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Mass Effect: Erste Infos vom Comic-Con-Panel

Auf einer Podiumsdiskussion zum nächsten Mass-Effect-Teil hat das Team von Bioware erste Details verraten. So wird die Hauptfigur auf jeden Fall ein Mensch sein, wie in den Vorgängern kann man jedoch auch dieses Mal entscheiden, ob man einen männlichen Helden oder eine weibliche Heldin spielen wird. Es ist immer wieder erstaunlich, dass so viele Entwickler außer Ubisoft es offenbar nicht zu schwer finden, auch weibliche Charaktere spielbar zu machen.

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Da der Hauptcharaktere N7-Rüstung trägt, handelt es sich offenbar um einen Soldaten der Menschen-Allianz, der am gleichen Programm teilgenommen hat wie Commander Shepard. Allerdings werden wir definitiv nicht wieder in die Schuhe des Commanders schlüpfen.

Anscheinend wird auch ein Multiplayer-Modus zurückkehren, dieser wurde in Mass Effect 3 zum ersten Mal eingeführt. Davor war Mass Effect ein reines Single-Player-Erlebnis. In Mass Effect 3 wirkte der Multiplayer zunächst aufgesetzt, insbesondere weil Bioware (oder EA…) zumindest anfangs allen Spielern den Modus aufzwingen wollte, da ohne ihn die besten Enden nicht zu erreichen waren. Nachdem sich der Staub jedoch gelegt hat, erwies sich auch der Multiplayer als überraschend solide, denn er ließ uns auch Kroganer, Salarianer oder sogar Volus spielen, was im Single-Player nicht möglich war. Bioware scheinen jedoch insbesondere auf einen kooperativen Mehrspielermodus zu setzen, genauere Details gibt es allerdings noch nicht.

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Außerdem wird der Mako zurückkehren und damit auch das Erkunden von Planeten. Nachdem das störrische Gefährt im ersten Mass Effect durchaus kontrovers von der Fangemeinde aufgenommen wurde und diese bis heute spaltet (ich persönlich bin übrigens absolut auf der Seite von Team Mako), wurden die Planeten-Sektionen aus Teil 2 und 3 leider komplett gestrichen. Auch das sorgte für Unmut, denn statt an Verbesserungen zu arbeiten, gingen Bioware den Weg des geringsten Widerstandes und schnitten kritische Elemente für Mass Effect 2 und 3 lieber komplett, obwohl die Planetenabschnitte sehr atmosphärisch waren, im Spieler den Entdeckergeist weckten und dem gesamten Universum eine bestimmte Größe gaben. Jetzt hat man jedoch beschlossen, wieder zum Mako zurückzukehren und tatsächlich an ihm zu arbeiten. Man will die Steuerung so komfortabel wie möglich machen, darüber hinaus soll es auch möglich sein, den Mako individuell anzupassen. Insbesondere, da man offenbar sehr viel Zeit in diesem Gefährt verbringen wird, soll jeder dem Vehikel auch seinen ganz eigenen Stempel aufdrücken können.

Wann genau das nächste Mass Effect spielen wird, ist noch nicht bekannt. Offenbar soll es jedoch „zu Lebezeiten von Shepard“ stattfinden, wobei das eine sehr vage Aussage ist. Es könnte auch passieren, dass wir auf bekannte Gesichter aus den bisherigen Spielen stoßen.

Ein besonders wichtiger Teil der Mass-Effect-Spiele war auch immer der Soundtrack. Jack Wall und Sam Hulick lieferten uns in allen drei Spielen unvergessliche Stücke, die sich in unseren Gehörgängen eingebrannt haben. Wer für die Soundtracks des kommenden Mass Effects verantwortlich sein wird, steht aktuell noch nicht fest, dafür sei es noch viel zu früh.

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