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PS4 Vorschau Xbox One

Dying Light: Bad Blood Vorschau

Mit Dying Light: Bad Blood konnten wir auf der gamescom 2018 in Köln das Spin-Off zur beliebten Horrorreihe ausprobieren. Während 2019 die Hauptreihe mit Dying Light 2 fortgesetzt werden wird, können zumindest PC-Spieler in Kürze schon in „Bad Blood“ ihr Können beweisen. Die Umsetzungen für PlayStation 4 und Xbox One sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen. In dem Multiplayer-Titel Dying Light: Bad Blood vereinen sich die Elemente von aktuellen Battle Royale-Spielen mit den Survival-Horror-Aspekten der Dying Light-Serie. Ob der Mix spielerisch überzeugen konnte, haben wir für euch herausgefunden.


Ein Kampf auf Leben und Tod

Dying Light: Bad Blood ist ein reinrassiger Mehrspielertitel für bis zu zwölf Teilnehmer. Anders als beispielsweise in Fortnite seid ihr hier grundsätzlich als Alleinkämpfer unterwegs. Ziel des Spiels ist es als letzter Spieler auf dem Spielfeld übrig zu bleiben, um letztlich die Flucht mit dem Helikopter anzutreten. Bis dahin ist es aber ein schwieriger Weg. In Bad Blood müsst ihr euch nicht nur mit euren 11 Gegenspielern auseinandersetzen, sondern zu jeder Zeit auch die Gefahr durch die Untoten im Auge behalten. Dadurch hebt sich Dying Light: Bad Blood durchaus von seinen Kontrahenten ab. Gameplaytechnisch wird das Konzept zudem durch die Parcours-Elemente des Hauptspiels angereichert, wodurch sich Bad Blood sehr dynamisch spielt.

Zu Beginn einer Spielrunde gilt es sich zunächst in der Spielwelt zu orientieren und mit passender Ausrüstung einzudecken. Zum Großteil stehen euch auch in dem Spin-Off Schlag- und Stichwaffen zur Auswahl, um euch gegen eure Feinde zu erwehren. Über die Mini-Map erhaltet ihr Informationen zu Zombie-Herden auf dem Spielfeld oder Spielern mit besonders vielen Blutproben. Apropos Blutproben: Diese gilt es in der Spielpartie zu sammeln, um euch so die Möglichkeit zur Flucht am Ende der Spielrunde zu gewährleisten. Gleichzeitig erhält euer Charakter durch gesammelte Blutproben Levelaufstiege, die seine Werte verbessern, was sich bei Konfrontationen mit Gegenspielern und den Untoten als äußerst nützlich erweisen kann.

Wer also zu passiv spielt, wird am Ende auch keine Chance haben das Match zu gewinnen, da der Helikopter zur Evakuierung nur erscheint, wenn genügend Blutproben eingesammelt wurden. In den von uns gespielten Partien kam es am Ende immer zum Showdown von zwei Spielern, die sich auf Leben und Tod bekämpfen mussten, um sich den rettenden Sitz im Helikopter zu sichern.

Dying Light Bad Blood gibt sich extrem körperbetont.

Parcours-Künste und mehr

Wer glaubt, dass Dying Light: Bad Blood ein einfacher Abklatsch von Fortnite oder PUBG sein könnte, kann beruhigt werden. Die essentiellen Wurzeln der Dying Light-Reihe sind auch dem Mehrspielertitel spürbar. Gibt es eure Ausdauer her, könnt ihr fleißig durch die Spielwelt springen, Klettern und euch an diversen Parcours-Elementen austoben. Das Gameplay wirkt dadurch sehr dynamisch und eröffnet euch auch taktische Möglichkeiten, um sich an Mitspielern vorbeizuschummeln oder ihnen auf höhergelegenen Levelebenen zu folgen, ohne direkt gesehen zu werden. Behaltet aber wie angemerkt immer eure Ausdauer im Auge, denn auch eure Angriffe benötigen ein gewisses Energiepensum, sodass ihr mitunter auch schnell kraftlos in möglichen Auseinandersetzungen dasteht.

Die Auseinandersetzungen finden zumeist im direkten Nahkampf statt. Fernfeuerwaffen gab es in der von uns angespielten Demo-Version nur spärlich zu finden. Im fertigen Spiel soll es diese allerdings unter anderem in Form von Pfeil und Bogen, Schrotflinten und diversen Handfeuerwaffen geben. Die Entwickler bestätigten allerdings, dass der Fokus in Dying Light: Bad Blood eher auf den Nahkampfwaffen liegt. Dadurch sollen auch die direkten Konfrontationen zwischen den einzelnen Spielern gefördert werden, da sie sich sonst mit Schusswaffen aus der Distanz bekämpfen würden.  

Im Gegensatz zu Fortnite und PUBG wird im Spielverlauf die Map nicht verkleinert, sodass ihr das Gebiet ohne Druck nach Blutproben erkunden könnt. Technisch machte die angespielte Version von Dying Light: Bad Blood eine gute Version, auch wenn wir diese nur auf dem PC anspielen konnten. Die Pad-Steuerung ging ebenso gut von der Hand, sodass wir davon ausgehen, dass Techland bei der Portierung auf PS4 und Xbox One auch eine saubere Arbeit abliefern wird.

Teamwork oder nicht? Manchmal lohnt es sich eventuell zusammen zu arbeiten.

Prognose: Gut!

Dying Light: Bad Blood könnte ein interessanter Mix aus den Stärken von Dying Light mit den Spielelementen eines Battle Royale-Spieles werden. Dank der Parcours-Elemente und dem auf Nahkämpfe ausgerichteten Gameplay sticht der Titel durchaus aus der aktuellen Flut an Battle-Royale-Games heraus und könnte sowohl Fans als auch Neueinsteiger begeistern. Unterm Strich muss der Titel aber auch langfristig begeistern, wenn das fertige Spiel dann für PlayStation 4 und Xbox One erscheint.


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