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Hell Warders im Test

Mit Hell Warders wagt PQube den Spagat zwischen zweier Genrearten. So haben wir einerseits das Tower Defense Modell, andererseits auch Action-RPG Elemente. Das alles gepaart mit Monstrositäten und einem visuellen Stil à la Dark Souls beschreibt das Spiel in Gänze. Wir haben Hell Warders getestet und teilen unsere Erfahrung im folgenden Test mit.


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Hell Warders

Die Hell Warders sind ein uralter Orden, welcher mit einzigartigen Kräften und Fähigkeiten ausgestattet ist. So könnt ihr vor jedem Level einen der drei spielbaren Charaktere wählen. Darunter befinden sich ein Magier, ein Pistolenschütze als auch ein Schwertkämpfer.  Der Magier hört auf den Namen Samson III, der enttrohnte, dieser ist eine verrückter Wüstenkönig welcher durch eine extreme Schnelligkeit besticht. Außerdem kann er mit seinen Ki-Kräften die Gegner nach hinten stoßen und zusätzlich mit Fässern explosiven Schaden anrichten. The Deadeye ist der Schütze im Bunde. Dieser ist ein Experte was die Kunst des Pistolenbauens angeht. Bewaffnet ist er mit verschiedenen Pistolen welche es ihm ermöglichen Gegnergruppen oder aber auch einzelne Dämonen ins Visier zu nehmen. Ash, der Glut Ritter ist die Klinge der Hell Warders und nutzt verschiedene Fähigkeiten um Feinde zu sich zu ziehen um ihnen anschließend den Gar aus zu machen. Passend dazu könnt ihr eure Helden nach dem Abschluss eines Levels immer weiter verbessern oder aber eure Hilfseinheiten (Tower) aufbauen.

Der Schütze ist einer der spielbaren Charaktere

Tower Defense mal anders

Anders als im klassischen Tower Defense, kann man in Hell Warders seine Einheiten (Tower) frei platzieren. Dadurch erhält man während der Runden einen möglichen Terrain Vorteil. Diesen realisieren unter anderem Stufen. Einheiten werden mit Punkten bezahlt und werden mit diesen auch aufgewertet. Dies ist dann von Nöten wenn eure Maximalanzahl an Einheiten erreicht wird. Erreicht man durch den Spielfortschritt nun eine Gewisse Anzahl verfügbarer Einheiten, kommt wiederum ein taktisches Element ins Spiel. In einen Kampf können nur sechs verschiedene Einheiten mitgenommen werden. Die Einheiten reichen über einfache Pikeniere, Feuer Magier, Ballisten bis hin zu dem imposanten Wächter von Zul. Starten wir nun eine Welle befinden wir uns mitten im actiongeladenen Kampf. Die Dämonen strömen aus verschiedenen Toren und ihr nutzt euren Charakter, um die Eindringlinge abzuwehren und euren Nexus zu verteidigen.

Die Feuermagier sind zum Kampf bereit

Storytelling und Multiplayer

Die meisten Tower Defense Spiele sind nicht für eine tiefgreifende Story bekannt. Hell Warders macht dahingehend einen besseren Job. Zu jedem Level gibt es zumindest einige Hintergundinfos. Die Story von Hell Warders ist zwar besser, als bei anderen Vertretern des Genres, ist aber alles in allem immer noch recht simpel gestaltet. So wurden die bösen Mächte durch einen Unfall entfesselt und es ist jetzt eure Aufgabe die dämonischen Horden zurückzuschlagen.

Ein Boss darf in einem Sotrygetriebenen Spiel nicht fehlen.

Startet man den Multiplayer, so hat man die Möglichkeit ein Level zu starten oder aber einem bereits bestehenden Spiel beizutreten. Sinn und Zweck hierbei ist es andere Spieler zu unterstützen z.B. auf Karten welche mehrere Routen für die Wellen beherbergen. Solltet ihr recht am Anfang eures Abenteuers sein ist es von Vorteil bei einem erfahreneren Spieler beizutreten, um so Einheiten freizuschalten welche eigentlich erst später im Spiel verfügbar sind. In einer Multiplayerpartie haben bis zu vier Spieler Platz. Jeder der teilnehmenden Spieler hat die Möglichkeit mit seinem Punktevorrat Tower zu platzieren und diese aufzuwerten.


Peformance und Soundtrack

Hell Warders läuft sowohl im Handheld als auch im TV-Modus flüssig. Die Steuerung funktioniert ebenfalls tadellos. Der Soundtrack ist stimmig und rundet die gelungene Atmosphäre ab.

Ash ist der Nahkämpfer des Trios

Fazit:

Hell Warders ist aufgrund seiner Story nicht nur ein Spass für zwischendurch sondern kann auch langfristig motivieren. Auch die Rollenspielelemente wie das Verteilen von Punkten auf Statuswerte und das ständige Erweitern des Arsenals machen Lust auf mehr und wirken sich positiv auf die Langzeitmotivation aus. Die Steuerung als auch die Menüführung wirken solide. Einzig im Kampf wirkt das Geschehen stellenweise unübersichtlich. Was dazu führt das sich vor allem schnelle Gegner davonstehlen können, wodurch etwas Frustpotenzial entsteht. Unterm Strich erwartet Freunde von Tower-Defense Spielen hier ein interessanter Genre-Mix, der gut auf der Nintendo Switch umgesetzt wurde.


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