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Hardware Mobile

Pokémon GO: Brook Pocket Auto-Catch Lightning im Hardwaretest

Das Mobilespiel Pokémon Go ist weiterhin eines der beliebtesten Smartphone-Spiele überhaupt. Kein Wunder also, dass es mittlerweile sogar einige Gadgets gibt, die den Alltag der Pokémon Go-Spieler(innen) erleichtern soll. Eines dieser Fang-Gadgets ist das Pokémon Go: Brook Pocket Auto-Catch Lightning, welches für euch vollautomatisch Pokémon fängt und Pokéstops abklappert. Was in der Theorie ziemlich spannend klingt, haben wir für euch in der Praxis ausprobiert und verraten euch, ob sich der Kauf dieses Helferlings empfiehlt. 

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Der Entwickler Brook hat mittlerweile schon einige Fang-Gadgets für Pokémon Go veröffentlicht mit dem Pocket Auto-Catch Lightning erscheint nun eine konsequente Weiterentwicklung, die auf dem Spielerfeedback der bisherigen Pokémon-Go-Produkte des Herstellers basiert. Grob beschrieben erwartet euch mit dem Gerät ein automatischer Pokémon-Fänger im Look einer Armbanduhr, den ihr mit eurem Smartphone koppelt. Das Gerät erkennt automatisch Taschenmonster und Pokéstops in eurer Nähe und versucht diese vollkommen automatisch zu fangen beziehungsweise zu aktivieren.  

Wir haben das Gerät dabei mit einem iPhone 11 Pro Max getestet und hatten keinerlei Verbindungsschwierigkeiten und konnten direkt loslegen. Dank der Bluetooth-Verbindung funktioniert das Koppeln der Geräte in Windeseile. Über Status-LED’s an dem Catch-Gadget seht ihr ob eine Verbindung zu eurem Smartphone besteht und kleinere Vibrationen geben Auskunft über mögliche Begegnungen mit den Taschenmonstern. 

Der Lieferumfang © BrookErklärung der LED-Anzeige des Catch-ToolsDie Anzeige zeigt, welches Pokémon gerade vom Tool angepeilt wird.

Doch wie funktioniert das Auto-Catch? Das Armband greift nur auf den Vorrat eurer roten Pokébälle zurück. Superbälle und Hyperbälle werden nicht verbraucht. Entdeckt das Gadget ein wildes Pokémon versucht es selbiges zu fangen. Hierbei „simuliert“ das Tool einen normalen Wurf auf das Taschenmonster und mit etwas Glück könnt ihr euch im Anschluss über ein neues Exemplar für eure Sammlung freuen. Die Fangquote fällt dabei subjektiv gesehen recht gering aus. Dies dem Tool aber zum Vorwurf zu machen wäre unfair, da die Würfe zum einen ohne „Curve-Effekt“ geworfen werden und die „normalen“ Pokébälle zum anderen sowieso eine geringere Erfolgsqoute aufweisen. 

Bei unserem Praxistest konnte das Tool dennoch einige Taschenmonster einheimsen und meldete sich alsbald über eine Pushnachricht auf unserem Smartphone, dass unser Aufbewahrungslimit für neue Taschenmonster aufgebraucht ist. Gerade in Städten und Orten mit zahlreichen Pokéstops solltet ihr also immer vorab eure Beutel beziehungsweise Aufbewahrungsboxen leeren, um das Tool sinnvoll nutzen zu können. Bei meinen Runden in Leipzig hatte ich zudem das Problem, dass nach gut 40 Minuten der Vorrat an Pokébällen aufgebraucht war, sodass das Gerät solange nicht mehr auf Taschenmonster-Jagd gehen konnte, bis der Vorrat wieder aufgefüllt wurde. All diese Informationen gibt das Pocket Auto Catch Lightning sowohl per Nachricht an das Smartphone als auch über die LED-Anzeigen weiter. 


Macht auch am Arm eine optisch ansprechende Figur.

Funktional und robust

Während unseres Praxistests konnte das Fangtool nicht nur mit seiner zuverlässigen Funktionsweise punkten, sondern überzeugte auch in Sachen Verarbeitung und Akkulaufzeit. Wir konnten das Gerät über mehrere Tage auf unseren Spaziergängen nutzen, bevor es nach rund elf bis zwölf Stunden wieder über den USB-Anschluss mit Strom versorgt werden wollte. Auch die Verarbeitung des Gerätes macht einen guten Eindruck. So ist das Tool auch staub- und wasserfest, sodass ihr es ohne Probleme auch mal im Regen nutzen könnt, ohne Angst vor einem Defekt haben zu müssen. 

Optisch kommt das Pocket Auto Catch Lightning weitgehend schlicht daher und erinnert dank der gelben Farbakzente etwas an die Elekromaus Pikachu. Zu einem sportlichen Outfit fällt das Gerät aber keinesfalls auf und könnte auch als Uhr durchgehen.


AwardFazit: Empfehlenswert für Pokémon Go-Fans!

Mit dem Pocket Auto Catch Lightning von Brook erhalten Pokémon Go-Fans einen schnörkellosen Fang-Automaten für ihr Mobilespiel, der zuverlässig seinen Dienst erfüllt und keinerlei gravierende Schwächen aufweist. Sicherlich dürft ihr von einem solchen Helferling keine Wundertaten erwarten, allerdings konnten wir uns über die Ergebnisse der automatisierten Jagd und Aktivierung von Pokéstopps nicht beschweren. Einzig in ländlichen Regionen könnte durchaus die Gefahr drohen, dass der Vorrat an Pokébällen schneller verbraucht ist, als es einem lieb ist. In Städten dürften zumeist genug Pokéstops in Reichweite sein, um für genügend Nachschub an Fangbällen zu sorgen. Mögliche Verbindungsprobleme oder andere technische Hindernisse traten während unserer Testsession nicht auf, sodass wir den Kauf des 39 Euro teuren Tools vor allem alteingesessenen Fans empfehlen können. 


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