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Tests Wii U

Testbericht: Squids Odyssey

Schnallt euch schon einmal Sauerstoffmaske und Schwimmbrille über, denn im wilden Mix zwischen Strategie, Action und RPG geht es mit Squids Odyssey in die Tiefen der Weltmeere. Ob das Unterwasserabenteuer mit den titelgebenden Tintenfischen wirklich das einhält, was es verspricht, das erfahrt ihr hier in unserem Test!

„Ja, im Garten eines Kraken möcht ich sein…“

Es droht Gefahr! Das von unseren Tintenfischen so lieb gewonnene Unterwasserreich wird von einem gefährlichen schwarzen Schleim bedroht, welcher alles vernichten will. Als wäre das nicht schlimm genug, machen auch noch einige fiese Krebse und Krabben Ärger! Das lassen wir uns natürlich nicht gefallen und so schlagen wir mit unseren beiden Hauptcharakteren Steev und Vahine kräftig zurück.

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Das Spielprinzip könnte simpler nicht sein. Ähnlich wie in Rollenspielen hat jeder Charakter Lebens- und Angriffspunkte. Um nun also den Gegner zu vernichten, kann man mit dem Touchscreen oder mit dem Stick den eigenen Charakter ähnlich wie mit einem Gummiband in die gewünschte Richtung schleudern. Erwischt ihr dabei den Gegner, bestenfalls mit richtig viel Schwung, dann zieht ihr ihm gehörig Lebenspunkte ab. Da es sich hierbei um ein rundenbasiertes Kampfsystem handelt, ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass ihr jeden Gegner auf Anhieb besiegt, sondern schon einige Ründchen dafür benötigt.

Allerdings ist es auch immer wichtig auf eure Umgebung zu achten. Einige Maps, auf denen ihr eure Kämpfe gegen die fiesen „Modder“ (so nennen sich eure Feinde) bestreitet, haben nämlich rundherum keine Begrenzung. So gibt es zum Beispiel einen Kampf auf einem Schildkrötenpanzer, auf welchem ihr mit ein wenig Geschick relativ starke Gegner bereits mit einem Kontakt ins Nirwana schicken könnt. Aber Achtung, dasselbe kann auch euch widerfahren!

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Ein Unterwasser-RPG?

Zudem gibt es auf diesen „Kampfarenen“ verschiedene Items, die ihr durch Berühren der auf dem Spielfeld verteilten Flaschen erhalten könnt. So gibt es beispielsweise einen Mini-Schildkrötenpanzer zu ergattern, der euch vor Angriffen schützt, Tränke, die eure Lebensenergie wieder auffüllen, oder gar eine Art „Zielsuchrakete“, die automatisch eure Feinde trifft.

Des weiteren gibt es eine ziemlich große Rollenspielkomponente in diesem Spiel. Es gibt es ein Klassensystem, bestehend aus Heiler, Stürmer, Schütze und Pfadfinder. Je nach Klasse gibt es dann verschiedene Spezialfähigkeiten wie Stampfattacken oder die Fähigkeit, sich weiter voranzuschleudern als alle anderen.

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Inhaltlich und optisch macht Squid Odyssey jedenfalls nichts verkehrt. Auf der WiiU lief das Spiel sehr flüssig und auch der Touchscreen wurde sinnvoll in die Spielmechanik integriert. Die Unterwasserwelten sind sehr umfangreich, vielfältig und für genügend Inhalt wurde bei diesem Spiel auch gesorgt.


Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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