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Bonds of the Skies im Test

Mit Bonds of the Skies bringt KEMCO ein weiteres Rollenspiel hierzulande auf den Markt. In dem klassischen rundenbasierten RPG werdet ihr nicht nur mit einer großen Anzahl an Quests konfrontiert, sondern dürft euch auch noch mit dem Sammeln unzähliger Items vergnügen. Obendrein erwarten euch natürlich auch spezielle Besonderheiten wie das Synchro-Gauge System, welches euer Interesse wecken soll. Wir haben das episch klingende Abenteuer für euch getestet und teilen euch im folgenden Bericht unsere Erfahrungen mit.


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Eil und Riktilde

In Bonds of the Skies spielt ihr den jungen Eil. Bei der Zeremonie, bei der Ihr zum Erwachsenen erklärt werden sollt, wird die Stadt von einem Dämon angegriffen. Mitten im Inferno geht Ihr mit Grimoa Nogard einen Pakt ein, um das Schicksal der Stadt abzuwenden und alle in letzter Sekunde zu retten. Natürlich ist das erst der Aufhänger für euer bevorstehendes Abenteuer. Mit Nogard an eurer Seite macht Ihr euch auf den Weg dem fiesen Dämon den Garaus zu machen. Als weiteres Ziel wurde unserem Helden auferlegt weitere Grimoas zu finden und mit diesen Bündnisse einzugehen und somit endlich für Frieden zu sorgen. Grimoas sind Gottheiten welche seit Jahren immer mehr an Bedeutung verlieren. Eil war allerdings schon immer von ihnen fasziniert und das nicht ohne Grund, wie sich im Spielverlauf herausstellen soll.

Riktilde brennt.

Für die Ehre

Beim Reisen gibt es grundlegend zwei Ansichten. Eine für die Weltkarte, eine für Dungeons und eben Städte. Auf der Weltkarte und den Dungeons trefft Ihr dabei natürlich auf Gegner. Bei diesen zufälligen Begegnungen kommt es natürlich zu einem Kampf und das Spiel wechselt in den Kampfscreen. Dabei steht ihr der oder den Kreatur/en in einer Art Firstperson-Ansicht gegenüber. Unterhalb des Widersachers wird der Name als auch deren Lebenspunkte angezeigt. Hierbei seht Ihr am unteren Bildschirmrand eure Gruppenmitglieder mit deren Lebenspunkten als auch den Skillpunkten. Am rechten Bildschirmrand befinden sich mehrere Aktionen die Ihr ausführen könnt. Neben einem Standartangriff gibt es natürlich auch Fähigkeiten (Skills), die Möglichkeit der Synchro, die Option Items zu nutzen oder einfaches Blocken (Guard). Während des Kampfes lädt sich bei jedem Helden ein Balken auf. Ist dieser voll, kann er sich mit seinem Grimoa synchronisieren und eine seiner Fähigkeiten verstärken um einen stärkeren Schlag auszuführen. Je nach Grimoa verändert sich ebenfalls eure Skillpalette.

Während des Kampfes.

Nostalgie pur

Wo fangen wir nur an? Auf der Weltkarte bewegen wir uns in der Regel zu Fuß vorwärts. Dies geschieht in der Optik wie man sie zum Beispiel aus den alten FINAL FANTASY Teilen kennt. Die Grafik ist durchaus simpel gestaltet, aber für Retroliebhaber definitiv ein Augenschmaus. So fühlt man sich wie damals im Kinderzimmer zur Hochzeit der SNES. Die Charaktermodelle erinnern ebenfalls an einen Klassiker, nämlich an Randi, Purim und Popoi aus Secret of Mana. Wie bei vielen RPG’s muss auch in Bonds of the Skies auf einen deutschen Untertitel oder Texte verzichtet werden. Daher sind gute Englischkenntnisse notwendig um der Story vollends folgen zu können. Wer Blockbuster Zwischensequenzen erwartet wird dahingehend ebenfalls leer ausgehen.

Auf ins Gefecht.

Sidejobs

Das Retro-Abenteuer verspricht neben der Story auch zahlreiche Nebenbeschäftigungen. So kämpft ihr euch mit eurer Truppe nicht nur die Spielwelt, um dem Dämon Einhalt zu gewähren, sondern könnt noch optionale Nebenquests erfüllen. Diese findet Ihr in allen Städten. Die Aufgaben laufen aber wiederum auf einfache Monster-Jagden und Sammelaufgaben heraus. Um diese wiederum zu finden müsst ihr im Regelfall nicht einmal weit laufen und könnt die Belohnung recht fix einsacken. Gefundene Materialien sind umwandelbar um euch Items bessere Ausrüstung zu verschaffen.

Was sich dahinter wohl verbirgt?

Fazit:

Bonds of the Skies ist ein recht simpel gehaltenes, klassisches Rollenspiel. Diesen Umstand muss man dem Titel allerdings nicht negativ ankreiden. Nostalgiker werden sich in Bonds of the Skies pudelwohl fühlen und werden einige Retro-Momente erleben. Leider sind die Kämpfe nicht sonderlich komplex und lassen so leider etwas an Potenzial liegen. Positiv fällt der große Umfang seitens der Sammelaufgaben auf, da ihr so auch neben der Story gut bei der Stange gehalten werdet. Ebenso ist das Synchro-Gauge System eine tolle Idee wodurch noch mehr Freiheit entsteht. Unterm Strich ist Bonds of the Skies ein solides Rollenspiel für eingesessene Fans.


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