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Far Cry 5 Review

Willkommen im beschaulichen Hope County, Montana. Genießt die malerischen Graslandschaften in Holland Valley oder geht auf Klettertour in den Whitetail Mountains. Erkundet die abwechslungsreiche Fauna des viertgrößten Bundesstaates der USA und trefft auf eurer Reise einzigartige Menschen und Tiere wie den zuckerkranken Bären Cheeseburger oder den Bruchpiloten Nick Rye. Ubisofts Open-World-Shooter Far Cry 5 ist bunt, schrill, riesig und völlig durchgeknallt. Aber macht das auch Spaß? Unser Review zum potentiellen Shooter-Hit!

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Far Cry 5 – Born in the USA

Nachdem euch die Entwickler bereits tropische Inseln, den Himalaya und die Steinzeit erkunden ließen, geht es in Far Cry 5 erstmals in die USA. Der Shooter spielt im fiktiven Hope County, welches im US-Bundesstaat Montana beheimatet ist (Fun Fact: Bereits in Hitman: Absolution gab es ein gleichnamiges County).

Serientypisch darf natürlich auch bei Teil 5 ein durchgeknallter Bösewicht nicht fehlen. Dieser hört auf den Namen Joseph Seed und glaubt, von Gott persönlich dazu berufen worden sein, die Menschheit am Vorabend des drohenden Weltuntergangs zu retten. Dafür rief Seed Eden’s Gate ins Leben, welches sich binnen kürzester Zeit zu einem radikalen Kult entwickelte. 

Far Cry 5
Die Seed-Familie ist die Wurzel des Bösen in Far Cry 5!

Joseph und seine Geschwister Jacob, John und Faith zwingen die Bevölkerung, der radikalen Sekte beizutreten – notfalls auch unter Waffengewalt. In Far Cry 5 schlüpft ihr in die Haut eines Deputy Sheriffs, der als Mitglied der Hope-County-Widerstandsgruppe dem Seed-Clan das Handwerk legen soll. Natürlich gestaltet sich dieses Unterfangen als deutlich schwieriger, als ihr ursprünglich angenommen hattet.

Das Spiel beginnt mit der Erstellung eures Charakters, denn Far Cry 5 lässt euch das Aussehen der Hauptfigur erstmals frei wählen. Als frisch gebackener Deputy Sheriff reist ihr zusammen mit einem mit einem U.S. Marshall und einem Haftbefehl in der Hand nach Hope County, um „Vater“ Joseph ins Kittchen zu stecken. Selbstverständlich endet der Routineeinsatz in einem Desaster, als euer Hubschrauber von den fanatischen Kultisten unsanft zur Landung gebracht wird.


Built to resist

Widerstand misst man normalerweise in Ohm. In Far Cry 5 hingegen in abgefahrenen und actionreichen Missionen! Das beschauliche Montana wartet, wie es sich für die Reihe gehört, mit unzähligen Missionen und Nebenaufgaben auf. Natürlich werden diese durch zahllose mehr oder weniger spaßige Aktivitäten ergänzt, mit denen ihr euch die Zeit vertreibt.

Zu Beginn des Spiels wird euch die riesige, offene Welt komplett erschlagen: Ähnlich wie in Skyrim liegt es nämlich an euch, welche Aufgabe ihr wann (und wie) angehen wollt. Auch das stellt ein Novum für die Serie dar. Hope County ist dabei in drei große Gebiete unterteilt, die allesamt von einem Mitglied der Seed-Familie beherrscht werden. 

Far Cry 5
Hope County ist eine unglaublich schöne Welt, in der es ganz bei euch liegt, wie ihr vorgehen wollt.

John, der Anwalt und kluge Kopf der Sekte, hat es sich im ländlichen Holland Valley im Süden der Karte gemütlich gemacht. Halbschwester Faith ist im östlich gelegenen Henbane River Zuhause, während Army-Veteran Jacob die Whitetail Mountains im Norden kontrolliert. Erst, nachdem der Widerstand alle Regionen zurückerobert hat, dürft ihr es mit „Vater“ Joseph höchstpersönlich aufnehmen. 

