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Kinect lebt?! Mario trifft Twister im Indie-Plattformer Fru

Erinnert sich noch jemand an Kinect? Das war dieses Gerät mit der Bewegungssteuerung für die Xbox 360 und Xbox One. Das mit dem roten Gummiboot für Kinect Sports. Und der Sprachsteuerung, die zumindest bei Mass Effect 3 und Dead Rising 3 halbwegs gut funktioniert hat.

Trotz gigantischem Potential ist Kinect jedoch nie über den Gimmick-Status hinausgekommen, hat sich nie richtig durchsetzen können. Das liegt insbesondere daran, dass gute und originelle Spiele gefehlt haben. Ein solches erscheint nach zwei Jahren Wartezeit jetzt endlich und ich habe die leise Befürchtung, dass es trotz seiner guten Ideen leider untergehen wird, da Kinect inzwischen einfach keine Rolle mehr spielt.

Die Rede ist von Fru, das bereits vor zwei Jahren auf der E3 vorgestellt wurde und für mich damals schon ein kleines Highlight war. Das sieben-köpfige Entwicklerteam beschreibt das 2014 in Breda mit dem Jury- und Publikumspreis ausgezeichnete Ergebnis der Global Game Jam als eine „Kombination aus Twister und Super Mario“.

Man steuert die Spielfigur mit dem Gamepad und muss sich selbst vor der Kinect-Kamera bewegen, um beispielsweise Plattformen erscheinen zu lassen, auf denen man dann voranschreiten kann. Das ist eine Idee, die ich mir immer für Kinect gewünscht hätte. Am 13. Juli erscheint das Spiel und vielleicht entstaubt ihr eure Kamera dafür dann doch mal wieder. Dieses sympathische und innovative Indie-Projekt hat sich ganz viel Unterstützung verdient, alleine schon dafür dass es das macht, was Microsoft entweder nicht konnte oder nicht wollte.

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