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Vorschau Wii U

Angespielt: Hyrule Warriors

Zelda ist jetzt Königin, Link ist Soldat in Ausbildung, die Bokoblins haben sich zu Tausenden versammelt und auch Impa und Midna machen sich bereit für die Schlacht – das neue Zelda wird anders. Das ist auch kein Wunder, hat Nintendo die Lizenz doch tatsächlich an Tecmo Koei und Omega Force verliehen, den Machern der Dynasty-Warriors-Spiele. Das bedeutet mehr Gegner, mehr Action, aber weniger Puzzle. Auf was man sich gefasst machen sollte als Zelda-Fan, das verraten wir euch hier!

Hail to the Queen!

In der von uns gespielten Demo standen leider nur zwei Charaktere zur Auswahl: Link und Zelda. Darüber hinaus gab es noch einige Fragezeichen zu sehen im Charakterauswahl Bildschirm, wie viele es am Ende sein werden, steht wohl noch in den Sternen. Da wir bisher noch in keinem Hauptteil die Rolle von Zelda übernehmen konnten, habe ich mich kurzerhand für sie entschieden. Die Entscheidung, sich eher an den klassischen Kleidern zu orientieren hat mir optisch zugesagt und mit einem leichten Schwert und Pfeil und Bogen ausgestattet ging es auf ins Hyrule Field. Nach einer kurzen Ladezeit stand ich vor den Toren des Schlosses und vor mir haben sich bereits hunderte Bokoblins aufgestellt. Ein schneller und ein starker Angriff stehen mir zur Verfügung, ein Heiltrank sowie eine Spezialangriffleiste helfen mir in kniffligen Situationen. Auf einer Dynasty-Warriors-typischen Minimap sehe ich viele kleinere Areale, die entweder blau oder rot eingefärbt sind. Ein blinkender Punkt zeigt mir den nächsten General an, dem ich mich stellen muss und so kämpfe ich mich von Areal zu Areal, von General zu General.Angespielt_Hyrule_Warriors_Screen_2Obwohl man hauptsächlich am Metzeln ist, gibt es genug Referenzen an die Zelda-Reihe, um einen bei Laune zu halten. So explodieren die Generäle und Bosse in Rupien-Regen und lassen Herzen fallen. Kleinere Dungeons offenbaren Schatztruhen und es hat schon etwas Komisches die typische „Neues-Item-erhalten“-Animation zu sehen, nur diesmal mit Zelda statt Link. So fand ich im Demolevel etwa die Bomben. Diese kann man nicht nur gegen Gegner einsetzen, sondern auch gegen Steine, welche den Weg versperren. Und selbst da hört es nicht auf, denn der finale Boss war ein Dodongo und wer schon einmal einen Zelda-Teil gespielt hat, der weiß was jetzt kommt. In regelmäßigen Abständen macht er sich bereit, Feuer zu speien, dann wirft man ihm die Bomben ins Maul.Angespielt_Hyrule_Warriors_ScreenTechnisch kann sich das Spiel auf jeden Fall sehen lassen. Der Artstyle ist gelungen, die Gegnermassen sind beeindruckend. Allerdings lief das Spiel nicht immer ganz flüssig. Wenn man mehrere Gegner gleichzeitig attackiert hat, kam es zu leichten Rucklern, allerdings hielten sich diese in Grenzen und werden hoffentlich noch bis zum Release ausgebügelt. Die rockige Version des Main Themes war gelungen und antreibend, ich bin schon gespannt, weitere Stücke neu interpretiert zu hören.


Tendenz: Sehr gut

Das Spielprinzip ist nicht jedermanns Sache. Allerdings kann das Zelda-Makeover durchaus die Fans bei Stange halten, denn es gibt genug Seitenhiebe auf die Hauptreihe um zum Weiterspielen zu motivieren. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß das Zelda-Universum aus dieser Perspektive zu erleben. Weniger Puzzles, dafür mehr und vor allem flottere Action, antreibende Musik und ein Killcounter, der binnen weniger Minuten die Tausend knacken wird – das hat schon irgendwas. Sicherlich wird man hier die serientypische Spieltiefe vermissen, als Lückenfüller bis zum nächsten Hauptteil ist Hyrule Warriors aber durchaus einen Blick wert.

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