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Vorschau Wii U

Angespielt: Shovel Knight (Wii U)

Es ist kein Geheimnis, dass ich Shovel Knight in mein Herz geschlossen habe. Ich verfolge die Entwicklung des bewusst sehr nostalgisch gestalteten Plattformers bereits seit seiner Ankündigung und gebe hier auch immer wieder gerne die neuesten Informationen bekannt.

Bei Nintendo in Frankfurt konnte ich es jetzt endlich anspielen und es hat meine Erwartungen voll erfüllt. Der 8-Bit-Stil der alten NES-Spiele wurde pixelperfekt eingefangen. Man merkt einfach, dass sowohl die Level wie auch die einzelnen Sprites des titelgebenden Shovel Knight und der zahlreichen Gegner mit Liebe zum Detail gestaltet worden sind – obwohl sich das Team bewusst stark limitiert hat. Und trotz der Retro-Optik gerät man manchmal ins Staunen, denn die Levelgestaltung ist teilweise wirklich grandios.Shovel_Knight_19

In der Demo überraschte mich vor allen Dingen ein Abschnitt, in dem fast der gesamte Bildschirm immer wieder hell und danach stockfinster wurde. Für die Orientierung war das natürlich nicht unbedingt hilfreich, da musste man dann erst wieder darauf warten, dass das Licht den Weg sichtbar machte.

Wie erwartet, ist das Gameplay sehr fordernd. Um innerhalb eines Levels voranzukommen, muss man es nicht nur mit den Gegnern und deren jeweils völlig unterschiedlichen Angriffsmustern aufnehmen, sondern auch sehr akrobatische Sprungkünste unter Beweis stellen. Rücksetzpunkte sorgen dafür, dass die Herausforderung häppchenweise zu bewältigen ist, doch trotz dieser Hilfestellung wird dem Spieler hier Nichts geschenkt.Shovel_Knight_5

Der Soundtrack kam aufgrund der sehr lauten Geräuschkulisse leider nicht so ganz zur Geltung, aber was bisher von Jake „Virt“ Kaufman zu hören war, lud zum Träumen ein und passt perfekt zu den Abenteuern des Schaufelritters. Und einen Ritterschlag bekam das Team von Manami Matsumae, der Megaman-Komponistin, die ebenfalls ein paar Stücke zum Spiel beigesteuert hat.

3DS- und Wii-U-Besitzer, die auch nur annähernd etwas mit dem Genannten anfangen können, sollten sich das Spiel unbedingt vormerken. Shovel Knight soll auch noch auf Steam erscheinen, doch auf den Nintendo-Geräten fühlt es sich deutlich „richtiger“ an. Und sei das Alles nicht großartig genug, hat das Team von Yacht Club Games heute auch noch ein Press Kit veröffentlicht, das alle möglichen Screenshots, Artworks und Sprites beinhaltet. Wer neue Wallpaper sucht, der ist dort genau richtig.

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