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Testbericht: Ghost Recon Wildlands

Im wunderschönen Bolivien von Ghost Recon Wildlands mag der allmächtige Drogenbaron El Sueño zwar dank seiner Propagandamaschine als Wohltäter, der Schulen und Krankenhäuser baut, erscheinen, entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als skrupelloser Geschäftsmann, der das Land mit seinen Gefolgsmännern in eine gigantische Drogenfabrik verwandelt hat.

Der Staat und dessen Militärapparat kneifen geflissentlich die Augen zu, sodass es an euch ist, die wenigen verblieben Rebellen zu unterstützen, um nach und nach  in Ubisofts Open-World-Taktikshooter Ghost Recon Wildlands die über 20 Provinzen zu befreien und mit einem vierköpfigen Elitetrupp die Kokainproduktion und dem Vertrieb in die USA ein Ende zu bereiten. Denn um an El Sueño heranzukommen, muss man zunächst seine insgesamt 26 Gefolgsmänner ausschalten.

Ghost Recon Wildlands besticht durch dynamischen Tageszeitenwechsel

Ghost Recon Wildlands – Erst die Arbeit…

Doch es liegt viel Arbeit vor einem, denn Bolivien ist riesengroß. Macht und Einfluss der sogenannten Bouchons müssen zunächst in jedem Gebiet durch eine Handvoll Haupt- und Nebenaufträge gebrochen werden. Wie ihr dabei vorgeht um Santa-Blanca-Anführer das Handwerk zu legen überlässt der taktische Third-Person-Shooter dem Spieler.

Die Ubisoft Open-World-Formel hat nun auch einen Veteranen unter den Spieleserien erreicht. In den fünf Jahren Entwicklungszeit haben die Entwickler nun aber laut eigenen Aussagen den größten Open-World-Spielplatz der Firmengeschichte geschaffen und ihre Erfolgsformel variiert. Hier gibt es keine Plattformen oder ähnliches mit denen man den Bereich der aktuellen Region aufdecken muss sondern theoretisch ist das ganze Land von Anfang an frei erkundbar.

Und tatsächlich beeindruckt die Weitläufigkeit und das schiere Ausmaß der vorliegenden Interpretation Boliviens, welche nicht weniger als elf verschiedene Klimazonen umfasst. Dazu sieht das Ganze auch noch äußerst schick aus wenn man beispielsweise mit dem Helikopter oder Flugzeug über die terrassenförmig in den Berg gehauenen Felder und kleinen Dörfer fliegt und sieht, wie sich das Sonnenlicht durch die Wolken bricht, man sich mit dem Auto über Schikanen schmale Pässe einen Berg hinauf schlängelt oder mit dem Boot gemütlich einen Fluß entlang schippert und am Horizont die rot glühende Sonne untergehen sieht.

Angesichts all dieser Naturschönheiten, die dank dynamischer Wettereffekte und Tageszeitenwechsel immer wieder aufs Neue begeistern, passiert es schon mal das man einfach nur über die Detailverliebt zum Leben erweckte Landschaft erkundet. Dabei ist man in dem südamerikanischen Land nicht als Urlauber.

In manchen Missionen müssen Konvois gestoppt werden

 


Hilfe von und für Rebellen

In der Rolle der Elite-Kämpfer Nomad hat man die Aufgabe das zum Narco-Staat umfunktionierte Land von der Schreckensherrschaft des Drogenkartells zu befreien.

Nur als 4-Mann-Team mit den drei anderen Elitekämpfern, den sogenannten Ghosts, ist diese Aufgabe kaum zu bewältigen. Um das Kartell zu zerschlagen, benötigen man die Hilfe der Rebellen im Land, die sich nicht länger von Santa Blanca unterdrücken lassen. Man muss also nicht nur die engsten Vertrauten des Drogenbossen eliminieren, welche die vier Grundpfeiler des Kartells in den Bereichen Beeinflussung, Produktion, Sicherheit und Schmuggel bilden, sondern man überfällt für den Aufbau und die Unterstützung der Rebellion auch Kartell-Unterschlüpfe und -Konvois, um Kraftstoff, Verpflegung, Medikamente und Ausrüstung zu beschaffen. Wo sich diese aufhalten, muss allerdings erst in Erfahrung gebracht werden. Die entsprechenden Informationen darüber sind natürlich nicht gerade leicht zu beschaffen.

Die Fernsicht ist atemberaubend

Die absolute Freiheit

Man entscheidet sich in Ghost Recon: Wildlands von Beginn an komplett frei, welchen Geschäftszweig welches Unterbosse man als erstes ausräuchert. Unterbindet man dass das irre Folter-Ärztepärchen Verhöre und Einschüchterungen aus Gefangenen herausquetscht oder zerstört man die Schmuggel-Abteilung, die per Flugzeug oder sogar in U-Booten Kokain in die USA bringen? Die Wahl liegt ganz beim Spieler in welcher Region man in welcher Reihenfolge nach dem Rechten sieht.

