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Homefront-Lizenz wechselt zu Koch Media

Die finanziellen Debakel bei Crytek haben nun erstmals eine direkte Auswirkung auf die kommenden Spiele des deutschen Entwicklerteams. Nach dem Wechsel des Projektleiters Hasit Zala von Crytek UK zum deutsch-britischen Entwicklerstudio „Deep Silver Dambuster“ wandert nun auch die Homefront-Lizenz zur Videospiele-Sektion von Koch Media.

Demnach hat der Münchner Publisher nun die Rechte an „Homefront the Revolution“ gegen eine Abfindung in unbekannter Höhe erworben. „Dambuster“ wurde erst vor kurzem in Nottingham neu gegründet, dort, wo auch Crytek UK seinen Sitz hat. Wie es mit dem englischen Studio der Yerli-Brüder weitergeht ist bislang unsicher. Wenn man aufbrodelnden Gerüchten glaubt, hat bereits die komplette Chef- und Kreativetage das Studio nach monatelang ausbleibenden Zahlungen verlassen.

„Wir glauben fest in das Potential von Homefront: The Revolution. Wir sind begeistert darüber, eine neue großartige IP im Deep Silver-Universum begrüßen zu dürfen“, so Deep Silvers-Geschäftsführer Klemens Kundratitz.

Weitere Einzelheiten über den Deal wurden nicht bekannt.

Homefront: The Revolution hat seit seiner Ankündigung im Jahr 2011 zahlreiche Hürden nehmen müssen. 2011 schloss THQ das ursprüngliche Entwicklerstudio „Kaos“ in New York, versicherten aber nur kurz vor dem Bankrott, dass das Projekt weiter entwickelt werden würde. Nach der Insolvenz erwarb Crytek das Material für eine bisher unbekannte Summe, die in einigen Kreisen auf etwa 500.000 US-$ geschätzt wird. Im Juni kündigte Crytek die Neukonzipierung des Spiels mit einem Trailer an, kurz darauf hörte man zahlreiche Nachrichten über finanzielle Probleme und unbezahlte Löhne, vor allem im Zusammenhang mit Crytek UK.

Crytek selbst versichert aber weiterhin, finanzielle Sicherheiten für die Zukunft bereitzuhalten.


 

Quelle: CVG.com

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