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Rocket League eSports: dank Renault und PSG im Aufschwung

Der Rocket League eSports ist im Aufschwung! Ihr müsst euch nur mal vorstellen: Zwei Teams, bestehend aus bis zu drei (bzw. vier) Autos, versuchen wie beim Fußball einen riesigen Ball in das gegnerische Tor zu bugsieren. Fertig ist das grundlegende Spielprinzip von Rocket League. Und auch wenn der Titel bisher noch nicht an die großen Spiele der Szene, wie League of LegendsDota 2 oder Counterstrike GO heranreicht, sollte man Rocket League laut Simon „s1mon“ Bicking, seines Zeichens Teammanager von mousesports, dennoch auf dem Schirm haben.

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Im Vergleich zu anderen Titeln wie League of Legends, Dota 2 oder Overwatch, hat Rocket League nämlich eine große Stärke. Counterpicks, Fähigkeiten und üppige Itemshops gibt es bei dem aufstrebenden Autoball-Spiel nicht. Stattdessen verlasst ihr euch ganz auf eure persönlichen Fähigkeiten hinter dem Steuer.


Die Fakten auf den Tisch: Was verdient der Profi?

Obwohl Rocket League noch nicht so hoch angesehen wird, wie die oben genannten Spiele, scheint es dennoch möglich zu sein, sich einen gewissen Lebensstandard durch die professionelle Hatz nach dem riesigen Ball zu wahren. Dementsprechend verdienen Spieler in einem normalen Profi-Team ein Monatsgehalt zwischen 1700 und 2500 Euro, während Profis von Top-Mannschaften sogar monatlich 6000 Euro auf dem Konto haben können. Hinzukommen natürlich die Preisgelder der Turniere. Demgemäß schüttete Organisator und Entwickler Psyonix in der vergangenen Saison der RLCS (Rocket League Championship Series) 109.000 US-Dollar in Europa aus. Für die Weltmeisterschaft waren es dann nochmal weitere 250.000 US-Dollar. Für die neue Saison, welche im September starten soll, will man das Preisgeld sogar auf eine stolze Summe von einer Million US-Dollar anheben.

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Zuschauerzahl steigend

Neben den Preisgeldern, reichen aber auch die Zuschauerzahlen bisher noch nicht an die größeren Titel der eSports-Szene heran. Trotzdem lässt sich die Tendenz als steigend betrachten und demgemäß schalteten alleine zur Weltmeisterschaft durchschnittlich 100.000 Leute ein, im Finale waren es dann sogar schon 171.000 Zuschauer. Das entspricht verglichen der 53.000 Viewer aus dem Vorjahr einer Steigerung von über 100%. Bicking ist demgegenüber also positiv gestimmt:

„Die Szene entwickelt sich sehr gut und das bekommen auch die Sponsoren mit.“

Ein gutes Beispiel für seine These ist das Engagement des französischen Automobilkonzerns Renault und des Ligue 1-Vereins Paris Saint-Germain, welche jeweils beide ein Team in der RLCS stellen. Passend zum Spielprinzip wird also auch hier der Spagat zwischen Fußball und Autos vollführt. Bicking ist sich sicher, dass nach Renault auch noch weitere Sponsoren in die Szene investieren.

Rocket League Championship
Sieger der RLCS dürfen dieses Prachtstück in die Höhe stemmen.

Bicking erklärt: Psyonix bremst die Entwicklung

Obzwar die Szene sich stetig weiterentwickelt und Zuschauerzahl, wie auch Preisgelder ansteigen, ist es laut dem Teammanger der Entwickler selbst, welcher Rocket League ein wenig im Weg steht:

„In meinen Augen ist das Problem, dass sich Psyonix immer sehr viel Zeit lässt, wenn man ein Turnier hosten möchte oder Ähnliches. Der Entwickler sollte sich, was Publicity angeht, mehr bemühen“

Vergangenes Jahr hätte Psyonix die eigenen Bemühungen noch verstärkt, doch komplett zufrieden gibt sich der mousesports Team-Manager damit nicht.

Löblich: Bicking hat sich selber zur Aufgabe gemacht, die Szene wo immer es kann nach vorne zu bringen, denn die Entwicklung von Rocket League zeigt, dass der Titel durchaus das Potenzial hat um bei den Großen der eSports-Szene mitzuspielen.


Quelle

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