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Monopoly Madness im Test

Sowohl Monopoly als auch Ubisoft sind zwei ganz große Namen in der Spielebranche. Der eine klassisch als Brettspiel, der andere einer der größten Namen der Videospiele Branche. Mit Monopoly Madness gehen die beiden, nach diversen Brettspielumsetzungen, nun erneut zusammen, um etwas ganz Neues zu machen. Fast schon still erfolgte die Veröffentlichung auf allen Systemen, gemessen an diesen klangvollen Namen. Wir haben Monopoly Madness natürlich dennoch für euch getestet.

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Monopoly Madness – Weg vom Brett, hin zum Partyspiel

Vom klassischen Spielprinzip des Brettspiels ist in Monopoly Madness kaum etwas übrig. Lediglich die Grundprämisse des Besitzes und vom Aufwerten der Grundstücke ist geblieben. Spielfiguren finden sich unter Anderem auch die Originale, allerdings stark weiterentwickelt, und Wasserwerk sowie Elektrizitätswerk liefern Ressourcen. Der Start ins Spiel erfolgt über „Los“. Viel mehr ist nicht mehr übrig, vom originalen Monopoly.

Monopoly Madness
Die Spielfiguren sind teilweise etwas… sagen wir gewöhnungsbedürftig für ein Monopoly

Stattdessen finden wir in Monopoly Madness diverse Multiplayer Maps, manche noch lose ans klassische Monopoly Design erinnernd, die meisten eher nicht. Auf denen wird aus der Topdown Sicht um Grundstücke gerungen. Bis zu 6 Spieler dürfen hierzu in Echtzeit über die Map rennen. Ziel ist es Geld einzusammeln und andere Spieler in Live-Auktionen zu überbieten. Besitz man erstmal ein Grundstück, so wird es mit Elektrizität und Wasser, die beiden anderen Währungen im Spiel aufgewertet.


Gemeine Gemeinschaft

Das, was einmal Gemeinschaftsfeld hieß, ist nun eine Community Truhe. Diese spawnen immer wieder an verschiedenen Stellen. Wer drüber rennt, der bekommt ein zufälliges Power-Up. So lassen sich Vogelschwärme auf andere Spieler schießen. Trifft man, dann verlieren die ihr Geld und sind kurz betäubt. Gegnerische Grundstücke lassen sich stehlen, oder via Abrissfahrzeug abwerten. Allerhand andere Gemeinheiten bieten die Gemeinschaftstruhen ebenso.

Das städtische Biom ist optisch noch das klassischte Erlebnis, welches ihr in Monopoly Madness haben werdet.

Wilder Partyspaß – Monopoly Madness ist wirklich verrückt

So bildet sich relativ schnell Chaos, wenn da 6 Spieler, die sich zur Not auch über Bots erreichen lassen, wild auf der Map umher rennen. Stets bemüht rechtzeitig bei Auktionen anzukommen, Ressourcen einzusammeln und den eigenen Besitz zu verteidigen. Alles, während man sich gegenseitig mit List und Bosheit aus Communitytruhen beharkt. Spaß macht dies allemal. Allerdings nutzt das Spielprinzip sich, mit seinen lediglich zwei Modi (Jeder gegen Jeden und Teams), schnell ab. Zwar gibt es noch eine Art Story Modus. Dieser besteht allerdings im Wesentlichen aus Matches gegen die KI, bei der es bestimmte Ziele zu erreichen gibt. Beispielsweise den Besitz der meisten Grundstücke zum Ende der Partie.


Spaß hat seinen Preis

Zwar sind die verschiedenen Maps dank der vier unterschiedlichen Biome optisch durchaus abwechslungsreich. Auch bieten sie jeweils leicht einzigartige Kniffe, wie beispielsweise eine Überschwemmung als Event im Strand Party Biom. Dennoch nutzen sich die 20 Maps in Summe recht schnell ab. Die für dieses Spiel aufgerufenen 30€ Kaufpreis erscheinen uns sehr hoch angesetzt. Um diesen Preis zu rechtfertigen, bräuchte Monopoly Madness definitiv mehr Content. Vor allem wenn man bedenkt, dass der volle Spaß nur dann entfaltet wird, wenn man gegen 5 echte Spieler antritt und nicht gegen Bots. Zwar gibt es hierzu theoretisch ein Matchmaking, eine volle Lobby hatten wir im Test allerdings eher selten gefunden. Ob nun mangels Spieler oder wegen einer fehlerhaften Spielersuche können wir freilich nicht beurteilen. Auch unschön aufgefallen: Spielt ihr mit Freunden, dann verbleibt ihr am Ende der Runde offenbar nicht in einer Gruppe. Ihr landet im Hauptmenü und müsst euch für eine Revanche erneut gegenseitig einladen. Technisch hatten wir allerdings sonst nichts zu bemängeln.

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