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30 Jahre Final Fantasy – womit hat alles angefangen?

Das 30 jährige Jubiläum für Final Fantasy steht in den Startlöchern. Mit diesem Beitrag möchte ich Revue passieren lassen und noch einmal auf den ersten Tag der Serie zurückblicken.


Der Beginn einer langen Saga

Man schrieb das Jahr 1987, als der Name Final Fantasy auf dem NES  zum ersten Mal im Dezember das Licht der Öffentlichkeit im Land der aufgehenden Sonne erblicken durfte. Ein Jahr später, 1988, fand das Spiel schließlich den Weg in die USA und satte 15 Jahre – ab diesem Zeitpunkt – hat es gedauert, bis der erste Teil der Serie schließlich auf der Playstation 1 auch den Weg in die europäischen Zimmer geschafft hat.

Rendersequenzen, Orchester-Soundtracks, und androgyne Helden – all jenes, welches ein heutiges Final Fantasy auszeichnet – suchte man mit dem Urgestein der Serie vergeblich. Dreidimensionale Kämpfe und Erkundungstouren gehörten zu jener Zeit noch zum zukünftigen Hirngespinst. Stattdessen erkundete man als animierter Pixelhaufen eine Welt bestehend aus Klötzchengrafiken. Gespielt wurde damals in einer Vogelperspektive.

Die Klötzchengrafik
Von Rendergrafiken und hochwertigen Engines keine Spur.

 


Final Fantasy? Worum ging es da noch gleich?

Im Grunde genommen ist die Hintergrundgeschichte schnell erklärt. Sie handelt von den vier Kriegern des Lichts, welche eine uralte Prophezeiung erfüllen sollen. So galt es vier Elementarschreine von Monstern zu befreien und so die Kraft der Kristalle wiederherzustellen, erst beim Schreiben des Artikels, ist mir aufgefallen, wie viel Ähnlichkeit die Story zu dem neuesten Ableger der Serie hat.

Nebenher ist es bisher der einzige Teil, wo es möglich war zu Beginn des Spiels die Charakterklassen der Party zu bestimmen. (Von den Offline-Teilen wohl gemerkt).  Insgesamt stehen dem Spieler sechs Charakterklassen zur Auswahl, die Entscheidung des Spielers hat aber lediglich Auswirkungen auf die Fähigkeiten im Kampf und führt zu keinen Konsequenzen innerhalb der Story.

Textblöcke
Gespräche im Audioformat suchte man vergeblich.

 


Spielerisch wusste der Teil zu überzeugen!

Ach ja, kommen wir zu der Nummer 1 der Streithemen unter der Fangemeinde, das Kampfsystem. Das Kampfsystem von Final Fantasy ist strikt rundenbasiert. Sobald der Spieler auf seiner Erkundungstour von einem der Zufallskämpfe gestört wird, wechselt das Bild in den Kampfmodus. Wie man es von rundenbasierten RPG’s kennt, hat der Spieler jetzt die Möglichkeit einzelne Aktionen für die Party in Ruhe auszuwählen und zu bestätigen. Jedoch gab es den Fehler, dass Angreifer ins Leere geschlagen haben, wenn einer der Gegner bei einem vorherigen Angriff gestorben ist.

Kampfsystem
Die taktischen Kämpfe unterlagen einem hohen Schwierigkeitsgrad.

 

Der Soundtrack des Spiels wurde schon damals vom Final Fantasy-Komponist Nobuo Uematsu komponiert. Die Figuren stammen aus Yoshitaka Amano’s Feder.

Es war auch die Premiere von Bahamut und den serientypischen Luftschiffe.


Fazit:

Ich habe den ersten Teil nie gespielt, da bin ich ganz ehrlich. Das heißt, dass meine Anfänge bei Final Fantasy 8 lagen. Mit dem siebten Teil konnte ich mich bisher nicht anfreunden. Zum Glück haben die Fans über das langsam ablaufenden Spielgeschehen und dem brutal schweren Schwierigkeitsgrad des Urgesteins hinwegsehen können. Folglich stand dem Weiterführen der Serie also nichts mehr im Wege!

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