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Runbow Review (Nintendo Switch)

Mit Runbow erschien auf der Wii U ein Jump and Run, dass vor allem dank seiner Partytauglichkeit und dem coolen Mehrspielermodus begeistern konnte. Nun schafft es das farbenfrohe Hüpfspiel auch auf die Nintendo Switch und kann dort mit einem lokalen Mehrspielermodus für acht Spieler begeistern. Ob sich der Download letztlich lohnt, verraten wir euch in den nächsten Absätzen.

Vorsicht: Das Farbkonzept führt zu zahlreichen Gefahren in den 2D-Welten.

 

Farben regieren die Welt

Das Spielprinzip von Runbow ist relativ simpel und dennoch faszinierend zugleich. Solisten toben sich in dem 100 Level umfassenden Storymodus aus. Hier stellt ihr euch den fiesen Aufgaben von Sakura, der rachsüchtigen Antagonistin im Spiel. Hierfür müsst ihr die teils sehr herausfordernden Level meistern, die eure Reaktion und Fingerfertigkeit auf eine harte Probe stellen. Der Clou innerhalb der minimalistisch gestalteten 2D Level ist das Farbkonzept. So wechselt aller paar Sekunden die Hintergrundfarbe, sodass Plattformen in der jeweiligen Farbe mit dem Hintergrund verschmelzen, bis ein erneuter Farbwechsel stattfindet.

Dieses Farbkonzept ist für euch Fluch und Segen zugleich. Durch den Wechsel der Farben eröffnen und schließen sich immer neue Wege durch die Level. Im schlimmsten Fall verschwinden unter euren Füßen plötzlich die schützenden Plattformen, sodass ihr mitunter in den tödlichen Abgrund stürzt. Ein gutes Timing ist folglich essentiell für euer Überleben wichtig. Mit zunehmender Spieldauer werden die Level und Aufgaben immer abwechslungsreicher, sodass wir uns gut unterhalten gefühlt haben. Pluspunkt: Ihr könnt den gesamten Abenteuermodus auch gemeinsam mit Freunden bestreiten.

Besonders im Mehrspielermodus kann Runbow begeistern!

Multiplayer-Spaß

Egal ob allein oder mit Freunden: Für den Abschluss einer Spielwelt erhaltet ihr eine von drei Medaillen, die sich anhand der benötigten Levelzeit errechnen. Mit den funkelnden Kostbarkeiten könnt ihr beispielsweise neue Charaktere für euer Abenteuer freispielen. Mir dabei sind auch Gastcharaktere aus anderen Indie-Produktionen wie die taffe Shantae.

Neben dem Abenteuermodus warten weitere Spielmodi für unterhaltsame Stunden in geselliger Runde. So gilt es beispielsweise als erster von acht Spielern die Level zu meistern oder aber sich gegenseitig eins über die virtuelle Rübe zu hauen. Sehr spaßig ist zudem der „King of the Hill“-Mode. Hier müsst ihr einen bestimmten Bereich auf der Levelmap gegen eure Mitspieler verteidigen und euch somit zum König des Hügels küren. Für Profis gibt es zusätzlich noch den besonders schweren Bowhemoth-Modus, der für die echten Runbow-Fans konzipiert ist. Besonders Puristen werden sich an dieser Herausforderung erfreuen, da es hier keine Möglichkeit gibt zu Speichern oder das Spiel zu unterbrechen, sodass ihr die Herausforderung in „einem Rutsch“ meistern müsst.

Technisch wurde Runbow gut an die Nintendo Switch angepasst. Sowohl im TV- als auch im Handheldmodus erwartet euch ein flüssiges Spielerlebnis mit knackigen Farben. Auch bei acht Spielern zugleich bleibt das Gameplay flüssig, was auch dank der minimalistischen Aufmachung ermöglicht wird.


Fazit: 

AwardRunbow ist auch auf der Nintendo Switch ein gelungenes Partyspiel, dass vor allem mit den richtigen Mitspielern eine Menge Spaß bietet. Kenner der Wii U-Variante bekommen mit dem Port auf die Nintendo Switch allerdings nichts wirklich Neues geboten. Wer somit ein witziges Partyspiel sucht und obendrein keine Abneigung gegen 2D Jump and Runs hegt, ist mit dem Download von Runbow sicherlich nicht schlecht beraten.


 

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