Image default
PS4 Switch Vorschau

Monster Boy And The Cursed Kingdom Vorschau

Auf der gamescom 2018 in Köln durften wir bei Nintendo nicht nur hauseigene Titel anspielen, sondern auch einen Blick auf das kommende eShop-Highlight Monster Boy And The Cursed Kingdom werfen. Der Titel aus der Feder von Game Atelier und FDG Entertainment lässt seinen spirituellen Vorgänger Wonder Boy aufleben und wir haben für euch herausgefunden, ob sich hier ein Geheimtipp anbahnen könnte. 


Klassischer 2D Spaß im verfluchten Königreich

Monster Boy and The Cursed Kingdom dürfte vor allem PS4-Besitzern ein Begriff sein. Ist der Titel dort doch schon seit geraumer Zeit angekündigt und wurde immer und immer wieder verschoben. Nun soll das 2D-Abenteuer aber endlich Ende diesen Jahres auch für die Nintendo Switch erscheinen. In der uns präsentierten Demo-Version, durften wir das Abenteuer im TV-Modus ausprobieren. Dabei bekamen wir eine schicke Retro-Optik in Full-HD und flüssige 60 Bildern pro Sekunde präsentiert. Mit Monster Boy erkundeten wir einen Strandabschnitt und hüpften dabei von einer Plattform zur anderen. Plätteten mit unserem Schwert niedlich dreinblickende Krebse, Sonnenblumen und anderes Strandgetier. Zum Abschluss durften wir uns einem riesigem Obermotz in Form eines Oktopus stellen. 

Das Gameplay ist wie die Optik in der Demo sehr klassisch ausgefallen und erinnert an alte Super Nintendo-Klassiker. Monster Boy flitzt von links nach rechts durch ansehnliche 2D-Level und kann sich mit seinem Schwert durch die Gegner schnetzeln. Neben einem „normalen“ Angriff, stehen Wonder Boy auch Spezialangriffe und beispielsweise ein Schwerthieb aus der Luft zur Verfügung. Im Spielverlauf darf sich unser Held wie es der Name schon impliziert in mehrere Monsterformen verwandeln. Die bescheren ihm neue Fähigkeiten, die für den Spielfortschritt unerlässlich sind. Als Frosch kann er beispielsweise seine Zunge einsetzen, um mit entfernten Schaltern zu interagieren oder er gleitet als Drachenverschnitt durch die Lüfte. 

Das Gegnerdesign fällt dabei genau wie die gesamte Aufmachung des Titels sehr knuffig und liebevoll aus. Ein wenig erinnert uns der Stil sogar an die Shantae-Spiele aus dem Hause WayForward. Das Spielkonzept erinnert dabei an die Metroidvania-Spiele vergangener Tage. Soll heißen, dass ihr mit neuer Ausrüstung und Fähigkeiten immer neue Bereiche der liebevollen Spielwelt entdecken könnt. 

Die Spielwelten sehen unglaublich detailverliebt aus.

Wonder Boy im Herzen

Auch wenn Monster Boy and the Cursed Kingdom kein „offizieller“ Ableger der Wonder Boy-Reihe ist, so merkt man dem Titel an allen Ecken und Enden dessen spirituellen Wurzeln an. Sei es die zuckersüße Grafik, das Gameplay oder auch der sehr eingängige Soundtrack, der teilweise sogar aus der Feder von Ryuichi Nishizawa stammt, der bei dem Original-Spiel involviert war. Die kurze Anspielsession hinterließ schon jetzt einen sehr stimmigen Eindruck von dem Spiel, sodass Jin sein farbenfrohes Abenteuer ein echter Geheimtipp werden könnte. Vor allem auf der Nintendo Switch sehen wir das Spiel dank des mobilen Aspektes perfekt aufgehoben, sodass wir dem (hoffentlichen) Release sowohl im eShop als auch im stationären Handel Ende diesen Jahres mit Vorfreude entgegenblicken. 

Der Endboss unserer Demo, war dieser grimmige Oktopus.

Prognose: Gut bis Sehr Gut

Der französische Entwickler Atelier Games ist auf einem guten Weg mit Monster Boy and the Cursed Kingdom einen würdigen „spirituellen“ Nachfolger zur Wonder Boy-Reihe auf die Beine zu stellen. Nach unzähligen Verzögerungen, scheint sich das Projekt nun endlich auf der Zielgerade zu befinden. Das Warten hat sich mehr als gelohnt. Die Optik sieht nochmal ein Stück detailverliebter und plastischer aus als noch im Vorjahr und auch das Gameplay scheint zu passen. Metroidvania-Fans und Retroliebhaber könntet hier einen echten Geheimtipp für Nintendo Switch und PlayStation 4 serviert bekommen, der mit viel Charme und einer guten Spielbarkeit punkten kann.


verwandte Beiträge

Japanisches Video zu Sushi Striker veröffentlicht

Lars Schulze

Testbericht: Tembo the Badass Elephant

RedOut – Futuristisches Rennspiel erscheint für Switch

Christian Ibe