Fernab der Story-Missionen gibt es genretypisch zudem reichlich zu sammeln und zu entdecken, allen voran neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände sowie Rohstoffe und andere Materialien zur Stärkung der Rebellen. Beispielsweise müssen Hubschrauber und Flugzeuge gestohlen, Hilfsgüter geliefert, Konvois gestoppt, Einrichtungen verteidigt und wichtige Ressourcen zur späteren Abholung durch die Rebellen per GPS markiert werden. Die Rebellen danken es ihrerseits mit per Taktikbefehl abrufbarer Hilfe in Form von Mörserattacken, dem Auskundschaften von feindlichen Gebieten, Fahrzeugen oder Unterstützung im bewaffneten Kampf.

Basen können  lautlos infiltriert oder offen mit der Brechstange erobert werden
Die gesammelten Rohstoffe erfüllen darüber hinaus einen weiteren, wichtigen Zweck: Sie werden benötigt um sowohl die eigenen Fertigkeiten als auch die der KI-Kameraden zu verbessern. Auch die eingesetzten Gadgets können erweitert werden. Die Drohne wird beispielsweise mit mehr Akkulaufzeit und größerer Reichweite verbessert oder bekommt Ablenkungsstörsender. Wie schon bei der Charaktererstellung und dem Waffen-Tuning wird auch hier Individualisierung großgeschrieben und man kann die Ausrüstung ganz auf den eigenen Spielstil spezialisieren.


Ein Ziel, viele Wege

Die Spielwelt erkundet man entweder zu Fuß oder mit  60 verschiedenen Fahrzeugen – vom Motocross-Bike über Sportwagen bis hin zu Radpanzer sowie Hubschraubern und Flugzeugen.

Diese stehen überall in der Landschaft oder werden auch mal gewaltsam von einem unbedarften Bewohner entliehen. Überall in der Welt gibt es zudem Schnellreise-Punkte, die automatisch zur Verfügung stehen sobald sie in Sichtweite sind – gesperrt sind sie dann nur innerhalb eines Kampfes. Grenzen setzen euch dabei lediglich die unterschiedlichen Sicherheitsvorkehrungen in den Gebieten. Je weiter man sich vom Startgebiet entfernt, umso strenger ist die Bewachung. Und umso besser sind die Schergen des Kartells ausgerüstet. Die Steuerung der Vehikel variiert dabei zwischen den arcadelastigen Autos und den sehr störrischen Fluggeräten die nur mit viel Mühe zu bändigen sind und dringend von Ubisoft nachgepatcht werden sollten.

 

Zur Fortbewegung stehen viele verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung


Große Aufgabenvielfalt

Für die erfolgreiche Bewältigung der Missionen in Ghost Recon: Wildlands gibt es eine große Vielfalt. Einige der Unterschlüpfe muss man gänzlich unentdeckt infiltrieren damit das Kartell keinen Verdacht schöpft welche geheimen Informationen man sich angeeignet habt. Auch gehören Verfolgungsjagden mit dem Auto genauso dazu wie das Aufhalten bewaffneter Konvois oder die Entführung von Mitgliedern der Drogenorganisation.

In anderen Situationen dringt man in Camps ein und verhört die kleinen Fische oder sorgt dafür, dass man sie für Verräter hält. Teilweise nähert man sich dem eigentlichen Ziel auch indem man die Vertrauten der Person, beispielsweise Leibwächter oder einen Drogenkoch observiert, damit er einen zur Zielperson führt. Manchmal reicht es auch Produktionsstätten auszuräuchern oder im Haus des Lagerleiters heimlich Wanzen zu platzieren um wichtige Informationen zu erhalten.

Nur wenn ihr genügend Unterbosse neutralisiert schwächt man das Santa Blanca Kartell ausreichend um zu den höheren Bossen und schließlich El Sueño zu gelangen.
Ähnlich umfangreich wie die Vielfalt an Missionstypen sind auch die Freiheiten, die bei der Vorgehensweise zur Verfügung stehen. Denn ob man sich zu Fuß dem Missionsgebiet nähert indem man sich durch das Dickicht schleicht, nachts im Schutz der Dunkelheit mit dem Hubschrauber dem Missionsziel nähert und lautlos per Fallschirmsprung direkt ins Feindgebiet eindringt oder man mittels auf einem Jeep montiertem Stand-MG den Sturmangriff auf das Eingangstor des Camps versucht bleibt komplett dem Spieler überlassen.

