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Tims gamescom-Tagebuch: Donnerstag

Donnerstags bin ich direkt erfolgreich in den Tag gestartet, denn mit der BioShock Collection, Watch_Dogs 2, South Park: The Divided But Whole (inklusive „Freiwilligem“, der per Nasenaufsatz jeden Furz der Demo zu riechen bekam) und Titanfall 2 konnte ich mir gleich vier große Titel anschauen noch bevor es zum ersten Termin ging.

Onirigami hatte mir ja bereits letztes Jahr gut gefallen und auch dieses Mal wusste die Mischung aus Brett- und Videospiel zu überzeugen. Außerdem geht der neue Titel Oniri Islands etwas leichter von der Zunge.

Airheart ist das neue Projekt von Blindflug Studio aus der Schweiz und eine Fortsetzung zum Kritikerliebling Cloud Chasers. Dem Rogue-Like-Genre bleibt man treu, vermischt es dieses Mal jedoch mit einem Twin-Stick-Shooter.

Mekazoo war schon letztes Mal eines meiner absoluten gamescom-Highlights. Im seither vergangenen Jahr hat die Mischung aus Sonic und Donkey Kong Nichts von ihrem Charme eingebüßt. Der neonbunte Grafikstil und der elektronische Soundtrack, bei dem sich ganz klar David Wise‘ Einflüsse erkennen lassen, nimmt einen sofort in den Bann. Das Gameplay ist angenehm knackig, das fordernde Leveldesign weckt den Spielerehrgeiz. Immer noch eine richtig geile Nummer, unbedingt anschauen.

Mit Viktor Ketipov von Kipi Interactive musste ich mir erstmal eine Steckdose suchen, glücklicherweise fand sich in der Business Lounge dann eine. Im gezeigten Multiplayer-Projekt geht es darum, möglichst viele Schatzkisten einzusammeln. Der Clou an der Sache: Nach jeder Truhe rotiert der Raum und muss sich erst einmal wieder neu orientieren. Macht Bock.

Bei SquareEnix traf ich dann Matthias, allerdings mussten wir dann doch getrennte Wege gehen, denn bei ihm stand Final Fantasy XV im Terminkalender, bei mir war’s Deus Ex. Nach der Präsentation bekam ich eine Münze, um mir an einem Automaten eine „Augmentierung“ zu holen. Natürlich konnte das nicht ohne den Trollklassiker überhaupt gehen: Die Packung blieb stecken und ließ sich komplett verkantet nicht mehr bewegen. Bei SquareEnix zeigte man sich kulant und ich bekam einen zweiten Coin, mit dem’s dann doch noch geklappt hat. Schwere Geburt.

Von unserem Termin mit dem Team von Orwell schien dann niemand etwas zu wissen, also standen Matthias und ich erstmal ein bisschen planlos herum. Unsere Ansprechpartnerin Mel Taylor fand uns dann aber doch noch und präsentierte einen Titel, in dem man selbst einmal NSA spielen und private Informationen sammeln kann, um einen Bombenanschlag aufzuklären. Thematisch könnte das natürlich kaum aktueller sein.

Nach einem kurzen Treffen mit Philipp Weinbrecht von PressAKey begab ich mich zur Indie Arena in Halle 10, nur um nach dem Bad in der Menge zu erfahren, dass mein Termin eigentlich im Businessbereich am Sammelstand der kroatischen Entwickler stattfindet. Dort wurde mir das Adventure, in dem ein kleines Mädchen und ein Teddybär-Detektiv einen Fall auflösen, dann aber doch vorgestellt. Einerseits stilsichere und humorvolle Film-Noir-Parodie, andererseits Horror-Adventure mit Lovecraft-Einflüssen – eine gelungene Mischung, die Lust auf mehr macht.

Gleich um die Ecke war dann der Stand von Shadow Warrior 2, welches Matthias und mich insbesondere mit seinen bunten, detailverliebten Settings sowie variantenreichem Waffen-Gameplay überzeugen konnte.

Am Stand des Landes Italien konnte ich mir dann noch das farbenfrohe und von Flower inspirierte VR-Projekt Lantern anschauen, danach gab es mit dem düsteren Little Nightmares dann das krasse Gegenprogramm. Beide Spiele wussten auf ihre jeweilige Art zu überzeugen.

Bilder gab es am Donnerstag nicht ganz so viele, dafür aber jede Menge Merch für unser kommendes Gewinnspiel – also vormerken und mitmachen, das Zeug muss raus.

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