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Hands On: Luigi’s Mansion 2

Marios Bruder Luigi stellt sich nur selten ins Rampenlicht. Dabei hat er auf dem GameCube bereits bewiesen, dass er es durchaus drauf hat. Er gewann eine von Geistern besetzte Villa, die er in bester Ghostbusters Manier aufräumt. Mit einer Taschenlampe und dem Staubsauger Schreckweg 08/16 bewaffnet, ging es seinerzeit den Geistern an den Kragen. Dieses Abenteuer muss sich herumgesprochen haben, denn in Luigi’s Mansion 2 wird der Klempner in verschiedene Villen geschickt, um genau das zu tun, was er scheinbar am besten kann: Den Geistern zeigen wo es lang geht.

Professor I. Gidd steht dem Klempner Bruder erneut zur Seite, während der Spieler ein weiteres Mal die Kontrolle über den grünen Angsthasen übernimmt. So klappert Luigi Villa für Villa ab, um sie von den gruseligen Gesellen zu befreien. Man selbst sieht das Geschehen stets aus einer fixen Kameraperspektive. Das bedeutet keine großartigen Kameraschwenks, keine ausgefallenen Perspektiven, dafür stets der beste Überblick in den einzelnen Räumen der Herrenhäuser. Man beginnt das Abenteuer im Vorgarten. Hier kann man sich einmal mit der Steuerung vertraut machen, die Kenner des Erstlings erst einmal umdenken lassen wird. Da auf dem 3DS ein zweiter Analogstick fehlt, musste sich Nintendo etwas einfallen lassen, wie man auf dem Handheld passend die Geister anleuchtet und dann einsaugt. Luigi hält die Taschenlampe in die Richtung, in welche man im Moment läuft. Um auf und ab zu leuchten, um beispielsweise höher schwebende Geister zu erschrecken, werden schon einmal zwei, der vier Aktionstasten belegt. Doch bereits nach wenigen Minuten Spielzeit ist man dann bereit, es den Geistern zu zeigen.

Man wagt einen ersten Schritt in die Villa. Stille. Man versucht die Türen des Anwesens zu öffnen, hat man die Richtige erwischt, geht es in den nächsten Raum. Eine Werkstatt. Vorsichtig tastet man sich durch den staubigen Raum, klopft mal auf diesen Schrank oder begutachtet den Oldtimer, welcher schon seit Ewigkeiten diesen Raum ziert, so scheint es. Man will den Raum verlassen, doch da wird Luigi plötzlich von einem Geist erschreckt. Sofort wird die Taschenlampe auf den Gegner gerichtet, diese aufgeladen, ein Lichtblitz losgelassen. Der Gegner erschrickt im Gegenzug auch einmal und dann fängt man an den Feind aufzusaugen. Hat man den Raum befreit, erscheint ein Schlüssel. Auf dem Radar wird einem nun der nächste offene Raum angezeigt, man selbst macht sich natürlich schleunigst auf den Weg. Man wiederholt diese Prozedur einige Male, bis man sich endlich dem Endboss stellen kann.

Währenddessen hat man sich bereits an den schicken Tiefeneffekt gewöhnt, welcher die einzelnen und vorallem abwechslungsreichen Räume durchaus hervorhebt. Man bekommt ein besseres Gefühl dafür in welchem Winkel die Geister zu einem stehen. Allerdings vermisst man dann doch ein wenig die großen Kamerafahrten, denn viel Bewegung gibt es in den einzelnen Arealen nicht. Auch die Geräuschkulisse erinnert an das Original, nur ruft Luigi dieses Mal nicht ständig nach seinem Bruder.

Endlich stellen wir uns nun aber dem Boss. Dieser will, im Gegensatz zu den Standardgeistern mit einer bestimmten Taktik gefasst werden. Man befindet sich in einem Raum voller alter Bücher, die gestapelt einen Kreis bilden. Überall stehen Kerzen. Und auf einmal geht eine von ihnen aus, ehe das nächste Kerzenlicht erlischt. Man realisiert das dies die Flugroute des Endgegners darstellt, lädt erneut seine Taschenlampe auf und überrascht somit seinen Gegner. Da sich ein Endboss mehr wehrt als ein normaler Geist, nimmt der Kampf gerne mal etwas mehr Zeit in Anspruch, doch wer einmal die Taktik heraus hat, der sollte keine Probleme mit den Gespenstern haben.

Die verschiedenen Villen versprechen optische Abwechslung, die Villen sind nie zu groß, was für das Spielen unterwegs gut geeignet ist und wer schon den Vorgänger geliebt hat, der wird gar nicht um diesen Titel herumkommen. Wer mal etwas Abwechslung braucht vom Jump’n Run Alltag, der wird hier sicherlich einige Stunden verbringen können.

 Tendenz: Gut!

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