Das Besondere an Far Cry 5 ist, dass es ganz bei euch liegt, welche der Regionen ihr zu welchem Zeitpunkt angehen wollt. Neue Hauptmissionen und Aufgaben schaltet ihr in dem Shooter frei, indem ihr ihn spielt. Stärkt ihr beispielsweise den Widerstand in Holland Valley, ergeben sich so neue Missionen, die die Story vorantreiben. Dass der Shooter dabei keiner strikten Missionskette mehr folgt, ist eine äußerst gelungene Neuerung, da die Spielerfahrung somit für jeden anders aussieht. 

Far Cry 5
Wer die Kultisten verärgert, muss mit Gegenangriffen rechnen!

Da die Kultisten von eurer Anwesenheit natürlich nicht sonderlich begeistert sind, versuchen sie in regelmäßigen Abständen, eurem Vordringen ein jähes Ende zu bereiten. Dabei überlässt euch das Spiel die Wahl, ob ihr in der aktuellen Region weitermachen wollt und dabei Gefahr lauft, jederzeit aus dem Hinterhalt attackiert zu werden (gerne auch mal mit Kampfflugzeugen) oder ob ihr euch lieber zunächst in ein neues Gebiet begebt, bis ein wenig Gras über die Sache gewachsen ist. Ziemlich cool!


Ganz neue Möglichkeiten

Das klingt nach einigen hervorragenden Neuerungen. Spielerisch präsentiert sich Far Cry 5 im Vergleich zu den Vorgängern hingegen nur detailverbessert. Aber hey: Warum sollte mein ein funktionierendes Spielgerüst auch über Bord werfen? Wer schon einmal einen Ableger der Shooter-Serie gespielt hat weiß, wie der Hase läuft. Trotzdem wartet der fünfte Teil mit einigen interessanten Neuerungen auf.

Far Cry 5
Yes, we can! Far Cry 5 bietet einige spannende Neuerungen.

Die wohl größte Neuerung liegt darin, dass euch Far Cry 5 Nichts mehr schenkt. Funktürme erklimmen und dadurch einen Großteil der Missionen und Aktivitäten direkt auf der Karte angezeigt bekommen? Gibt’s nicht mehr! Neue Aktivitäten schaltet ihr frei, indem ihr mit der Welt und ihren Bewohnern interagiert.

Sprecht ihr beispielsweise mit einem Mechaniker, liefert dieser euch möglicherweise einen Hinweis auf ein Geheimversteck der Kultisten, was zu einer Nebenmission führt. Auf dem Weg dorthin stoßt ihr auf ein Schild, welches vor wilden Tieren warnt – Schon erhaltet ihr einen Jagdauftrag. Das motiviert deutlich mehr, als wenn euch das Spiel alles direkt in den Schoß wirft, da ihr für die Interaktion mit der lebendigen und abwechslungsreichen Welt belohnt werdet.

Bei den Nebenaufgaben hat sich nur wenig getan. Mal müsst ihr eine feindliche Basis übernehmen, mal ein besonderes Tier erlegen und mal in die Fußstapfen des legendären (fiktiven) Stuntman Clutch Nixon treten und abgefahrene Fahrzeug-Missionen abschließen. Das Meiste davon kennt man bereits aus den Vorgängern, trotzdem sorgt die Vielfalt an Aufgaben für eine Menge Spaß.


Von KI-Freunden und Koop-Partnern

Far Cry 5
Die „Clutch Nixon“ Missionen sind cool inszeniert.

Ebenfalls neu und nicht minder gelungen sind die „Guns for Hire“ und „Fangs for Hire„. Gegen ein geringes Entgelt dürft ihr gerettete Bewohner oder Tiere engagieren und für eure Zwecke einspannen. Fortan begleiten euch die Kumpanen auf euer Abenteuer und erweisen sich als äußerst nützlich, da sie euch auch wiederbeleben können.

