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Testbericht: Advance Wars

Wenn es um die beliebtesten und besten rundenbasierte Strategiespiele geht, dann wird ein Game immer genannt: Advance Wars! Welch ein Glück, dass Nintendo nun dieses Spiel dank der GameBoy Advance Virtual Console Integration nun auch auf die Wii U gebracht hat. Denn allen Lobhudeleien vorweg, dieses Spiel ist granatenstark!

Auf ins Gefecht!

Bevor man allerdings so richtig ins Kriegsgeschehen eintauchen kann, wird man zunächst einmal vor einem Tutorial gesetzt. Hier werden einem im Schnelldurchlauf alle wichtigen Informationen auf spielerische Art und Weise beigebracht. Und dann kann es auch schon losgehen.

Advance Wars Gefecht

Advance Wars und Fire Emblem haben nicht nur den Entwickler, sondern auch das rundenbasierte Gameplay als Gemeinsamkeit. So muss man also zunächst alle seine Züge mit den eigenen Einheiten ausführen (bewegen, angreifen, warten etc.) ehe der Gegner an der Reihe ist. Gewonnen hat derjenige, der als erstes alle gegnerischen Einheiten vernichtet, oder das Hauptquartier des Feindes eingenommen hat.

Im Spiel selbst habt ihr die Auswahl zwischen 18 verschiedenen Einheiten, die alle verschiedene Eigenschaften haben. Diese kann man allerdings mit einem Druck auf den R-Knopf jederzeit einsehen.

Bei den verschiedenen Einheiten selbst gilt das bekannte „Schere, Stein, Papier“-Prinzip.

Hierzu ein kleines Beispiel:

Infanteristen sind hervorragend dazu geeignet, um Städte einzunehmen. Wenn nun allerdings ein gegnerischer Panzer vorbeirollt, sieht es für die Infanteristen schon relativ schlecht aus. Um diese nun zu unterstützen wäre es hilfreich, einen Bomber parat zu haben, um die Panzer wieder aus dem Weg zu räumen. Allerdings hat man ein Problem, wenn man auf einmal bemerkt, dass der Gegner noch eine Flakstellung in der Nähe hat und die Bomber mit einem Angriff wieder vom Himmel holt.

Advance Wars Schlachtfeld

So muss man also ständig gut austarieren, welche Einheiten man bauen und vor allem positionieren soll! Einen weiteren strategischen Kniff bekommt das Game auch durch das Umfeld. So muss sollte man stets einige Städte im eigenen Besitz haben, bzw. erobern damit stets die Kriegskasse gut gefüllt ist, um neue Einheiten kaufen zu können. Bodentruppen bewegen sich unterschiedlich schnell, je nachdem, ob sie sich auf einem offenem Feld oder im Gebirge aufhalten. Und Fahrzeuge aller Art verbrauchen Benzin und Munition. Geht also der teuren Bomber-Einheit der Sprit aus, stürzt sie einfach ab oder der strategisch gut positionierte Panzer kann sich aufgrund Munitionsmangels nicht weiter verteidigen und die mühsam erkämpfte Basis fällt an den Gegner!

Die Umsetzunggold-9

Auch hier ist die Portierung auf der Wii U sehr gelungen! Besonders schön ist es, nun das gesamte Schlachtfeld auf seinem Fernseher zu sehen um so jeden einzelnen Zug weise im Vorfeld planen zu können. Im Grafikbereich darf man natürlich bei diesem Spiel keine hohen Ansprüche haben, denn Advance Wars brilliert durch einen minimalistischen Look, der allerdings passender nicht hätte sein können. Trotzdem sehen die Animationen der Einheiten und Fahrzeuge, sowie die kleinen Kampfanimationen auch auf der Wii U gut aus.


Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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