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Hardware Switch

snakebyte Game:Pad S für Nintendo Switch Review

Der Nintendo Switch Pro Controller gehört ohne Frage zu den besten Controllern der letzten Jahre. Dennoch ist das Eingabegerät keineswegs kostengünstig mit einem stolzen Preis von rund siebzig Euro. Der Zubehörhersteller snakebyte hat mit dem Game:Pad S für die Switch nun eine preiswerte Alternative im Angebot, die wir uns genauer angesehen haben. Ob sich eine Anschaffung lohnt, verraten wir euch in den kommenden Textpassagen.


Game:Pad S – Günstig, Gut und kabelgebunden

Auf den ersten Blick wirkt das Game:Pad S dem Nintendo-Original in vielen Aspekten nachempfunden, offenbart im Detail aber einige Unterschiede. So ist der größte Unterschied, dass die snakebyte Variante kabelgebunden ist und über ein drei Meter langes Kabel an das Dock der Nintendo Switch angeschlossen wird. Dabei hatten wir mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen, da unsere Konsole den Controller zunächst nicht erkennen wollte. Über die Systemeinstellungen wurde unser Gerät dann aber doch gefunden und funktionierte fortan tadellos.

Weitere Unterschiede machen sich bei den Schultertasten bemerkbar. Während bei dem Nintendo Original ausschließlich digitale Trigger zur Verfügung stehen, hat snakebyte zwei analoge Schultertasten verbaut. Hierdurch ergeben sich beispielsweise bei Rennspielsimulationen Vorteile, da ihr gezielt Gas und Bremse drosseln könnt.

Vor allem in Rennspielen von Vorteil: Die analogen Schultertrigger „ZR“ und „ZL“.

Zusätzlich ist auch ein Turbo-Knopf an Bord. Ob man diesen nutzen möchte ist einem aber letztlich selber überlassen, da viele Gamer solchen Hilfen eher skeptisch gegenüberstehen. Das Game:Pad S erinnert bei der Anordnung der beiden Controllsticks an die Controller für Sony‘s PS4. Soll heißen, dass im Gegensatz zum Nintendo Switch Pro Controller beide Analogsticks im unteren Bereich angeordnet sind und oben ein digitales Steuerkreuz zu finden ist. 

Gute Verarbeitung und mehr

Für einen unschlagbaren Preis von gut zwanzig Euro schickt snakebyte den kabelgebundenen Controller ins Rennen um die Gunst der Kunden. Sicherlich kann man dahingehend auch nicht solche ein hohe Verarbeitungsqualität wie beim Nintendo-Original erwarten. Nichtsdestotrotz liegt der Controller gut in der Hand, bietet allerdings nicht ganz den Komfort, den der Pro Controller aufgrund seiner Abrundungen aufweist. Auch die Druckpunkte der einzelnen Knöpfe ist nicht so gut wie beim Original. Hat man sich an die etwas zu leichtgängigen Druckpunkte gewohnt,  vermittelt das Pad aber dennoch ein gutes Spielgefühl. Bei den Sticks gibt es kaum Unterschiede zu bemerken, sodass man ganz klar sagen muss, dass snakebyte hier eine wunderbare Alternative für alle bietet, die sich einen zweiten Pro-Controller für Duelle mit Freunden anschaffen wollen, dabei aber auf ihr Budget achten müssen. 

Im Gegensatz zu vielen anderen Budget-Pads bietet die Variante von snakebyte im übrigen auch Vibrationseffekte. Hierfür wurden zwei Vibrationsmotoren eingebaut, die einen guten Effekt bieten, dabei aber nicht an das „3D-Rumble“ des Originals heranreichen. 

Nicht viel zu meckern: Das Game:Pad S von snakebyte ist grundsolide und bietet ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis.

Fazit: Game:Pad S für Nintendo Switch

Für gut zwanzig Euro erhaltet ihr hier einen gut verarbeiteten Controller zu einem sehr guten Preis- Leistungsverhältnis. Die Kabellänge von drei Metern geht in Ordnung (vor allem wenn man Mini NES & SNES Spieler ist 😉 ) und positiv fallen vor allem die analogen Schultertasten auf. Nicht ganz so gut gefielen uns die Druckpunkte der Aktionsknöpfe „A,X,B,Y“, die sich etwas zu leichtgängig anfühlen. Darüber hinaus gibt es allerdings bei diesem Preis nicht viel zu meckern. Wer lieber eine kabellose Alternative sucht, kann sich das snakebyte Game:Pad Pro S genauer ansehen, welches dank Bluetooth auch kabellosen Spielspaß wie beim Original Controller von Nintendo vermittelt. 


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