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Driver: Renegade 3D

[one_half last=“no“][gameinfo title=“Info’s zum Spiel“ game_name=“Driver: Renegade 3D“ developers=““ publishers=“Ubisoft“ platforms=“Nintendo 3DS“ genres=“Action / Rennspiel“ release_date=“02.09.2011″][/one_half]

Die Driver Serie ist seit Jahren der Abstinenz endlich wieder zurück! Mit Driver: San Francisco versucht Ubisoft der Marke einen erfolgreichen Neustart zu spendieren und sogar Nintendo 3DS Besitzer dürfen sich mit Driver: Renegade 3D über ein neues Driver Spiel freuen. Allerdings verschlägt es die Nachwuchsraser auf dem Handheld nicht in das sonnige San Francisco- sondern ihr begebt euch auf eine knallharte Undercover Mission in der Metropole von New York City. Hauptakteur ist John Tanner, der ungewollt in sein aktuelles Abenteuer hineinschlittert.

Verbrecherjagd in den Straßen von Manhatten

Unverhofft schlägt das Schicksal zu! Während John Tanner nichtsahnend auf dem Weg zu einem Bewerbungsgespräch ist, wird dieser Zeuge von einer Entführung mitsamt Kinoreifer Entführung des Senators. Kerl wie Tanner nun mal ist, entschließt er sich kurzerhand die Verfolger zu jagen und den Senator aus den Fängen der Verbrecher zu befreien.

Aus Dankbarkeit bietet dieser euch auch sofort eine Stelle in seiner Einheit ein, sodass ihr Teil einer Antikriminalitätskampagne werdet – und womit wir auch beim Einstieg der Kampagne bzw. dem Abenteuermodus von Driver: Renegade 3D wären, die insgesamt 20 Missionen umfasst. Die Aufträge fallen dabei recht abwechslungsreich aus. Mal müsst ihr andere Autos jagen und zerstören oder bestimmte Gebäude in Schutt und Asche legen. Schnell wird allerdings klar, dass ihr nicht zu unüberlegt an die Einsätze herangehen dürft. Wer wie ein Rambo durch die New Yorker Straßen rast, riskiert einen Totalschaden. Dank spärlich verteilter Werkstätten könnt ihr aber während eurer Einsätze quasi im Vorbeifahren euer Gefährt reparieren lassen, um so unbeschwert die Gangster weiter zu jagen. Für eine erfolgreiche Verfolgungsjagd kracht ihr den gegnerischen Karossen am besten volle Kanne rein, um diese in die Luft zu sprengen. Dank Schulterbuttons könnt ihr gar schwungvoll mit eurem Auto ausholen, um die anderen Fahrzeuge seitlich zu rammen.

Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel während der Einsätze ist die sogenannte RAGE-Anzeige, mit der ihr einen Boost für euer Auto zünden könnt. Mit gefährlichen Fahrmanövern und Zerstörungen ladet ihr den Boost auf und könnt anschließend einen Gang auf der Straße zulegen. Dieses Extra erweist sich besonders in brenzligen Situationen als äußerst hilfreich.

Die zwanzig Einsätze sind storytechnisch mit netten Comic-Bildchen verbunden, die mit deutschen Dialogen unterlegt sind und die Story vorantreiben. Leider ist der Storymodus mit seinen kurzweiligen Missionen in unter fünf Stunden durchgespielt. Die Besonderheit im Storymodus ist zudem, dass ihr knapp fünfzig neue Autos freispielen könnt, wenn ihr die einzelnen Aufträge auf dem Schwierigkeitsgrad „schwer“ absolviert.

Abseits des Storymodus erwarten euch noch der Karrieremodus und eine StreetPass Funktion für den Austausch von Rekorden mit anderen Besitzern des Spiels. Im Karrieremodus erwarten euch weitere Rennvariationen, Verfolgungsjagden oder auch Zeitfahrmissionen, die ihr nach und nach absolvieren könnt.

Leider hat Ubisoft dem Titel keinen Mehrspielermodus spendiert, dadurch geht etwas Potenzial flöten, zumal die „großen“ Versionen mit vielen Mehrspieleroptionen punkten können.

Technisch stellt sich Driver: Renegade 3D als ein zweischneidiges Schwert dar. Gut gefallen hat uns, dass das Spiel komplett auf deutsch vertont ist. Leider sind einige Dialoge und Sprüche aber sehr flach und nerven schon nach kürzester Zeit, zumal Tanner sich viel zu häufig auf seinen Einsätzen wiederholt. Die Grafik ist solide. Das Stadtbild von New York City leidet ein wenig unter einem zu späten Aufbau der Häuser und einige Details ploppen zu spät auf. Die Fahrzeuge sind hingegen recht gut gelungen und überzeugen mit netten Spiegeleffekten.

[tabs tab1=“Fazit“]

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Driver: Renegade 3D ist ein netter Action-Racer für den Nintendo 3DS. Leider fällt der Umfang gerade im Abenteuermodus sehr spärlich aus und auch einen Mehrspielermodus haben wir schmerzlich vermisst. Für einen kurzen Einsatz zwischendurch eignen sich die kurzen Missionen aber immer wieder und gerade durch die Street Pass Funktion kann man immer wieder auf Rekordjagd gehen!

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Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Testmusters!

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