Dabei sind die Söldner äußerst abwechslungsreich ausgefallen und bieten für jeden Spielstil die passende Unterstützung. Hund Boomer kundschaftet unentdeckt die Umgebung aus und holt sich ein paar Streicheleinheiten bei den Kultisten ab, Pilot Nick Rye beschießt eure Gegner kurzerhand mit dem Maschinengewehr oder Bomben seines Flugzeugs und die Jägerin Jess Black schaltet Gegner leise mit ihrem Bogen aus. 

Alternativ darf auch ein zweiter menschlicher Spieler an eurer Seite kämpfen: Far Cry 5 bietet einen gelungenen Koop-Modus, in dem erstmals das komplette Spiel kooperativ absolviert werden darf. Das macht natürlich nochmal deutlich mehr Spaß und funktioniert hervorragend, wenngleich der Fortschritt nur beim Host gespeichert wird. Immerhin winken eurem Mitspieler gesammeltes Geld und Erfahrungspunkte. Ärgerlich zudem, dass der Koop-Modus nur online funktioniert.


Abwechslung und  Charakterentwicklung

Apropos Abwechslung: Davon bietet Far Cry 5 eine ganze Menge! Allerdings muss man dem Spiel vorwerfen, dass man nahezu alles bereits aus den Vorgängern kennt. Im neuesten Ableger der Shooter-Reihe ist allerdings alles ein wenig besser, runder und spaßiger

Hope County ist eine unglaublich detail- und abwechslungsreiche Welt, in der man sich verlieren kann. Egal ob ihr die örtliche Tierwelt erkundet, in den Wäldern und Feldern nach Geheimverstecken sucht oder dem Widerstand unter die Arme greift: Es gibt immer etwas zu tun. Damit wird euch Far Cry 5 in seinen 25-35 Spielstunden hervorragend unterhalten, doch wenn ihr wirklich alles erkunden wollt (und das wollt ihr!), kommen noch zahlreiche weitere Stunden hinzu. Wer gerne in Ruhe und Frieden eine Runde angeln möchte, kann das tun. Außerdem gibt euch das Spiel einige neue Fahr- und Flugzeuge an die Hand, die eure Reisezeit natürlich deutlich verkürzen. Besonders spaßig, wenn auch etwas simpel sind die Dogfights mit den Kultisten ausgefallen.

Far Cry 5
Spielerisch gibt sich Far Cry 5 detailverbessert und lässt euch viele Möglichkeiten.

Zudem eröffnen die Fahrzeuge völlig neue Möglichkeiten. Wie auch in den Vorgängern liegt es in Far Cry 5 ganz alleine bei euch, wie ihr eine Mission abschließen wollt. Schleicht ihr euch in die Basis und schaltet die Gegner lautlos aus? Oder lasst ihr mit dem Flugzeug Bomben auf eure Feinde regnen? Eure Entscheidung! Alle Wege funktionieren hervorragend. 

Natürlich erhaltet ihr auch in Far Cry 5 wieder für alle Aktionen Erfahrungspunkte, mit denen ihr im Level aufsteigt und so neue Fähigkeiten freischaltet. Insgesamt fünf Skillbäume stehen euch zur Auswahl, jeder davon beinhaltet mehr oder weniger unverzichtbare Talente, die ebenfalls für ganz unterschiedliche Spielstile nützlich sind. 

Damit gibt euch der Shooter nicht nur abwechslungsreiche Möglichkeiten an die Hand, sondern sorgt auch für enormen Wiederspielwert. Im Überlebensbaum könnt ihr eure Gesundheit erhöhen, andere Talente schalten den bekannten Wingsuit frei, reduzieren die Streuung der Waffen oder erlauben es euch, Schlösser und Safes zu knacken. Wie vorher gilt: Eure Entscheidung, eure Welt, euer Spiel!

