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Die Sims 4: Erweiterungspack Landhaus-Leben im Test

Wolltet ihr schon immer einmal dem Großstadt-Leben trotzen und ein ruhigeres Leben auf dem Land führen, fehlen euch aber im richtigen Leben dafür schlichtweg die Möglichkeiten? Dann könnte das Landhaus-Leben von Sims 4 genau das Richtige für euch sein. Das neueste Erweiterungspaket der Lebenssimulation bringt den fast schon ikonischen Sims das Leben auf dem Land ein Stück näher. Neben einem der Situation angepassten Mobiliar und Baumöglichkeiten, hält die Erweiterung außerdem weitere Berufe, Tiere und Herausforderungen für eure Alten Egos bereit. Was euch im Detail erwartet und inwieweit sich das neueste Erweiterungspack mit anderen DLCs ergänzt, verraten wir in unserem Test!

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Du idyllisches Landleben

Die neueste Erweiterung bringt endlich das, was sich viele Sims-Fans jahrelang gewünscht haben: Die Möglichkeit einen Bauernhof nach den eigenen Vorlieben zu schaffen. Für dieses Vorhaben bringt die Expansion, die der britischen Landschaft nachempfunden ist, die neue Nachbarschaft Henford-on-Bagley ins Spiel. Diese unterteilt sich in drei abwechslungsreiche Gebiete.

New Old Henford bietet beispielsweise reichlich Spielraum für alle Architekten unter euch. Mit seinen großen Bauplätzen könnt ihr euch hier bei der Gestaltung und Bebauung eures Landhauses richtig austoben.

Im idyllischeren Bramblewood hingegen habt ihr zwar weniger Platz zum Bauen, dafür kommen hier viele Spielfeatures des DLC erst so richtig zum Tragen. Entscheidet ihr euch hier für einen Aufbau eures Domizils, werdet ihr nicht selten von den tierischen Bewohnern des Waldes besucht. Hasen, Füchse oder sogar Vogelschwärme statten euch hierbei einen Besuch ab. Mal mehr und… naja… mal weniger friedlich. Nicht jeder Besucher ist euch freundlich gesinnt. Das heißt jedoch nicht, dass ihr mit den Tieren keine Freundschaft schließen könnt. Keine Sorge, das ist möglich. Ihr solltet aber dennoch euer Vieh dabei immer im Auge behalten. Es kann nämlich passieren, dass sich einer der gewieften Füchse mal an euren Hühnern zu schaffen macht.

Die Sims 4: Landhaus-Leben
Das Landhaus-Leben kann so friedlich sein. Ihr könnt euch sogar mit kleinen Samtpfoten anfreunden.

Hier ergänzen sich aber zugleich auch die Erweiterungspakete von Die Sims 4 etwas. Habt ihr euch dementsprechend nämlich einen treuen Vierbeiner in der Form eines loyalen Hundes durch die Erweiterung Die Sims 4: Hunde & Katzen ins Haus geholt, so wird dieser eingreifen und den Unruhestifter verjagen.

Als letztes Gebiet beinhaltet das Pack den Ort Finchwick. So richtig viel gibt es hierzu nicht zu sagen. Viel eher ist es einfach der Unterhaltungsort dieser Nachbarschaft. Eure Simmer können hier den Tag im örtlichen PUB ausklinken lassen, neue Bekanntschaften schließen oder an verschiedenen ländlichen Wettbewerben teilnehmen. Wer wollte nicht immer schon mal um die Gunst der größten Kartoffel oder des schönsten Lamas kämpfen, nicht wahr?


Wie war das noch gleich? Viehzucht?

Apropos Lamas. Wir haben ja bereits erwähnt, dass auch Nutztiere Einzug erhalten haben. Hühner, Kühe oder Lamas erwarten von euren Sims ausreichen Fürsorge und Pflege. Anders als Hund und Katze, sind diese Tiere jedoch nicht als Haustier klassifiziert. Viel eher versorgen sie euch, wie im richtigen Leben auch, mit nützlichen Endprodukten wie Milch, Eier oder Wolle. Dabei solltet ihr aber stets aufpassen, wie viel und welches Futter ihr ihnen anbietet. Füttert ihr nämlich entsprechend „falsches“ Futter, passiert es schon mal, dass euer Lama in leuchtenden Regenbogenfarben erstrahlt oder Hühner außerordentlich aggressiv werden und euren Sims das Leben schwer machen.

Die Sims 4: Landhaus-Leben
Die neuen tierischen Begleiter sind eines der großen Highlights der Erweiterung.

Auf der anderen Seite wollen die Tiere von eurer virtuellen Familie aber auch beschäftigt werden. Kuscheln, schmusen und mit ihnen reden steht hierbei an der Tagesordnung. Aus eigenem Interesse ist es zu empfehlen, dass ihr diesen Beschäftigungen auch nachkommt. Umso glücklicher eure Nutztiere sind, desto qualitativer werden die produzierten Endprodukte. Und jeder Sims wird sich über einen Korb voller leckerer Eier oder einer Flasche hochwertiger Kuhmilch freuen. Vor allem wenn man dann noch beachtet, dass die Lebensmittel deutlich schneller verderben, als es vorher der Fall war.


Auf dem Land weiß man sich zu helfen

Eure gehaltenen Tiere sind dabei aber nicht die einzige Möglichkeit die Bäuche eurer Sims zu füllen. Demnach lassen sich verschiedene Früchte und Gemüse im Garten anbauen. Diese lassen sich dann je nach Kochskill in der Küche weiterverarbeiten, wodurch ihr unter Anderem sie länger haltbar macht und gleichzeitig neue Leckereien für die virtuelle Sims-Familie herstellt. 

Sind eure Sims darüber hinaus im Gärtnern besonders begabt, fallen Kürbisse, Melonen und weitere aus der Erde wachsenden Kostbarkeiten überdurchschnittlich groß aus. Dann empfiehlt es sich infolgedessen diese Schätze in Finchwick bei einem der zahlreichen Wettbewerbe ins Rennen zu schicken, damit ihr mit ein wenig Glück einen Preis absahnt und den Ruf für den größten Kürbis der Nachbarschaft erntet. Ein Ritterschlag für jeden kompetitiv angehauchten Landwirt, oder?

Die Sims 4: Landhaus-Leben
Mit dem Landhaus-Leben wird alles insgesamt etwas rustikaler.

Ach, und bevor wir es vergessen: Kennen Sims-Veteranen von euch noch Agnes Knautschgesicht? Sie feiert mit der neuesten Erweiterung ihr Comeback. Agnes ist eine ältere Dame, welche sich in der Sims-Community als echte Ikone der Reihe gemausert hat. Hand aufs Herz: Ihr wollt dieser abgebrühten Omi nicht begegnen. Außer ihr seid Masochisten und steht darauf, dass eure Sims verprügelt werden. Denn genau das macht sie. Zusammen mit ihrer treuen und gefürchteten Handtasche.


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