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Resident Evil Special: Top 5 Endbosse

Erst seit ein paar Tagen steht Resident Evil 7  in den Ladenregalen. Unseren Testbericht findet ihr übrigens hier. Im Nachhinein habe ich mir Gedanken gemacht, was für mich eigentlich Resident Evil ausmacht. Klar, die Rätsel sind schon eines der wichtigsten Spielelemente, ebenso die Atmosphäre. Was für mich aber auch eine große Rolle spielt sind die Bosskämpfe in den einzelnen Teilen. Folglich möchte ich euch an meiner Top 5 der bösen Buben aus der Resident Evil-Reihe teilhaben lassen.


Platz 5: Jack Baker

Jack Baker
Jack Baker war immer für einen flotten Spruch zu haben.

Gott ist der Typ nervig und doch hat er einen gewissen Sinn für Humor. Das Oberhaupt der Baker-Familie hängt euch im neuesten Ableger der Serie  das ein oder andere Mal im Nacken. Mit dummen, aber witzigen Kommentaren lässt er sich gehen und hat keine Scheu, euch das ein oder andere Körperteil abzunehmen, sobald er euch in seine Hände bekommt. Ich will aufgrund von Spoilern nicht viel zu dem Kampf sagen, ich zitiere aber einfach mal Jack Baker: „Jetzt wirds Groovy!“.

Jack Baker ist ein Antagonist mit Persönlichkeit, das gefällt mir. Außerdem hat er den technischen Verstand, sodass er glatt bei Dead Rising mitmachen könnte oder der Lehrling von MacGyver sein könnte.


Platz 4: It (U-3)

U-3
Die Mischung aus Insekt, Mensch und Reptil war ein Anblick den man nicht so schnell vergisst.

Dieses ekelhafte Mensch-Reptil-Insekt aus dem vierten Teil der Reihe ging mir schon ganz schön auf den Zeiger. Erst muss man in einzelnen Containerabschnitten Schalter betätigen, danach unter Zeitdruck zum Ausgang kommen. Die Krönung setzt U-3 drauf, welcher immer wieder von der Decke baumelt und einem mit seinem Insektenkörper die Tour vermiesen will.

Nachfolgend auf die paar Containerabschnitte erwartet einen der richtige Kampf gegen dieses Ungetüm. Die Kampfebene beschränkt sich dabei auf einen Durchgang mit zwei Schaltern um Tore herunterzulassen und einer Klippe, wo man im Kreis um einen nach oben ragenden Felsen laufen kann. U-3 nimmt in dieser Phase des Kampfes neue Tricks an. Beispielsweise ist er in der Lage sich einzugraben und von unten heraus anzugreifen, Vorsicht!

U-3 wurde von Osmund Saddler erschaffen und ist eine seiner Biowaffen. Zusätzlich war U-3 auch ein Wirt von dem Plaga-Parasiten.


Platz 3: Nemesis (Tyrantform)

Nemesis
Nemesis hantierte mit allerhand Waffen, darunter auch einer Panzerfaust.

Nemesis ist ein Kultcharakter im Resident Evil-Franchise. Neben seinem Filmauftritt kam er das erste Mal in Resident Evil 3: Nemesis vor. Sowieso liegen meine persönlichen „Top 3“ so nah beieinander, dass Nemesis auch locker hätte auf dem zweiten oder gar ersten Platz sein können. Diese Ehre gebührt aber einem anderen, ähnlichen Vertreter, den euch später näher bringen möchte. Nemesis ist eine intelligenter Form des Tyrants, welcher von Umbrella erschaffen wurde. Er hatte nur das Ziel die Überlebenden von S.T.A.R.S. zu finden und zu töten.

Nemesis war eigentlich in jeder Form ein Zeitgenosse, mit dem man gerne Zeit verbracht hat, NICHT! Ich weiß noch genau, als ich das erste Mal Resident Evil 3 gespielt habe: Ich ging in der Polizeistation umher und plötzlich  „STAAAARS„. Nemesis kam und besser ist es nun die Beine in die Hand zu nehmen. Folglich kam Nemesis immer wieder an bestimmten Stellen und wollte euch an den Kragen. Seinem Griff sollte man stets ausweichen, sonst gab es ein schnelles Gameover.

Richtig aufgetrumpft hat der Kerl dann in seiner finalen Form, wo er sich mit einem Tyrant (T-103 Modell) verbunden hat. Nach seiner Mutation wurde er mit allerhand riesigen Tentakeln ausgestattet und verlor seinen letzten Funken an menschlicher Intelligenz. Außerdem wurde er gegen Schaden resistenter und war in der Lage Gift auf großer Distanz zu schießen.

