sind ein Mittel, mit dem die Spieler sich in einem Game einen enormen Vorteil verschaffen können. Gleichzeitig sind diese Boxen aber auch immer mit einem Preisschild versehen. Hier und da mal einen, zwei oder fünf Euro zu bezahlen hört sich nicht nach viel an. Doch je öfter man sich diesen kleinen Luxus gönnt, desto mehr geht auch die Spielerei ins Geld. Dabei sollten Spiele am Computer oder auf mobilen Geräten doch in allererster Linie ein Vergnügen in der Freizeit sein. Dafür auch noch Geld bezahlen zu müssen passt nicht so ganz ins Bild.


So geht es auch

Statt innerhalb der Spiele den Spielern mehr Möglichkeiten zu geben, sind manche Entwickler aber auch einen anderen Weg gegangen. Sie nutzen beispielsweise die sozialen Medien, um nicht einfach nur Aufmerksamkeit für die eigenen Produkte zu erzielen. Sie bieten dort den Spielern auch einen Mehrwert, sei es mit Tipps und Tricks oder gar mit etwas handfesterer Hilfe. Gerade für Spiele, die ohnehin über die sozialen Medienplattformen zugänglich sind, bietet es sich an, über Kanäle wie zum Beispiel Facebook die Spieler mit Boni oder Codes zu versorgen.

Soziale Netzwerke auf dem Smartphone – Quelle: Pexels

Die Entwickler setzen dabei auf die Vernetzung unter den Spielern. So kann man sich bei manchen Spielen mehr Möglichkeiten verschaffen, indem man andere Spieler oder Personen, die das Spiel noch nicht kennen, dazu einlädt, sich am Spiel zu beteiligen. Wer mehr Freunde und Freundinnen von diesem Spiel begeistern kann, wird so auch automatisch in der Rangliste besser dastehen. Allerdings kommt dabei auch immer die berechtigte Frage nach der Nachhaltigkeit mancher Freundschaften auf. Gleichzeitig können einige Leute wohl mit Recht behaupten, sogar beim Spielen am Handy oder auf dem Tablet neue Freunde gefunden zu haben.

Alles in allem dürfte der spielerische Ansatz, wie im Zusammenhang mit GTA erwähnt, wohl der beste Ansatz sein, um die Spieler in einem Computerspiel längerfristig bei Laune zu halten. Er basiert auf Unterhaltung und auf der Stimulation von Anreizen, die bei vielen Menschen ganz einfach gegeben sind. Neugier ist für Computerspieler eine grundlegende Tugend und wenn man Neugier mit Spielen kombiniert, sind nun einmal viele Menschen dafür zu begeistern. Andere Ansätze hingegen lösen fast schon einen Zwang aus. Sowohl der Griff in den Geldbeutel als auch Freundschaften mit dem Zweck des größeren und schnelleren Fortschrittes in einem Computerspiel sind nicht besonders nachhaltige Rezepte. Dies gilt nicht zuletzt deswegen, weil man so den Fokus auf das eigentliche Spiel viel zu schnell zu verlieren droht.


 

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