Far Cry 5
Zahlreiche Talente sorgen für ganz unterschiedliche Spielstile

Ordentliche Antagonisten und traumhafte Welt

Vaas, Pagan Min und Co – Beispiele für hervorragende Bösewichte in der Far Cry-Reihe gibt es einige. Bereits ab der ersten Spielminute strahlt der „Vater“ eine enorme Anziehungskraft aus, die euch verstehen lässt, warum Eden’s Gate so viele Anhänger gewinnen konnte. Klar: Sonderlich facettenreich ist der durchgeknallte Psychopath nicht, aber in seiner Überzeugungskraft und der herausragenden schauspielerischen Leistung von Greg Bryk, stellt er einen undurchschaubaren und furchteinflößenden Gegenspieler dar. Wenngleich es Ubisoft nicht gelingt, einen ebenbürtigen Nachfolger zu Pagan Min abzuliefern – dafür taucht die Seed-Familie einfach zu selten auf. Auch die Story weist leider einige unnötige Längen auf. 

Far Cry 5
Die Atmosphäre und Leistung der Bösewichte ist hervorragend gelungen.

In Kombination mit der hervorragenden englischen Synchronisation (die deutsche Sprachausgabe geht in Ordnung) ergibt sich so eine enorm dichte und bedrückende Atmosphäre. Doch diese lockert Ubisoft immer wieder mit einer gehörigen Portion Humor auf, welcher euch bei den Nebenfiguren erwartet. Doch mit diesem Humor ist Ubisoft gleich mehrere Schritte zu weit gegangen. 

Klar muss man sich vor Augen halten, dass Far Cry 5 im tiefsten Amerika spielt. Doch der Humor der Hillbillys ist mitunter meilenweit unter der Gürtellinie. Das wird einigen Spielern sauer aufstoßen und wäre in der Form nicht nötig gewesen. 

Aus technischer Sicht gibt es hingegen kaum etwas zu meckern. Hope County ist den Entwicklern wirklich hervorragend gelungen und überzeugt durch enorm abwechslungsreiche Gebiete und einen beeindruckenden Detailgrad. Gerade in seinen ruhigen Momenten ist es ein Genuss, dem idyllischen Landleben zuzuschauen, den Bach beim Plätschern zu beobachten und die Elche beim… Paaren zu belauschen. Lediglich ein paar aufpoppende Elemente und unsaubere Texturen, sowie die sich zu oft wiederholenden Gegnermodelle stoßen sauer auf. Auch die Vertonung rangiert auf einem hohen Niveau. Neben den gelungenen Sprechern unterstreicht der Soundtrack das Spielgeschehen hervorragend. Vor allem die Musik in den Menüs und Ladebildschirmen animiert binnen kürzester Zeit zum Mitsummen.

Far Cry 5
Far Cry 5 sieht hervorragend aus und punktet mit einer detailreichen Welt.

Es ist nicht alles rosig…

Das alles klingt schon mal ziemlich gut und das ist Far Cry 5 tatsächlich auch. Dennoch ist nicht alles an Ubisofts Open-World-Shooter rosig. Leider hat das Spiel mit einigen herben Bugs und Problemen zu kämpfen, die die Entwickler mit Sicherheit irgendwann in den Griff bekommen werden. Zum Release des Spiels stören diese aber ziemlich.

Los geht es bei den Schnellreisen. Solltet ihr euch dafür entscheiden, auf Flugzeug, Auto oder Boot zu verzichten (was natürlich deutlich mehr Spaß macht) und auf die Schnellreisefunktion zurückgreifen, kommt es nicht selten vor, dass ihr nicht dort abgesetzt werdet, wo ihr eigentlich landen wolltet.  

Far Cry 5
Leider trüben einige Bugs den Spielspaß

Auch die Gegner-KI fällt stellenweise erschreckend niedrig aus. Nicht nur, dass euch eure Widersacher nur selten vor echte Probleme stellen. Nein, teilweise agieren sie auch selten dämlich und laufen kurzerhand vor ein fahrendes Auto. Viel besser ist es da um eure Begleiter allerdings auch nicht bestellt. Die laufen mal eben durch eure Schüsse oder machen es sich auf einer geworfenen Granate gemütlich. Klar: Das sind nur vorkommende Aussetzer, allerdings wird das Spiel dadurch unfreiwillig komisch. 

