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Vorschau: Dark Souls III – von der gamescom 2015

Am heutigen Donnerstag gab es für mich eine recht umfangreiche Entwickler-Präsentation zu Dark Souls III auf der Xbox One zu bestaunen:
Zu sehen gab es das Level „Wall of Lodeleth“ – dabei handelt es sich um ein sehr weitläufiges Außenareal rund um ein riesiges Schloss, welches vom Setting her relativ stark an Bloodborne erinnerte – nur dass hier eben nicht der Mond hell erstrahlte, sondern eine gleißend leuchtende, teils von Nebel umhüllte Sonne.
Dabei fielen mir zuerst die wunderschönen Licht- und Feuereffekte der Fackel auf dessen Feuer und Rauch zudem realistisch im Wind der düsteren Gemäuer flackerte.

Das Kampfsystem scheint sich zudem ein wenig an Bloodborne zu orientieren, denn der Titel spielte sich spürbar schneller als die Vorgänger – zudem wird es viele verschiedene Waffen und sogar Klassen geben. Beispielsweise wurde ein Axtkämpfer gezeigt, welcher über andere Fähigkeiten verfügt, als der „normale“ Ritter mit Schwert und Schild. Auch Dual Wielding – also der Kampf mit zwei Einhandwaffen wurde gezeigt. Dabei verfügt die Spielfigur über einen Wirbelangriff, der ziemlich ordentlichen Schaden austeilt.
Bei den Zweihandwaffen wurde die sogenannte Ready Stance gezeigt, in die ihr per Knopfdruck wechseln könnt. In dieser Haltung ist es möglich, die Schilde (oder andere Verteidigung) eurer Gegner zu durchbrechen. Allerdings spielt, wie bereits in den Vorgängern, das Blocken mit dem Schild dennoch weiterhin eine große Rolle.

Das schaurige Monsterdesign rund um wandelnde Leichen und Skeletthunde, sowie die düstere Atmosphäre erinnern dabei zudem an Bloodborne. Außerdem können sich Gegner jetzt gegenseitig angreifen, beispielsweise wenn ihr dem Schuss eines Bogenschützen ausweicht und dieser einen Kameraden trifft, kann es sein dass beide aufeinander losgehen.

Außerdem lässt sich die Umgebung gegen die Gegner einsetzen: In einem Teil des Levels landete ein riesiger Drache auf der Burg, welcher Feuer spie, sobald man sich ihm näherte. Dies ließ sich allerdings dafür ausnutzen, einen schmalen Gang von jeglichen Gegnern zu säubern, um diesen durchqueren zu können. Die Umgebung soll sich im Verlaufe des Spiels oftmals für eure Zwecke einsetzen lassen.

Zudem war es toll zu sehen, dass die Entwickler selbst nicht fehlerfrei bleiben: Beim Versuch eine Feuerbombe in Kombination mit explosiven Fässern zu demonstrieren, fiel der spielende Entwickler in ein Loch und segnete das Zeitliche. Und was viele Souls-Spieler kennen dürften: Auf dem Weg zurück zum Ort des Ablebens einmal kurz nicht aufgepasst oder zu schnell gewesen – schon ist man wieder tot. Schön zu sehen dass es nicht nur uns Spielern so geht.

Am Ende des Levels wartete dann ein Boss mit dem Namen „Dancer of the Frigid Valley“ – diese hässliche Kreatur mit einer eisernen Maske bewegt sich mit einem Flammenschwert in der Hand tänzerisch durch das Areal. Genau wie in Bloodborne gibt es in den Bosskämpfen mehrere Phasen, in denen die Bosse auf neue Fähigkeiten zurückgreifen. So packt unsere Tänzerin hier ab einem bestimmten Zeitpunkt ein zweites Asche-Schwert aus, mit dem sie auf uns losgeht.

Allesin Allem sieht Dark Souls III wirklich grandios aus und das sogar diesmal auch grafisch. Aber gerade spielerisch macht das Gezeigte definitiv Lust auf mehr – den Entwicklern ist es gelungen, die besten Elemente aus dem hervorragenden Bloodborne perfekt in die Souls-Welt zu integrieren. Hier kann quasi nichts mehr schief gehen: Das herausragende Souls-Spiel mit den gewohnten Stärken und interessanten Neuerungen. Das wird ein Hit!

Erscheinen wird Dark Souls III im Frühjahr 2016 für PC, Xbox One und PlayStation 4.

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