Meiner Meinung nach ein würdiger Platz 3.


Platz 2: Ustanak

Ustanak gg Jake
Ustanak vs. Jake – ein Kampf auf Leben und Tod.

Ustanak, der serbische Nemesis, bedeutet übersetzt „Revolution“. Er war eine intelligente B.O.W. und konnte zwangsläufig in Resident Evil 6, um genau zu sein in der Jake-Kampagne angetroffen werden.

Ustanak war ähnlich wie Nemesis ein absoluter Nervtöter. Darauf fixiert den Protagonisten der Kampagne Jake Muller (Sohn von Albert Wesker übrigens) zu jagen.  Ustanak war Carla Radames treu ergeben.

Doch was macht Ustanak zu meinem Platz 2? Nun Ustanak kam immer wieder, er war wie Nemesis. Man tötet ihn, im nächsten Kapitel ist er wieder da. Meist hatte er dann ein neues Gadget dabei. Sein rechter Arm war nämlich eine Modifikation und wurde später als Greifhaken etc. benutzt. Doch was ihn über Nemesis stellt, war der finale Kampf zwischen ihm und Jake. Ich nenne es einfach mal Mensch gegen Maschine, ohne Waffen. Auf einem Steg regelten beide das wie Männer und am Ende ging eben nur ein Sieger hervor, ich hoffe, dass das nicht nur bei mir Jake war. Folglich fiel Ustanak in die Lava und nicht mal dann, schafft es der Typ einfach liegen zu bleiben. Wieder kommt Ustanak von den Toten zurück, ein letztes Mal um Jake und Sherry zu trotzen.


Platz 1: Haos

Haos - QTE
Einmal falsch gedrückt, konnte es schnell den Tod bedeuten.

Und auch Platz 1 hat es ein Boss aus Resident Evil 6 bei mir geschafft. So schwach der Teil auch war, die Bosskämpfe haben mir gefallen. Haos ist ebenso serbisch und heißt übersetzt Chaos. Entdeckt wurde die riesige B.O.W. von Chris Redfield und Piers Nivans. Folglich hatte dieser Kampf auch einen der emotionalsten Schicksalsschläge, welche ich in Resident Evil jemals erlebt hatte.

Das Haos-Projekt war die ultimative Bio-Waffe für Neo Umbrella. Chris und Piers trafen im Spiel auf Sherry und Jake. Als sich ihre Wegen trennten begann der Kampf zwischen dem Duo und Haos. Der Kampf begann mit einer Laufsituation, aufgrund der schlechten übersicht und etwas bescheidenen Steuerung, kam es schon hier zum ein oder anderen Todesfall. Im Lauftempo musste man sich beeilen, während Haos hinter einem die Plattformen aus den Angeln schlägt, es gab eine Rutschpassage, wo es auf das Timing ankam. Sobald man diese aber gemeistert hat, war diese Passage des Kampfes kein Problem mehr.

Haos
Ist er nicht hübsch?

Chris und Piers schaffen es in den Fahrstuhl und wieder kam ihnen Haos anschließend in einem großen Raum entgegen. Mit ihren Waffen konnten sie die riesige B.O.W. niederstrecken. Chris und Piers liefen weiter, wieder mussten sie sich in einem großen Haos entgegen stellen und hier werde ich nun aufhören zu schreiben, denn das würde für jenen, der den Kampf noch nicht gespielt hat, alles zu sehr spoilern.

So schwach Resident Evil 6 auch war, der Kampf gegen Haos war mein Highlight und dementsprechend meine Platz 1.

Mich würde interessieren wer euer Lieblingsboss der Reihe war, schreibt dies, wenn ihr wollt doch bitte in die Kommentare.


Fazit:

Ja, man darf mich nun gerne verurteilen. Doch ich muss sagen ich fand den sechsten Teil der Reihe wirklich nicht schlecht. Natürlich war es was anderes und natürlich gab es mehr Action. Doch was die Bosskämpfe angeht, so hat sich Resident Evil von Teil zu Teil gesteigert. Vor allem der Koop hat mir besonders viel Spaß bereitet.

Auch der neueste Teil der Serie bietet den ein oder anderen sehenswerten Bosskampf, welchen ich jetzt nicht in meiner Auflistung habe. Ich hoffe jedenfalls, dass die Reihe uns noch lange erhalten bleibt.

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