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Testbericht: Abyss

Als ich zum ersten mal was vom Game Abyss hörte, assoziierte ich dieses Game nicht aus Zufall direkt mit James Camerons Film „The Abyss“. Denn auch in dem Spiel von der kleinen Entwicklerschmiede EnjoyUp Games aus Barcelona geht es hinab auf den tiefen Meeresboden. Was sich aber genau hinter dem Spiel versteckt, das erfahrt ihr hier in unserem Test.

„Somewhere beyond the sea….“

Wir schreiben das Jahr 3024, alle natürlichen Ressourcen der Erde sind so gut wie verbraucht und auch die Menschheit ist stark vom Aussterben bedroht. Kurz gesagt, es wird dringend neue Energie benötigt, um den Fortbestand der menschlichen Rasse gewährleisten zu können. Hierzu hat man den „Nep2No“, einen biomechanischer Roboter erfunden. Mit ihm soll man in den Untiefen der Ozeane nach dem so genannten „Gaja“ suchen, einer neuen Energiequelle in Form von leuchtenden Steinen.

Abyss 6

Eure Aufgabe besteht nun darin, diesen kleinen Unterwasseroboter möglichst vorsichtig durchs Wasser zu steuern und innerhalb der zwölf Level die jeweils sechs Gaia-Steine einzusammeln und zum Levelausgang zu bugsieren.

„Lieber langsam und ruhig als schnell und hastig!“

Auch wenn die ersten Levels einfach erscheinen, wird es mit der Zeit immer schwieriger und man muss sich sehr gut konzentrieren, um den „Nep2No“ unbeschadet durchs Meer zu manövrieren. Denn die Gaja-Steine sind allesamt in ziemlich kleinen Ecken versteckt, sodass man sehr gut bei der Tauchfahrt darauf achten muss nirgendwo anzuecken. Eine einzelne Kollision hält der kleine einäugige Roboter zwar aus, kollidiert man aber mehrmals kurz hintereinander, ist es vorbei mit der Unterwasserfahrt und man darf wieder von vorne beginnen.

Abyss 3

Am Anfang des Spiels muss man nur darauf achten, dass man nicht mit der direkten Umgebung zusammenstößt, später kommen aber noch sich bewegende Stacheln und Blöcke hinzu, welche einem dann das Leben noch um einiges schwerer machen können.

Denn auch mit der Steuerung muss man sich erst einmal zurechtfinden. Wer schon einmal Asteroids gespielt hat, kann sich sicher grob vorstellen was einen hier erwartet. Mit dem Steuerkreuz lenkt man, mit allen anderen Tasten sorgt man für den Schub. Da es keine Bremse gibt, muss man entweder sehr vorsichtig mit dem Schub umgehen oder stets geschickt gegenlenken, um nicht den kleinen Roboter zu verschrotten.

„Leider ziemlich kurz“

Auch wenn man leider ziemlich schnell mit dem Spiel durch ist, kann es auf jeden Fall in audiovisueller Hinsicht vollkommen überzeugen. Natürlich ist das Spiel keine Grafikgranate, transportiert aber die ruhige, entspannende, aber auch bedrückende Atmosphäre in den Tiefen des Meeres unglaublich gut. Dazu trägt nicht zuletzt auch die wunderbare Musikuntermalung bei. Man kann schon fast sagen, dass ein winziger Hauch eines „Journey“ zu spüren ist.

Abyss 5

Hat man alle Missionen durchgespielt, wird ein weiterer Modus freigeschaltet. Im „Dark-Mode“ erwarten euch acht weitere Level, die nicht nur noch düsterer sind als die Level zuvor, sondern hier muss man auch Schalter aktivieren oder auch herunterstürzenden Steinbrocken ausweichen. Zudem muss man nun acht Gaia Steine pro Level einzusammeln.

Hat man auch dies abgeschlossen, steht einem noch ein Time Trial und ein Multiplayer-Modus zur Verfügung. In letzterem geht es um ein kleines Wettrennen, wer als erster das Ziel erreicht. Spieler Eins spielt über das Gamepad, während Spieler zwei mit der Wiimote sein Boot am TV Bildschirm steuert.


Vielen Dank an EnjoyUp Games für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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