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Hardware Tests

Razer Huntsman V2 TKL im Test

Razer war so freundlich und hat uns Razer Huntsman V2 Tenkeyless zum Testen zugeschickt. Die Gaming-Tastatur soll vor allem ein schlankes Design im Zusammenspiel mit vorbildlicher Leistung versprechen. Außerdem setzt man dieses Mal weniger auf RGB-Beleuchtung. Stattdessen bietet man dafür PBT-Tasten und eine bequeme Handballenauflage.

Die von uns getestete Razer Huntsman V2 TKL verzichtet auf das NUM-Pad und kostet rund 159,99 €. Das Gegenstück dazu ist ein größeres Modell der Huntsman, die mit einem Preis von 199,99 € zu Buche schlägt. Diese bietet mehr Features, ein NUM-Pad und die ein oder andere nützliche Komfortfunktion. Allerdings soll die für unser Test erst mal irrelevant sein. Viel eher möchten wir uns im nachstehenden Test der TKL-Variante widmen. Was diese nämlich alles auf dem Kasten hat und für wen sich eine Anschaffung lohnt, verraten wir im nachfolgenden Text.

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Saubere Verarbeitung trifft auf schlichtes Design

Die Razer Huntsman V2 TKL kombiniert schlichtes Design mit sauberer Verarbeitung. Dementsprechend besteht das Chassis der Tastatur aus hartem Kunststoff, auf welchem eine Metallplatte aufliegt, welche für zusätzliche Robustheit der Hardware sorgt. Alles wurde dabei perfekt aufeinander abgestimmt, sodass man weder mit einem ungewollten Klackern, Verrutschen oder anderen unüblichen Ungereimtheiten rechnen muss. 

Überdies bietet die TKL-Variante all die Grundfunktionen, die man von einer Tastatur ohne NUM-Pad erwarten kann. Solltet ihr hingegen eher zu dem etwas teureren Vollformat tendieren, profitiert ihr zusätzlich zu besagten NUM-Tasten noch von komfortablen Zusatzfunktionen wie einem Lautstärkeregler oder dedizierten Multimedia-Tasten, mit welchen sich beispielsweise Multimediainhalte angenehm steuern lassen.

Razer Huntsman V2

Abseits davon setzt die Huntsman V2 TKL auf optische Schalter mit PBT-Tastenkappen. Das bedeutet, dass die Tasten im Vergleich zu den günstigeren ABS-Tastenkappen besonders langlebig und hochwertiger sind. Außerdem sind die Tasten angeraut und texturierter, wodurch eine bessere Haptik gegeben wird. Die Tastenkappen sind außerdem weniger anfällig für Verschmutzung und austauschbar, woraufhin ihr sie durch andere PBT-Kappen ersetzen könnt. Razer selbst bietet hierfür unter Anderem Farbkappen in den Farben Quartz Pink oder Razer-typischem Neon Grün an.


Dieses Mal ohne magnetischer Handballenauflage und weniger RGB-Beleuchtung

Eigentlich, wenn man von einem Produkt des ikonischen Hardwarehersteller hört, denkt man zuallererst an die auffällige und in der Regel recht ansehnliche RGB-Beleuchtung. Diese fällt jedoch bei der Razer Huntsman V2 TKL nicht so stark aus, wie man es von anderen Produkten gewohnt ist. Lediglich der Großteil der Tasten werden schwach, wenngleich aber auch angenehm beleuchtet, wodurch die einzelnen Buchstaben und Ziffern selbst bei Dunkelheit gut lesbar sind. Ein wenig schade, dass ein paar wenige Tasten nur aufgedruckt sind und demnach nicht beleuchtet werden.

Razer Huntsman V2

Angeschlossen wird die Razer Huntsman V2 TKL mit einem circa 1,80 Meter langem USB-Typ-C Kabel. Das Kabel ist zudem abnehmbar und geflochten ummantelt. Unterhalb der Tastatur befinden sich wie so oft zwei Standfüßchen, die sich auf zwei verschiedene Winkel einstellen lassen. Auch eine Handballenauflage wird mitgeliefert. Diese ist zwar gut gepolstert und allem voran sehr bequem, lässt sich dieses Mal aber leider nicht mit Magneten an der Tastatur fixieren. Dadurch kann es schon mal vorkommen, dass ihr etwas mehr Druck mit dem Handballen auf sie ausüben müsst, damit sie euch nicht verrutscht. 


Klickig… oder nicht so klickig

Beide Versionen der Huntsman V2 werden mit optischen Switches der zweiten Generation ausgestattet. Somit hat der Käufer die Möglichkeit sich die Tastatur mit taktilen und deutlich hörbaren klickigen (159,99 €) oder linearen leiseren Schaltern (169,99 €) zu kaufen.

Razer Huntsman V2

In unserem Testprodukt sind die taktilen lila Schalter verbaut. Diese erwiesen sich mit ihrem Aktivierungspunkt bei 1,5 mm als äußerst reaktionsschnell. Welche Schalter ihr am Ende wirklich für euch haben wollt, hängt davon ab, was ihr damit machen wollt oder inwieweit euch die Lautstärke der Tastenanschläge stören würde. Uns jedenfalls haben die klickenden Schalter sehr viel Spaß beim Schreiben gemacht. Wenn es allerdings in Richtung Gaming geht, würden wir eher die lineare Variante bevorzugen, damit wir bzw. unsere Mitspieler von den lauten Anschlägen nicht gestört werden.


Razer Synapse für die volle Funktionalität

Das volle Potenzial der Razer Huntsman V2 (TKL) wird aber erst im Zusammenspiel mit Razer Synapse deutlich. In der Software ist es möglich die Tasten neu zu belegen und die RGB-Beleuchtung anzupassen. Darüber hinaus legt ihr hier Makros fest oder wechselt zwischen Spiel- und Eingabemodus. Im Spielmodus sind unter Anderem die Windows-Tasten deaktiviert und das Anti-Ghosting wird maximiert. Für wen das vielleicht auch noch interessant ist: Die Huntsman V2 kann mit einer Abfragerate von 8000 Hz arbeiten. Zwar können wir persönlich zwischen Abfrageraten nicht wirklich einen großen Unterschied feststellen, da die standardmäßige heutige Peripherie ohnehin schon sehr schnell reagiert, dennoch ist diese Info für den einen oder anderen von euch vielleicht interessant.

Razer Huntsman V2

Überdies verfügt die Razer Huntsman V2 über einen integrierten Speicher, der eine Speicherung von bis zu fünf Profilen ermöglicht. Kurzum muss Razer Synapse nicht dauerhaft im Hintergrund laufen, wenn ihr beispielsweise eure Keybindings ändern wollt. Auf eure angelegten Konfigurationen greift ihr dann ganz einfach über die dafür vorgesehenen Profiltasten zurück.


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