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Tests Wii U

Testbericht: Monkey Pirates

Die Affen rasen durch den Wald? In „Monkey Pirates“ findet ihr diese auf hoher See – als skrupellose Freibeuter, die die Schätze der Weltmeere begehren und euren Kopf unter Wasser sehen möchten.

Anker lichten! Aber wie?

Sucht euch einen von vier verfügbaren Piraten aus, von welchen jeder von ihnen mit eigenen Fähigkeiten glänzt: wie wäre es zum Beispiel mit Oranglu Tan, dessen Kanonen sehr viel weiter schießen?! Habt ihr euren Schützling gewählt,… solltet ihr euch zuerst an das Tutorial setzen. Ohne lauft ihr die Gefahr, dass eure Spielrunde innerhalb von wenigen Sekunden des Ausprobierens ganz schnell wieder vorbei ist. Zu den wichtigsten Bestandteilen des Spiels gehört nämlich die Windrichtung, die eure Strategie wesentlich beeinflusst – und bei Windrichtungswechsel ein Umdenken erfordert. Wer gegen den Wind segelt, kann kein schnelles vorankommen erwarten, das ist klar.

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Vorankommen ist elementar: sammelt Schätze, welche euch je nach Farbe überlebenswichtige Verbesserungen und dem Feind Ärger einbringen. Rote erhöhen eure Feuerkraft, grüne verbessern euer Schiff, zum Beispiel. Driftet um aus dem Wasser ragende Steine und Riffs, bietet euren Kontrahenten Paroli. Und nur, wer vorankommt, kann seine Feinde dank Kanonenkugeln die nasse Seite des Lebens näher bringen. Apropos näher bringen: Spieler, welche der (in Sachen Grammatik und Rechtschreibung nicht immer korrekten) englischen oder französischen Sprache nicht mächtig sind, könnten da so ihre Probleme haben, da diese die einzigen beiden auswählbaren sind. Da bringt es nichts, dass die Einführung sowohl schriftlich, als auch spielerisch – direkt ins kalte Wasser – erfolgt.

Affiger Singleplayer, affenstarker Multiplayer?

Als einziges menschliches Wesen möchtet ihr nicht in See stechen: die künstliche Intelligenz ist geprägt von künstlicher Idiotie, welche sich gerne mal für einige Momente gar nicht bewegt, um im nächsten Moment dann selbst gegen Inseln zu düsen, sich somit ungewöhnlicher Raffinesse mühelos selbst zerstört. Sucht euch also, sofern vorhanden, bis zu drei Freunde und stürzt euch mit diesen in drei verfügbaren Spielmodi mit Wii-Fernbedienung bewaffnet ins blaue Nass: Ein Deathmatch-Modus darf selbstverständlich nicht fehlen, mit „Jolly Roger“ ist eine Art Capture the Flag-Modus integriert und im Bananen-Modus gilt es, Bananen zu sammeln, die bei einem eurer unfreiwilligen Bade im Wasser jedoch schnell wieder verloren sind. Möchtet ihr nun auch mal euer Wii U-GamePad nützlich machen, wählt ihr euch in den Seekönig-Modus, welcher sogar mit bis zu fünf Spielern spielbar ist. Besonderheit ist, dass der Seekönig am GamePad das laufende Spiel beeinflusst und bestimmten Spielern Powerups schenken oder gar die Windrichtung ändern kann. Die anderen vier Spieler wissen jedoch nicht, ob ihr Gegenüber unterstützt wird, was eine frische Idee ist und zusätzlichen Spielspaß einbringen kann. Der Seekönig versucht durch seine Taten selbst Punkte einzufahren, indem er durch vorgelegte Ziele beispielsweise Spieler 1 zum Sieg verhilft, was ihn aufwertet. Da haben wir die GamePad-Implementierung! Sie ist nicht erstaunlich gut, aber erstauntlich gut durchdacht.

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