Bei den Schußwechseln gibt es ein rudimentäres Deckungssystem
Man sollte dabei aber jederzeit im Hinterkopf behalten das entdeckt zu werden aber in jedem Fall ein Risiko darstellt denn allzu viele Treffer halten Nomad und seine Mitstreiter nicht aus. Innerhalb einer laufenden Mission kann man zudem nur einmal wiederbelebt werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass im Falle einer Entdeckung Alarm geschlagen wird. Anfangs rücken lediglich neue Wachen im Auto an. In späteren Gebieten kommen sie auch per Helikopter aus der Luft oder decken euch mit Mörserfeuer ein. Außerdem sind die Gegner in den schwierigeren Gebieten nicht mit einem läppischen Sturmgewehr ausgestattet, sondern eröffnen mit Scharfschützengewehr oder schwerem MG das Feuer auf die Ghosts.

Hierbei gibt es den bisher größten Kritikpunkt des Spiels: Die KI Gegner sind mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet. Wenn man mehrere hundert Meter in Deckung mit einem schallgedämpften Scharfschützengewehr auf einen Gegner schießt und diesen nicht trifft oder nur verwundet, wissen alle Feinde im Umkreis sofort auf den Meter genau wo man sich befindet, rennen auf diese Position zu und nehmen sie unter Beschuss.

Selbst Gegner die nach dem Schusswechsel als Verstärkung mit dem Auto anrücken wissen unerklärlicherweise ganz genau wo man ganz am Anfang des Angriffs war. Auch das die KI-Gegner die Leichen der anderen NPCs sehen können und daraufhin alarmiert werden, diese aber für den Spieler nicht sichtbar sind weil sie nach kurzer Zeit verschwinden verbessert den Fluss des Spieles nicht.
Mit viel Geduld und Durchhaltevermögen kann man sich aber diesen Widrigkeiten des Spiels anpassen. Das A und O ist deshalb am Anfang jeder Mission die Umgebung auszukundschaften und sich daraufhin einen genauen Taktikplan zu überlegen.

Die Landschaft Boliviens ist stimmungsvoll eingefangen

Mit Drohne und Fernglas

Um vor dem eigentlichen Angriff die Situation zu prüfen verfügt man über verschiedene Hightech-Tools. Aus grösserer Entfernung markiert man mittels Fernglas oder Drohne die Gegner oder koordinieren einen Simultanschuss: Sobald eure Truppmitglieder die Feinde in Schussposition haben, drücken sie parallel auf den Abzug. Beobachtet also keine andere Wache diesen Abschuss, ist man auf der sicheren Seite und hat mehrere Kartellmitglieder auf einmal erledigt.
Ähnlich wie viele anderen Fähigkeiten kann man die Simultan-Schussfunktion über das Charaktermenü verbessern. Ist es zunächst nur möglich ein Ziel auf einmal markieren und die anschließende Cooldown-Zeit zum erneuten Einsatz lange abgewartet werden, erledigt man später bis zu drei Feinde unabhängig von deren Widerstandskraft auf einen Streich. Fernglas und Drohne sind dabei aber nie übermächtige Werkzeuge, denn die Gegner verfügen später auch über Störanlagen. Wollt man die Drohne dort einsetzen, muß man besagte Anlage im Zielgebiet zunächst manuell deaktivieren.


Intelligente Mitspieler – Rookie KI

Man kann Ghost Recon: Wildlands sowohl allein mit drei KI-Begleitern als auch im Online-Coop-Modus mit bis zu drei Freunden spielen. Der Coop-Modus bietet dabei noch mehr taktische Optionen, da sich alle Beteiligten wirklich frei durch die Welt bewegen können.

Während einer beispielsweise in Scharfschützenposition geht und die Lage für die anderen sichtet – entdeckte Wachen werden für alle markiert – rücken die anderen koordiniert aus völlig unterschiedlichen Richtungen vor. Hier entfaltet das Spiel sein volles Potential und zeigt welche taktischen Raffinessen möglich sind.
Ein großer Schnitzer hierbei ist das Markieren der Ressourcen nach Beendigung einer Mission, da jeder Spieler des Teams dieses einzeln für sich erledigen muss:

Entweder alle Teammitglieder stehen in einer lächerlichen Polonaise vor jedem zu markierenden Objekt Schlange oder alle laufen wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen durch das Areal, weil jeder sich alle Objekte selbst suchen muss, da auch von Teammitgliedern gefundene den anderen nicht auf der Minimap angezeigt werden.

