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Cat Quest im Test

Cat Quest ist ein 2D-Rollenspiel aus dem Hause the Gentlebros, welches durch PQube gepublished wird. Das Action-RPG erschien zwar schon im letzten Jahr, allerdings haben wir der Switchversion zum Jahresabschluss noch einmal auf den Zahn gefühlt. Die Entwickler wurden nach eignen Angaben durch Spiele wie The Legends of Zelda, Final Fantasy und auch Skyrim inspiriert. Ob wir das Katzenabenteuer weiterempfehlen können, erfahrt ihr in unserem Test.


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Von Katzen und Drachen

Zu Beginn befindet sich der namenlose Kater auf einem Boot mit seiner Schwester wieder. Diese wird kurzerhand vom Bösewicht Drakoth entführt und euer Ziel ist es selbstverständlich diese zu retten. Ihr bekommt eine kleine Einleitung in Form eines Tutorials und erfahrt, dass ihr ein sogenanntes Drachenblut seid, was anhand eines bestimmten Zeichens erkennbar ist. Ein kleiner blauer Katzengeist freundet sich mit euch an und will euch dabei helfen Drakoth in die Knie zu zwingen. Um Drakoth herauszufordern und eure Schwester retten zu dürfen, müsst ihr allerdings zuerst stärker werden und verschiedene Drachen erledigen.

Drache!!!

Eine Haarige Angelegenheit

Das Hauptziel steht also fest und befasst sich mit der Rettung der Schwester. Dafür bewegt ihr euch quasi dauerhaft auf der Karte, welche gleichzeitig aber auch die Spielwelt darstellt. Auf dem Boden können wir allerhand einfallsreiche Gebiets- und Städtenamen, wie beispielsweise Maunzstadt, Katzpital, Windmaulen See oder Pussi-Ebenen, lesen.

In den Städten oder auch an anderen Orten findet ihr neben Hotels, in denen ihr euch heilen und speichern könnt, auch Pinnwände, welche Quests bereithalten. Sortiert nach Level sind diese frei wählbar und starten direkt nach dem Auswählen. Ein Richtungpfeil zeigt euch hierbei, wo ihr als Nächstes hinlaufen müsst. Ist die Quest beendet, belohnt man euch mit Gold und Erfahrungspunkte. Beides erhaltet ihr zusätzlich in Form von Münzen, wenn ihr Gegner besiegt. Erfahrungspunkte sind hierbei blau, Gold hingegen ist gülden eingefärbt. Die Angriffe eurer Widersacher werden durch Markierungen auf dem Boden angezeigt, so könnt ihr rechtzeitig und gezielt ausweichen. Aber auch fliegen und das Laufen über Wasser stehen euch im späteren Spielverlauf zur schnellen Fortbewegungsmethode zur Verfügung.

Der Protagonist mach sich auf den Weg

Katzen lieben Kisten

Am Ende eines Dungeons oder auch mal mittendrin sind Truhen vorzufinden. Diese lassen sich ohne weiteres öffnen und enthalten Rüstungen oder Waffen. Die Rüstungen in Cat Quest bestehen dabei lediglich aus einer Kopf-, wie auch einer Körperrüstung. Eine Kriegskatze braucht aber natürlich auch Waffen. Im Repertoir von Cat Quest findet ihr demnach diverse Schwerter, Äxte, Stäbe und Hämmer in allen möglichen Formen und Farben. Zu den Statuswerten zählen natürlich neben den Lebenspunkten, das verfügbare Mana, ein Rüstungswert, sowie der Nahkampf- und Magieschaden, welchen ihr in der Lage seid auszuteilen.

Zusätzlich zu den genannten Ausrüstungsgegenständen schaltet ihr zudem verschiedene Zauber in Tempeln frei. Diese Zauber könnt ihr im selbigen Tempel für eine bestimmte Anzahl Gold verstärken. Auch goldene Truhen sind zu finden, diese lassen sich nur mit einem bestimmten Schlüssel öffnen. Außerdem lassen sich bei Kit Kats, seines Zeichens der Händler, immer zufällige Gegenstände kaufen, die ihren Ursprung eigentlich aus den Kisten haben.

Unserem Freund ist wohl unwohl bei der Sache

Performance Katzastrophe oder schnurrt das Spiel?

Durch die simplistische Grafikgestaltung ist Cat Quest kein Spiel, welches viele Ressourcen braucht. Dadurch ruckelt das Spiel weder im TV-Modus, noch im Handheldmodus. Obwohl der Soundtrack sehr fröhlich klingt und das Abenteuer anfangs noch angemessen begleitet, wird er mit zunehmender Dauer leider ziemlich eintönig. Grund dafür: Es gibt nur ein einziges Lied, welches sich dauerhaft wiederholt.

Die Steuerung hingegen ist direkt, sodass auch schnelle Manöver im Kampf gut möglich sind. Nach dem Durchspielen der Story gibt es noch weitere Dungeons zu erkunden, die unser Level beim Endkampf weit überstiegen. Auch an einen New Game+-Modus, wie auch einer Pro Runde wurde gedacht und sind nach dem ersten Durchgang frei zugänglich.

Pinnwand außerhalb eines Ortes

Fazit:

Cat Quest macht einen guten Eindruck und bietet für Rollenspieleinsteiger ein tolles Erlebnis. Die Gespräche sind zwar nicht vertont, in Textform aber dennoch auf Deutsch lesbar. Mit viel Witz kommt das Katzenabenteuer sehr gut an und macht Spass. Das Gameplay, samt Ausweich-Mechanik macht Freude und man erwischt sich immer wieder dabei kleinere Monster zu jagen, anstatt sich auf die eigentliche Quest zu konzentrieren. Ebenso wird die Story gut erzählt und hält an so mancher Stelle die ein oder andere Überraschung für den Spieler parat.

Lasten trägt Cat Quest demgegenüber beim Soundtrack, welcher in Dauerschleife auf und ab läuft. Nervig wird dieser zwar nicht, trotzdem hätten wir uns ein wenig Abwechslung auf den Ohren gewünscht. Für mich persönlich ist es mit fünf bis zehn Stunden Spielzeit für die Hauptstory samt Nebenquests leider etwas kurzweilig.

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