Ärgerlicher sind hingegen die Bugs, die euch im Spiel erwarten. Da werden stellenweise Questgeber einfach unsichtbar. Selbst die Gespräche mit den Bewohnern sind mitunter ziemlich nervig. Nicht nur, weil diese erst beginnen, sobald in eurem Funkgerät Ruhe eingekehrt ist (und das ist selten der Fall), sondern weil sich diese auch von allem und jedem ablenken lassen, was zu einer Unterbrechung des Dialogs führt. Hier muss Ubisoft dringend nachbessern. Selten kommt es sogar vor, dass ihr aufgrund von Physikaussetzern und anderen Problemen eine Mission nicht abschließen könnt. 


Arcade und Multiplayer

Neben der umfangreichen Kampagne wartet Far Cry 5 mit einem brandneuen Arcade-Modus auf. Diesen könnt ihr wahlweise aus dem Hauptmenü oder auf Spielautomaten ansteuern, die ihr in Hope County findet. 

Er beinhaltet neben dem klassischen Leveleditor auch den kompetitiven Mehrspielermodus und wartet mit einigen coolen Ideen auf. In Windeseile erstellt ihr eigene Level und dürft dabei sogar auf Assets der Vorgänger, wie auch anderer Ubisoft-Spiele wie Assassin’s Creed oder Watch Dogs zurückgreifen. Habt ihr eine Karte erstellt, kann diese im Multiplayer genutzt werden.

Far Cry 5
Far Cry Arcade ist cooler Mapeditor und Multiplayer in Einem.

Vorausgesetzt, das Spiel hat Nichts zu meckern. Denn wenn es einmal Fehler auf den selbsterstellten Karten gibt ist es gar nicht so leicht, diese ausfindig zu machen. Hier hätte das Spiel besser anzeigen müssen, wo welcher Fehler die Fertigstellung verhindert. 

Allerdings lassen sich mit dem Editor nicht nur Multiplayer-Karten erstellen, sondern auch Einzelspielermissionen. Darin gilt es beispielsweise, eine Zielperson unter Zeitdruck auszuschalten. Natürlich lassen sich auch alle erstellten Level kooperativ bewältigen. Als nette Dreingabe funktioniert Far Cry Arcade sehr gut, wenngleich ihr nicht unzählige Stunden in den kleinen Abschnitten verbringen werdet. 

Der klassische, kompetitive Multiplayermodus wird jedoch keinen Shooter-Fan hinter dem Ofen hervorlocken. Dieser macht zwar durchaus Spaß und läuft flüssig ab, allerdings stehen lediglich Deathmatch und die Team-Variante zur Auswahl – zu wenig, um der Konkurrenz gefährlich zu werden. 

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Fazit:

AwardFar Cry 5 stellt für mich den besten Teil der beliebten Shooter-Reihe dar, auch wenn das Spiel nicht frei von Fehlern ist. Der neue Bösewicht ist cool, reicht aber nicht an Pagan Min oder ganz besonders Vaas heran. Auch die Story bleibt eher überschaubar. Wofür ich Ubisoft allerdings dankbar bin ist, dass das Spiel das typische Open-World-Gameplay der Entwickler tatsächlich revolutioniert.

In Far Cry 5 muss ich wirklich mit der Welt interagieren, um neue Aufgaben und Missionen freizuschalten. Und diese Interaktion macht extrem viel Spaß, was wieder einmal an den gelungenen Missionen liegt. Klar: Eine waschechte Revolution darf man nicht erwarten, aber der Titel übernimmt die Möglichkeiten der Vorgänger und verbessert sie durch die Bank.

Ärgerlich hingegen sind die nervigen Bugs und die strunzdumme KI. Auch der Arcade-Modus ist zwar eine nette Dreingabe, wird aber keinen Multiplayer-Fan begeistern. Trotz seiner Fehler ist Far Cry 5 ein hervorragendes und enorm spaßiges Spiel geworden mit einer Welt, in der man sich verlieren kann und das auch nur allzu gerne tut. Die Rechnung ist einfach: Wer Far Cry 3, 4 oder Primal mochte, wird Far Cry 5 lieben.


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