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Hardwaretest: snakebyte Python 7500R True 7.1 Headset

Ein 23 mal 28 mal 11 Zentimeter großer Karton kommt mit der Post an. Das ist für ein Testmuster direkt schon einmal ungewöhnlich, sonst fallen diese doch ein wenig kleiner aus – wenn sie denn nicht gleich als Download „verschickt“ werden. Doch in diesem Fall handelte es sich um Hard- statt Software, da ist der digitale Versand doch eher schwierig, zumal wir das Beamen auch im Zurück-in-die-Zukunft-Jahr 2015 noch immer nicht erfunden haben.

Ein Headset wartete darauf, fachgerecht seziert zu werden, sondern nicht irgendeines, sondern das „snakebyte Python 7500R True 7.1 Headset“ – beeindruckender Adelstitel. Nach dem Download des Treibers war das Gerät auch schnell in Betrieb gebracht (das Mikrofon wollte erst noch angeschraubt werden), es muss lediglich an einen USB-Port angeschlossen werden. Allerdings galt es zunächst einmal das richtige „Timing“ bei der per Touch gesteuerten Fernbedienung herauszufinden, denn man muss den Finger eine kleine Weile auf dem Anschaltknopf lassen, damit dieser reagiert. Hat man diese kleine Hürde überschritten und sich mit der Bedienung vertraut gemacht, geht diese wortwörtlich ganz einfach von der Hand. Insbesondere das Regulieren der Lautstärke ist angenehm einfach und per Fingertipp kann auch mal schnell das Mikrofon stumm geschaltet werden.

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Per Touchsteuerung lässt sich mit einem Fingertipp alles schnell einstellen.

Gewöhnungsbedürftig war für mich insbesondere das Gewicht. Sofern meine Küchenwaage mich nicht belügt (ja, ich hab’s tatsächlich nachgewogen) sind es stolze 300 Gramm. Vorher hatte ich meistens nur Ohrstecker oder kleine Headsets benutzt, da ist das 7500r doch von einem anderen Kaliber. Anfangs empfand ich das zusätzliche Gewicht sogar als relativ anstrengend, meinem Nacken gefiel das nicht so ganz. Mittlerweile ist er aber wohl trainiert genug und trägt die zusätzliche Last ohne Murren.

snakebyte steht natürlich für eine hohe Qualität, was nicht nur auf die Verarbeitung, sondern auch auf das „Hörerlebnis“ zutrifft. Ob beim Zocken, beim Musik hören oder beim Skypen – stets ist der Ton klar und ohne blecherne oder „rangsende“ Einschränkungen. Und dank des 7.1-Surround-Systems wirkt es auch noch, als sei man mittendrin im Geschehen. Auch bei längeren Sessions ist der Tragekomfort des Headsets stets gegeben, denn die Polster um die Ohrmuscheln sind angenehm weich, darüber hinaus kann der ebenfalls gepolsterte Bügel auch je nach Kopfgröße eingestellt werden.

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Dank der Polsterung kann man ruhig auch mal stundenlang „looten und leveln“, ohne dass es unangenehm wird.

gzg-medailleZugegeben, dass Mikrofon kann man manchmal ein wenig stören, wenn man es gerade mal nicht braucht, um endlich Knights of the Old Republic II nachzuholen, aber das kann genauso gut ein rein subjektives Empfinden sein, weshalb ich es an dieser Stelle gar nicht groß kritisieren möchte. Notfalls kann es immer noch ein wenig zur Seite geklappt werden. Mit der Sound-Aufnahme per Audacity war ich nicht ganz so zufrieden, denn es schleicht sich ein konstantes Rauschen in die jeweilige Spur ein, aber da das ein Spezialfall ist, der die meisten von euch nicht betreffen dürfte, möchte ich auch dieses kleine Detail nicht überbewerten.


Vielen Dank an snakebyte für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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