Die Spielwelt ist lebendig mit NPCs bevölkert

Im Solo-Modus kann man sich dafür alle Zeit der Welt für die Missionen nehmen ohne auf die Geduld der Mitspieler angewiesen zu sein. Die vier KI-Kameraden sind aber nur bedingt eine Bereicherung und haben ähnlich wie die computergesteuerten Rebellen eher eine Statistenrolle. Selbst wenn ein angreifender Gegner nur zwei Meter entfernt ist, geht keinerlei Initiative von den anderen Ghosts aus und sie schauen seelenruhig zu wie man ins Sperrfeuer genommen oder sogar erschossen wird. Eine echte, intelligente Hilfe ist etwas anderes. Die Möglichen Squad-Befehle  „neu formieren“, „vorrücken“, „Angreifen“ oder „Position halten“ helfen dabei auch nur bedingt. Einzig das Wiederbeleben beherrschen die Teammitglieder zuverlässig.

Eine vertane Chance ist auch, dass unsere Weggefährten keine Fahr- oder Flugzeuge steuern können und man Missionsziele selbst per Bordkanone ins Visier nehmen kann. Besonders beim Stoppen von Konvois wäre das eine enorme Erleichterung. Eine Wegplanung auf der Karte mit Blickrichtung oder das Aufteilen des Squads wie von früheren Teilen ist diesmal nicht möglich. Das alles bedeutet jedoch nicht dass man alleine keinen Spaß in Boliven haben könnte, der Schwerpunkt des Spiels liegt aber auf jeden Fall im Coop-Modus mit menschlichen Mitspielern.
Unverständlich ist auch dass es keinerlei PvP-Modi gibt. Dieser müsste gar nicht wie bei The Division zwingend auf der normalen Karte integriert sein, es hätte ausgereicht ein paar Areale der Kampagnenmap zu isolieren und diese als Multiplayerkarten separat spielen zu können. Besonders der in früheren Teilen einmalige „Belagerungs“-Modus wird schmerzlich vermisst. Da es aktuell keinerlei taktische Militärshooter als kompetitiven Titel gibt, hätte man die hungernde Fangemeinde somit ideal bedienen können.


Fazit: 

Für mich als Ghost Recon Veteran der ersten Stunde, für den die Serie schon seit Teil eins auf der ersten Xbox zu seinen Lieblingsspielen zählt, gehörte Ghost Recon Wildlands zu den am meisten erwartenden Releases des Jahres. Die Umstellung auf das Open World System hat die Serie gut überstanden. Das Gefühl der kleinen Elitetruppe, die es im geheimen mit einem vermeintlich übermächtigen Gegner aufnimmt stellt sich von Beginn an ein.

Das riesige Areal mit seinen endlosen Freiheiten im Kampf der Ghosts gegen das bolivianische Drogenkartell Santa Blanca bietet einen atemberaubenden Rahmen. Die leichten RPG-Elemente zum Aufleveln des eigenen Charakters und das Looten von neuen Waffen und Zubehör motivieren von Anfang an.

Zwar lässt die fantastische Landschaftsgrafik mit seiner Vielzahl liebevoller Details einen sofort in die Spielwelt eintauchen, die Gesichtsanimationen bleiben hinter diesem Standard aber leider etwas zurück. Hinzu kommt die große Vielfalt an Missionstypen: Transporte ausrauben, Kartell-Unterschlüpfe ausräuchern, Server lahmlegen, Gefangene befreien oder Drogen vernichten sind nur ein Teil unserer Aufgaben. Dabei hat man auch noch zahlreiche taktischen Optionen wie man sein Ziel erreicht:. Kundschaften man die Gegend zunächst mit Drohne oder Fernglas aus um die Gegner zu markieren? Greift unser Trupp aus der Luft oder dem vermeintlich sicheren Wasserweg aus an? Plant man die Aktion Nachts und erschwert dem Feind die Sicht, indem wir vorher den Strom für die Suchscheinwerfer im Lager abschalten?

All das legt den Grundstein für ein fantastisches Spielerlebnis, das bei dem aktuellen Stand aber leider an allzu vielen kleinen Problemen krankt. Zum Beispiel ist die KI der eigenen Fraktion teilweise nicht existent, wohingegen die Gegner mit Röntgenblick und zielsuchender Munition ausgestattet zu sein scheinen. Die Steuerung der Vehikel ist sehr durchwachsen. Die Bullet Speed/Drop-Rate beim Scharfschützengewehr fast schon comichaft. Insgesamt wurden Ubisoft bis jetzt 62 Verbesserungsvorschläge und 90 bekannte Bugs mitgeteilt.

Sollte sich auch nur ein Teil zu Herzen genommen werden kann man zu der Wertung locker noch die verdienten 1-1 ½ Punkte hinzuaddieren. Sollten einem die Kinderkrankheiten nichts ausmachen und man einfach einen taktischen Shooter suchen um zusammen mit Kumpels zu zocken kann jetzt schon zugegriffen werden.


Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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